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Wochen« VG Montabaur

Schönheitskur

für das historische Rathaus

Schiefen waren auch Sicherheitsrisiko: jetzt wird saniert

Hinter emem Gerüst versteckt sich derzeit das histo- (tsche Rathaus von Montabaur. Grund ist die umlang- mche Sanierung, die schätzungsweise 900 000 Euro lujsten wird Ein Drittel der Summe trägt das Land liniand-Ptaiz. der Zuschuss ist bewilligt Das Rathaus am Großen Markt wt em wertvolles Bau­denkmal und wichtiger Zeltzeuge des 19 Jahrhun­derts Errichtet wurde es 1666. als Montabaur zu Nas­sau gehörte

[Das Herzogtum mit der Hauptstadt Wiesbaden hatte is 430 000 Einwohner. Dass Montabaur em so ntatrves Gebäude an Stk der Neogotik bekam, mentied die überregionale Bedeutung der 'esterwaidstadt in jener Zeit.

wurde das alte Rathaus einer gründlichen ktion unterzogen. Die Feuerwehr der Verbands- inde fuhr ihre Drehleiter aus. damit Dach. G«e- l und der reiche Zierrat der Fassade m Augenschem nommen werden konnten. Das Resultat Es gab liehe Schäden

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Nr. 52/2005

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ttbürgermetster Klaus Mies. Bautechrukerm Petra Jonas (Verbandsgememdever- fang) und Architekt Dieter Rumpenhont an Gespräch mit Bürgern.

Foto: Josef Otto Schneider

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Deshalb zog man das das Koblenzer Architekturbüro Naujack & Rumpenhorst - betraut mit der Restaurie­rung der Pfarrkirche St. Peter in Ketten - und das Larv desamt für Denkmalpflege zu Rate. Die Experten stell­ten fest, dass die Schäden ein Sicherheitsrisiko waren. Es bestand die Gefahr, dass lose Bauteile herunter­stürzten und Passanten zu Schaden kamen. Also musste rasch gehandelt werden.

Weil die Bürger erfahren sollten, was mit ihrem histo­rischen Rathaus geschah, gab es im Spätherbst eine sechswöchige Ausstellung in der Bürgerhalle, die auch über die baugeschichtliche Bedeutung infor­mierte. Wenn die Arbeiten im Zeitplan bleiben, erstrahlt das steinerne Schmuckstück am Großen Markt voraussichtlich Ende 2006 in neuem Glanz.

Neue Wasserleitung

zum Hochbehälter Prinzenschlag

'om Hochbehälter Prinzenschlag führt eine neue Wasserleitung ins fedtgebiet Montabaur. .Mit 40 Zentimetern Durchmesser ist dies fe größte Leitung ln der gesamten Verbandsgemeinde, erklärt Jür- en Klaeser, Leiter der Verbandsgemeindewerke. Die beiden bis- «ngen Leitungen mit je 20 Zentimeter Durchmesser waren nicht ur aus hydraulischer Sicht zu klein, sondern schlichtweg zu alt: rimer häufiger hatte es Rohrbrüche gegeben. Also war ein Aus­

tausch auf der insgesamt 2,2 Kilometer langen Strecke nötig gewor­den, und davon bekamen auch die Bürger etwas mit: der Trimmpfad zwischen Schwimmbad und Niederelberter Straße (Horressen) war im Sommer mehrere Wochen lang gesperrt. Die neue Leitung, die insgesamt etwa 750.000 Euro gekostet hat, verbindet nicht nur die zentrale Gewinnungsanlage auf der Montabaurer Höhe mit der Stadt. Wenn nötig, bringt sie zudem Trinkwasser vom Prinzenschlag durch das vorhandene Ringleitungssystem über Heiligenroth und Girod bis nach Nentershausen und Niedererbach in den Osten der Verbandsgemeinde.