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Wochenblatt VG Montabaur

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Mit Ritter Rost und dem Mondpferd gefeiert

Stadtbibliothek Montabaur seit 10 Jahren im Rathaus-Neubau

Ein ..echtes Jubiläum hatte sie 2004. als sie den Fünfzigsten beging Die Stadtbücherei Montabaur war am 2. Apnl 1954 im alten Amtsge­richt am Juxplatz eröffnet worden. Aber im Herbst 2005 durfte man nochmals feiern: Runde zehn Jahre war es her, dass die Bibliothek in den Anbau des neuen Rathauses umgezogen war. Deshalb gab es natürlich ein Festprogramm mit vielen Attraktionen: Fredenca de Ces- co las aus ihren Jugendbüchern .Das Mondpferd und .Die Augen des Schmetterlings. Patncia Prawit stellte den jungen Zuhörern das Musi­cal mit Ritter Rost. Burgfräulein und dem Drachen Koks vor Das Shamrock Duo spielte .Musik aus alten Quellen". Petterson und Fin- dus zündeten - inszeniert vom Theaterhaus Alpenrod - .Ein Feuer­werk für den Fuchs. Und zum guten Schluss stellten Dr. Hermann Josef Roth und Dr. Uli Jungbluth bei einer Soiree .Westerwald und Literatur vor.

Mehrfach in der Geschichte der Bibliothek mussten die Bücher gepackt werden, weil ein Umzug stattfand. Zunächst wechselte man die Haus­nummer am Juxplatz und quartierte sich 1957 im Elektnzitätswerk ein. In den ersten Jahren war der Bestand von 5.500 auf 6.000 Bücher gewachsen Zehn Jahre später zog die Stadtbücherei ins Erdgeschoss des Rathauses, Anfang der 70er Jahre in die ehemalige Kathannen- Schule an der Gelbachstraße. Im Herbst 1995 war das jetzige Domi­zil am Konrad-Adenauer-Platz fertig. Gleichzeitig wurde der Bestand modernisiert. Längst haben weitere Medien sich zu den Büchern gesellt. Heute besitzt die Stadtbibliothek mehr als 28.500 Bücher, Zeit­schriften, CDs, CD-Roms, MCs und Spiele, 2004 wurden 113.595 Aus­leihen gezählt - ein riesiger Sprung im Vergleich zum Jahr 1995 mit 13.957Objekten und 45.674 Ausleihen. So hatte Büchereileitenn Klaudia Zude, die zur offiziellen Feier Stadtbürgermeister Klaus Mies

und den Standortteiter des Lande sbibliothekazenlrums, Jürgen See- feldt. begrüßen konnte, allen Grund zur Freude.

Nicht alle Besucher - 2004 waren es mehr als 45.000 - machen In der Stadtbucherei lediglich Stippvisiten, um rasch etwas auszuleihen. Sie wird auch gerne genutzt, um in Ruhe die Zeitung zu lesen, Schulauf­gaben zu machen und im internet zu surten Dank Letzterem ist da Bibliothek immer up to date Der Onhne-Katalog listet das gesamt! Angebot auf zeigt die Toptitel der einzelnen Mediengruppen undwe«

auf Neuanschaffungen hm

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Patricia Prawit entführte de jungen Zuhörer tn de abenteuerliche IMsl des Ritter Rost

Mit neuen Ideen um Gäste werben

Nach zwei harten Jahren hat das Familienferiendorl Hübingen wieder eine Perspektive

Es war und bleibt ein harter Kampf, aber der Einsatz beginnt sich zu lohnen: Das Familienferiendorf Hübingen hat wieder eine gute Perspektive. Die Gäste- und Übemachtungszahlen sind deutlich gestiegen. Vor zwei Jahren schockte eine Nachricht aus dem Bis­tum Limburg die Hübinger: Weil die Kirchensteuer-Einnahmen ein­gebrochen und drastische Sparmaßnahmen vonnöten waren, stand die Existenz der Ferien- und Tagungsstätte auf dem Spiel. Wenig später erklärte das Bistum, schon Ende 2005 aus der Verantwor­tung und Mitfinanzierung auszusteigen. Dabei hat­ten noch kurz zuvor Pläne vor der Umsetzung gestanden, nach denen die Anlage, die aus den 60er Jahren stammt, für Millionen von Euro modernisiert und erweitert werden sollte. .Plötz­lich standen wir mit dem Rücken zur Wand, beschreibt Hübingens Bürgermeister Wilfried Noll die Situation des Einrichtungsvorstands und der Mitarbeiter. Man tat das einzig Richtige: statt den Kopf in den Sand zu stecken, wurden alle Kräfte mobilisiert, um das für die Gemeinde so wichtige Feriendorf zu retten.

.Nach zwei anstrengenden Jahren mit vielen Gesprächen und Verhandlungen und immer wie­der aufkommenden Unsicherheiten blicken wir mit Optimismus in die Zukunft, resümiert Wilfried Noll.

Neue Marketingstrategien, ein straffes Kostenma­nagement und nicht zuletzt die hohe Motivation des Personals haben dazu beigetragen, dass die Gästezahlen um rund elf Prozent stiegen und ein Umsatzplus von 20 Prozent zu verbuchen ist. Künf­tig wird ein deutlich verkleinerter Vorstand für die Anlage verantwortlich zeichnen. An der Spitze ste­hen Wolfgang Böhm, hauptberuflich Abteilungslei­ter im Bistum Limburg und Norbert Krause, Inha­ber eines Beratungsuntemehmens für gemeinnüt­

zige Tagungshäuser. Außerdem wird das Mrtarbeiterteam in die Führung integriert

Um die Attraktivität des Famibendorts zu steigern, sprach sich Mitgliederversammlung des neuen Vereins für verschiedene In­vestitionen aus. für die Zuschüsse von Bund und Land erwarte den dürfen.

Zudem kann man auf die letzte Zahlung zurückgreifen, die das Bis­tum Umburg quasi zum Abschied geleistet hat Mit neuen Ideen und Angeboten wtt das Farnmenfenendorf Hutoin-- gen auf Familien, Senioren, behinderte Menschen und Ruhe suchende Gäste zugehen.

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