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mischen Westerwald. Etappenziele waren unter anderem Montabaurs Partnerstadt Tonnerre und die Partnerstadt von Nassau, Pont Chateau in der Bretagne. Nach der Anreise per Bus stand in Pont Chateau am fol­genden Tag eine touristische Erkundung der Bretagne und ein offizieller Empfang der Gäste im Rathaus durch den Bürgermeister, den Vorsit­zenden des Partnerschaftskomitees und der beiden örtlichen Radsport­vereine auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen festlichen Abend­essen auf Einladung der Stadt konnten Erinnerungen ausgetauscht und Pläne für die nächsten Jahre geschmiedet werden. Am nächsten Morgen wurden die Radler aus dem Westerwald von einer großen Men­schenmenge mit dem Startschuss durch den Stadtchef herzlich verab­schiedet. Auf der ersten Hälfte der Etappe wurde die Westenwälder Equi­pe begleitet von zahlreichen französischen Radlern und auf der zweiten Tageshälfte von Sportfreunden des nächsten Etappenortes abgeholt. Immer wieder gesellten sich unterwegs französische Rennradler zu der oft 20 bis 30 Fahrer zählenden Gruppe. Dies sollte sich während der 8 Tage nicht mehr ändern, selten mussten die Radsportler aus der Wester­wälder Kreisstadt allein gegen den Wind kämpfen. Schließlich war man unterwegs mit und bei Freunden! So abwechslungsreich wie die durch­radelten Landschaften waren auch die Unterkünfte der Sportler: über­wiegend inGite de Etappes wie einer ehemaligen Kadettenanstalt, einem Schleußerhaus an der Cher, einer ehemaligen Mühle oder einer Pferder­anch. Daneben waren aber auch Privatunterkünfte bei Familien in Part­nergemeinden wie Cosne (Bad Ems) oder Tonnerre/Lezinnes sehr will­kommen. Zweimal wurde auch in einem einfachen Hotel Quartier bezo­gen. Oft standen dabei Empfänge durch die jeweiligen Gemeinden, Part- nerschaftskommitees oder Radsportvereine auf dem Programm. Dabei wurden neue Freundschaften geschlossen und künftige gemeinsame Vor­haben geplant.

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Die einzelnen Etappen verlangten den Sportlern trotz intensiver Vorbe­reitung in den Wintermonaten alles ab. Ging es in den ersten beiden Tagen entlang der Loire noch verhalten zu, so mussten spätestens bei der König­setappe nach Metz über 175 km bei extremem Gegenwind alle an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen. Dies galt auch für die Schlusse­tappe über 140 km bei Dauerregen und Kälte von Trier in den Wester­wald. Zu Hause wurden Hardo Diel (Daubach), Michael Perne (Nenters­hausen), Gerhard Thome (Boden), Günter Achenbach (Horbach), Chri­stoph Krätz (MT-Bladernheim) und Uli Schmidt (Horbach) ebenso wie 3 Radler vom RSV Oranien Nassau und Annelie Diel im Begleitfahrzeug dann von vielen Freunden begrüßt, die sie in Pont Chateau verabschie­det hatten. Aus Anlass des 30. Partnerschaftsjubiläums an Pfingsten waren auch Radsportler aus der Bretagne zu der Feier nach Nassau gekommen. Ein Empfang der Equipe in der übervollen Stadthalle am Abend entschädigte für einige Strapazen. Dabei wurde Hardo Diel als Vater 1 der deutsch-französischen Radtouren für sein dreißigjähriges Engagement besonders geehrt. Er wird auch die Tour 2006 verantwort­lich planen. Dann soll es durch die Ardennen nach Vieux-Berquin gehen der Partnergemeinde von Nentershausen im Nordosten Frankreichs Auch dabei soll wieder neben dem Radsport die Begegnung mit französischen Freunden im Mittelpunkt stehen.

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