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Wochenblatt VG Montabaur

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Alzheimer-Krankhei

Medikamente können den Krankheitsverlauf

E s gibt unterschiedliche Warnsignale, die auf eine mögliche Alzhoi- mer-Erkrankung h 1 nwe 1 sen Zu ihnen gehören Gedächtnis­störungen. Schwierigkeiten bei Routineaufgaben. Sprach­störungen und Orient lerungs- probleme. Weitere Hinweise können auch Probleme beim abstrakten und rationalen Denken oder auch scheinbar grundlose Stimmungsschnan- kungen sein.

Früh erkennen, heißt rechtzeitig handeln

Wichtig ist. dass die Alzhei­mer-Erkrankung im frühen Stadium diagnostiziert wird. Gedächtnisstörungen sollten nicht aufs Alter geschoben werden. Man sollte so schnell wie möglich einen Arzt aufsu­chen und die Gründe abklären lassen. In der Regel ist das der Hausarzt, der den Patienten meist seit vielen Jahren kennt. Falls eine Erkrankung die Ur­sache der Gedächtnisstörungen ist, kann er mit einfachen Test­verfahren die Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit fest­stellen und frühzeitig mit der Therapie beginnen. Gedächt­nis, Aufmerksamkeit und Kon­zentrationsvermögen lassen sich mit medikamentöser Be­handlung über einen beträcht­lichen Zeitraum steigern oder stabilisieren.

Der Weg zur Diagnose

Die Alzheimer-Krankheit zeigt sich bei jedem Be­troffenen ein wenig anders. Persönlichkeit, Sprachvermö- gen, körperliche Verfassung, auch das Bildungsniveau zeichnen ein ganz individuel­les Bild. Doch bei allen Unter­schieden gibt es typische Merkmale. Der Arzt wird sich im Gespräch mit dem Patien­ten zunächst einen ersten Eindruck verschaffen. Dann folgen so genannte psychome­trische Tests, die Gedächtnis, Sprach- und Reaktionsvermö­gen sowie die Fähigkeiten beim Umgang mit Gegenstän­den überprüfen. Schließlich ist eine gründliche körperliche Untersuchung notwendig, um abzuklären, ob andere Erkran­kungen, beispielsweise Fehl­funktionen der Schilddrüse

oder Herzbeschwerden, vorlie- gen Wenn nach sorgfältiger Untersuchung die Diagnose Alzheimer-Krankheit fest steht, ist in erster Eime Offenheit notwendig Kur Sorgen und Angsti'. die beim Patienten auftauchen, wird der Arzt Ver­ständnis haben

Wirksame Therapie durch Acetylcholin- esterase-Hemmer

Im Gehirn von Alzheimer- Patienten besteht aufgrund von N'en t'nsrhadigungen ein Mangel an Acetyicholin Acetylcholin ist ein Botenstoff, der für die Übertragung von Informationen zwischen Ner­venzellen verantwortlich ist An diesem Punkt setzen moderne Medikamente zur Behandlung der Alzheimer-

Krankheit an So genannte Acetylcholinesterane-Hemmer blockieren das Enzym Acetyl- cholinesterase. das Acetylcho- lin abbaut Somit sorgen sie dafür, dass wieder genügend Botenstoff zur Verfügung steht. Eine Heilung der Alzheimer- Krankheit ist derzeit noch nicht möglich

Aber durch die medika­mentöse Behandlung und weitere therapeutische Maß­nahmen kann das Fortschrei­ten der Krankheitssymptome eine Zeit lang aufgehalten und der weitere Verlauf der Krank­heit positiv beeinflusst werden. Somit können das Gedächtnis und die geistige Leistungs­fähigkeit des Patienten geför­dert werden Auch lasst sich die Fähigkeit zur Bewältigung der Anforderungen des Alltags möglichst lange erhalten.

Kleiner Alzheimer

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Das neue Faltblatt der Alzheimer-Hilfe widmet sich dem Thema Arztbesuch

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