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VG Montabaur

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Nr. 15/2004

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'er täeist des (deines

iin ist kein Getränk, i ist Lebensart und Kul-

eschmack entscheidet bei

und die von 3n. Salze«! en lassen, n schmale i. Jeweils F eine Zua und auF

über die Qualität aus. Leichte Weine können genauso gut wie schwere Weine sein, halbtrocke­ne so gut wie trockene. Und Pfir­sich ist auch kein höherwertigerer .eisten Weintrinkern über Duft als Apfel. Wer allerdings imung oder Ablehnung eines erkennt, dass es sich um einen

Man nimmt einen Schluck eher an rohen Apfelmost erin-

!em Glas und prüft, ob der nernden Duft handelt, wird den fruchtig oder bitter, trocken Wein negativ beurteilen und per­lieblich, mild oder herb sönlich einen Wein mit einem fei- leckt. Sehr viel mehr wahrzu- nen Pfirsichduft vorziehen. Und

, ist die Zunge gar nicht wer einen körper- und tanninrei- Lage. Sie kann nämlich nur chen Wein erwartet, wird sich mit Geschmackseindrücke regi- einem leichten Beaujolais nicht

«frieden stellen lassen, obwohl

rausen, l b zwei i die Zui , Nach Bi

Ben

m: Süß, sauer, bitter, salzig. Geschmackssinn ist beim also nicht sehr hoch ent- , Hinzu kommt, dass die ler Geschmacksknospen an nge (durchschnittlich 2.000) igendem Alter abnimmt. Die Papillen weisen Neuge- e auf, die wenigsten Grei- ioch sind ältere Menschen isser in der Lage, Weine zu ecken - die Erfahrung itis.

eurteilung des Weins steht nde des Probierens. Dabei is nicht nur um ein persönli- eschmacksurteil, sondern s Wahrnehmen. Etwa so: lelt es sich um einen körper- Wein? Ist er trocken oder der eine leichte Restsüße? Duf­fer jiach Pfirsich oder Apfel? Ist Ifiirininreich oder tanninarm?

he unter! ^' C ^' ^ ^ as sa 9* noc ^ nichts

Ben

zu

dieser anderen Weintrinkem wie­der besser gefällt.

Der Duft des Weines wird sehr viel differenzierter wahrgenommen als der Geschmack. Man vermutet, dass der Mensch zwischen 2.000 und 4.000 Gerüche unterscheiden kann. Obwohl er die größte Befriedigung erst spürt, wenn er den Wein'im Mund schmeckt, kann er doch auch mit der Nase genießen. Mehr noch: Die Opu­lenz und den Facettenreichtum eines Weines erkennt der Mensch am Duft viel leichter als am Geschmack, wobei allerdings häu­fig beide miteinander verwechselt werden. Wenn der Wein durch den Hals fließt, gelangt sein Duft auch durch die Nasengänge an die Nasenschleimhaut. Der Mensch glaubt zu schmecken, was er in Wirklichkeit riecht.

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