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bei Verkehrs-Kontrollen unter­schiedlich gestaffelte Bußgelder; mehr als 20 % Überladung schla­gen sich gar auf dem Punkte­konto im Verkehrssünder-Regi­ster nieder. Kurz - es lohnt sich aus vielen Gründen, der Bela­dung einiges Augenmerk zu schenken und für das Wohnmo­bil eine detaillierte Lade-Analy­se vorzunehmen. Dies ist kein Hexenwerk; was zählt, ist das Gewusst wie". Die Staumög­lichkeiten im Wohn-mobil sind mehr oder minder stark vom Grundriss vorgegeben. Volu­minöse Heckgaragen etwa la­den zur Mitnahme eines Motor­rollers oder zum Einpacken an­derer schwerer Urlaubsutensili­en ein. Was aber, wenn speziell die zulässige Hinterachslastfrüh-

zeitig am Limit ist? Denn nur sel­ten wird beim Beladen die He­belwirkung einzelner im Fahr­zeug verteilter Lasten beachtet - gerade bei Fahrzeugen mit üp­pigem Hecküberhang ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Entscheidend ist eben nicht allein das tatsächliche Ladungs-Ge­wicht, sondern auch in welchem Abstand von den Achsen es ver­stautwird. Der Fachmann spricht von der Momentenwirkung und meint damit den gleichen Effekt wie bei der Wippschaukel auf dem Spielplatz, wenn das Kind weit außen mit einem Erwach­senen am gegenüberliegenden kurzen Hebelarm das Gleichge­wicht hält. Die Momentenwir­kung der Beladung im Wohn­mobil lässt sich mit einem einfa­

chen Dreisatz errechnen: Maß­geblich ist der jeweilige Äbstand A" (in cm) von der Vorderach­se zu jedem einzelne^ Zula­dungs-GewichtG" (in kg). Fer­ner geht der Radstand des Fahr­zeugsR" (in cm) mit in die Rech­nung ein: Vorderachs-Äbstand A mal Gewicht G geteilt durch Radstand R ergibt dann die Last, mit der das jeweilige Gewicht auf die Hinterachse (!) drückt. Die Differenz aus dem tatsächli­chen Gewicht des geladenen Ge­genstands und der eben errech- neten Hinterachsbelastung geht dann aufs Konto der Vorder­achse. Das kann - bei Beladung hinter der Hinterachse - durchaus auch einen negativen Wert er­geben; sprich, die Vorderachse wird entlastet.