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Wochenblatt VG Montabaur

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BUZ: Die Preisträger des Wettbewerbs.Unser Dorf hat Zukunft 2005 *

iiUnser Dorf hat Zukunft: Westerwaldkreis ehrte seine Sieger

Vor Beginn der letzten Kreistagssitzung des Jahres ehrte Landrat Peter Paul Weinert (Zweiter von links) die Bestplatzierten Ortsge­meinden und Initiativen im Wettbewerb .Unser Dorf hat Zukunft.

20 Gemeinden und Ortsteile hatten 2005 am Wettbewerb teilgenommen.

Landrat Weinert lobte die vielfältigen Aktivitä­ten in den Gemeinden, um deren Lebensqua­lität und Attraktivität zu steigern: .Die Summe der Anstrengungen kommt dem Image der ganzen Region zugute.

BWir sind finanziell gefesselt

| Kreishaushalt ausgeglichen - B Sparen und Umlagenerhöhung B machen es möglich Das war Maßarbeit! Ohne Gegenstimme wur­de der Kreisetat für das kommende Jahr beschlossen. Nach einem Millionen-Defizit im laufenden Jahr konnte Landrat Peter Paul Wei­nert in der letzten Kreistagssitzung des Jahres wieder einen ausgeglichen Haushalt präsen­tieren. Möglich war das nur, so der Landrat, mit der Erhöhung der Kreisumlage um zwei auf 39 Prozent und mit einer .Sparsamkeit, die nicht mehr zu überbieten ist.

Die Eckdaten: 138 669 050 Euro im Verwal­tungshaushalt stehen 11 691 400 Euro im Ver­mögenshaushalt gegenüber, wovon bedauer­licherweise nur sieben Millionen Euro für rei­ne Investitionen verwendet werden können.

Im Verwaltungshaushalt müssen für Soziale Sicherung trotz einer Ausgabenreduzierung von 2,8 Prozent immer noch 93,4 Millionen Euro an Ausgaben veranschlagt werden.

Der zweitgrößte Posten sind die Schulen, die nach höheren Nettoaufwendungen von 3,1 Prozent verlangen - gestiegene Energiekosten

Die Preisträger sind in der Hauptklasse 1. Nie­derelbert. 2. Norken, 3. Manenrachdorf.

In der Sonderklasse 1. Merkelbach, 2. Streit­hausen, 3. Stahlhofen a.W

Im Sonderwettbewerb 1. Pfarrer Theo Sie­benmorgen (Marienrachdorf) für den Bau eines Kreuzweges und einer ManenkappeUe, 2. Initiative Oskar Quernheim (Irmtraut) für die Restaurierung der Wegekapelle .Irmtrauter Kreuz, 3. Verschönerungsverein Streithausen für die Anlage eines Pflanzbeetes in Form und Farbe des Gemeindewappens und 4. MGV .Lederkranz* Kirburg für die Pflege des Dorf­platzes und des Friedhofes.

und Mehrkosten bei der Schülerbetörderung durch die Einrichtung von Ganztags- und Schwerpunktschulen sind der Grund dafür. Die Verwaltungs- und Betnebsausgaben erhöhen sich um 8,7 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Jahren gekürzt wurden. In der Bauunterhaltung bleibt es bei den gekürz­ten Ansätzen der Vorjahre, obwohl eigentlich eine Mittelaufstockung notwendig wäre. Die Steigerung von 1,7 Prozent bei den Personal­kosten kann gering gehalten werden.

Die drei größten Einnahmequellen nach Arten: Kreisumlage (38,6 Prozent), Soziales und Ju­gend (32,3 %), Schlüsselzuweisungen (13.8%). Die Ausgabenseite: Soziales und Jugend (67,4 Prozent), Personalausgaben ( 14 , 4 ), Schülerbeförderung (6,2).

Im Vermögenshaushalt wurden eigentlich not­wendige Investitionen in Höhe von drei Millio­nen Euro gestrichen, damit die Verschuldung nicht noch weiter ansteigt. Allein 3,1 Millionen Euro sind für Bau und Zuweisungen an Land und Gemeinden in Sachen Kreisstraßen ver­anschlagt.

Die größten Maßnahmen bei den Schulen: Vornehmlich für Brandschutz werden an der BBS Westerburg 200 000 Euro verbaut, die

An&igt.

Erweiterung der BBS Montabaur m** 800000 Euro notwendig, für die AnfJ rung beim Neubau der Berggarten-Schuto* Siershahn werden 400 000 Euro benöfaul für Baumaßnahmen sowie Anschaffung Schulzentrum Höhr-Grenzhausensindtovw! Euro veranschlagt.

Landrat Weinert: .Das Volumen des Verw. tungshaushalta bewegt sich in der Gröfl^L Ordnung des taufenden Jahres, das des V*. mögenshaushalts geht etwas zurück, k Gegensatz zum Vorjahr können wir aller*® den Verwaltungshaushalt gerade noch gleichen. Das ist gut und wichtig, wein* vermeiden, dass unsere Kinder über den W« der Verschuldung einmal unsere Ausgafejj bezahlen müssen. Auch aus dem Vwnfr genshaushalt ergibt sich netto fast keine Neu- Verschuldung.

Darauf sei er ein wenig stolz, unterstrich de Landrat m seiner Haushaltsrede, wei 21 m den 24 rheinland-pfälzischen Kreisen deses Ziel nicht erreichen werden. Aber der Pf« dafür sei hoch. Weinert: .Insgesamt trtw finanziell förmlich gefesselt und das ist ins Blick auf die Zukunftsentwicklung getthrtdi' Es stünden nämlich sehr wichtige Aufgawi an wie zum Beispiel die Bewältigung der a erwartenden negativen Bevölkerung««**, lung oder die nach wie vor katastrophale Sta­tion auf dem Arbeitsmarkt. .In dieser Bers­chen müsste weniger geredet als vteimebr massiv gehandelt werden, und zwarauchn* Geld. Tatsächlich ist es aber leider umgekehrt Es wird massiv geredet. immerhin sei es gelungen, wengstenedalio schon bisher der Schwerpunkt der Ak&vftn lag. die finanzleäe Ausstattung zu erbat* Oe ist zum einen die Unterstützung der Arbets- marktentwtckiung Hier habe man de kretot für Wirtschaltstörderung fast und dnjengvä Tourtsmusförderung und Straßenbau gn erhalten. .Gleiche« gilt für den/werten Sch»* punkt. den Bereich Familie/Schuien/Jjgerd Auch hier konnten wir die Ansätze im Wew* liehen durchschleppen, was wicfrtg ist damit Zukunft gestielten können. WS

...)*a Im Handel für 7,70 Euro irtilBch. Wate* BuugemtyicMait über 8 *nh«nj SMnebech. Hauptstraft« 24.56412 GH* Tel. 06486 / 662 , Fu 06416/1067 (opf- 2M Euro für Porto und Vepackmgl

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