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Nr. 23/2003

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Allgemeines

Mobile Sorgenbüro des lerschutzbundes Höhr-Grenzhausen

der Kinder sehen und zuhören wenn keiner zuhört?...An wen sollen wir uns wenden? >3n f r mevon Kindern werden allzu häufig nicht ernst genommen oder .540, raxL^ner Alltagshektik nicht wahrgenommen. Ziel der Beratung ist jjftandene Sprachlosigkeit zu überwinden.

An insgesamt vier Schulen in der Verbandsgemeinde Montabaur gibt es neben fünf weiteren Sorgenbüros im Westerwaldkreis, diese Anlaufstel­le für Kinder und Jugendliche. Hierzu gehören die Waldschule in Horres­sen seit 1995, die Heinrich-Roth-Schule in Montabaur seit 1996, die Augst- Schule in Neuhäusel seit 2000 und die Freiherr-von-Stein-Schule in Nen­tershausen seit 2000.

Kinder, die in die Sprechstunde desMobilen Sorgenbüro des Kinder­schutzbundes kommen, haben die unterschiedlichsten Probleme: Tren­nung oder Scheidung der Eltern, Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt in der Familie, Vernachlässigung, Streit mit Mitschülern, Probleme mit Lehrern oder Schulschwierigkeiten. Sie haben Sorgen, aber niemand, dem sie sich anvertrauen können. Genau hier setzt das Angebot desMobilen Sor­genbüros an den Schulen in der Verbandsgemeinde Montabaur an. Behutsam und auf der Basis von Verschwiegenheit und Vertrauen ver­sucht die Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes (Dipl. Sozialpädagogin) gemeinsam mit den Kindern ihre Probleme zu lösen. Uneingeschränkt kindorientiert ist die Haltung der Beraterin. Für die Kinder heißt das, ernst­genommen zu werden. Eindeutig wird für sie Position bezogen, nicht über ihre Köpfe hinweg agiert. Kontakte zu Eltern, Lehrern, Kinderärzten, Ver­einen, dem Jugendamt oder auch der Polizei werden nur mit ihrem Ein­verständnis geknüpft. Denn die Beraterin unterliegt einer Schweigepflicht, von der sie nur das Kind entbinden kann. Einzige Ausnahme: Wenn das Leben des Kindes in Gefahr ist.

So funktioniert die Beratung:

Die Schulen stellen dem Kinderschutzbund einen separaten Raum zur Verfügung. Die Beratung findet alle 14 Tage vormittags (insgesamt drei Stunden) statt. Das Sorgenbüro kann während der Unterrichtszeit, nach Absprache mit den Lehrern, zu vereinbarten Gesprächsterminen aufge­sucht werden. Ratsuchende Kinder können auch in Begleitung eines Freundes kommen.

Finanzierung derMobilen Sorgenbüros:

Zur Finanzierung trägt das Land Rheinland-Pfalz, die Verbandsgemeinde Wirges als Schulträger und der Westenwaldkreis bei. Darüber hinaus hat der Kinderschutzbund einen hohen finanziellen Anteil zu leisten, der größ­tenteils durch Spenden erbracht wird. Zur Sicherung dieses so wichtigen Hilfsangebots sind wir daher im hohen Maße auf Spenden angewiesen.

Die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes im Westerwaldkreis informiert:

Gewerbliche Schuldenregulierer

Parallel zum Anstieg der Zahl überschuldeter Haushalte etablieren sich Anbieter, die den Schuldnern schnelle Hilfe versprechen: die gewerbli­chen Schuldenregulierer.

Diese Firmen - teilweise auch als Verein organisiert - werben mit Slogans wieSchulden - Kredit abgelehnt?Restschuldbefreiung durch das Insol­venzgesetz undohne Wartezeiten in den Kleinanzeigen der regionalen

Information für unsere Leser und Inserenten

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Redaktions-

Annahmeschluss

bei der Verwaltung Montag, 9.00 Uhr

Bei Feiertagsvorverlegung einen Werktag früher

Telefon-Nr. 0 26 24 / 911 -

Anzeigen-Annahme Anzeigen-Annahme Annahme private Kleinanzeigen

Rechnungserstellung Rechnungserstellung

Redaktionelle Beiträge Redaktionelle Beiträge

Zustellung Zustellung

ISDN-Übertragung:

0 26 24/94 90 001

Layout-ZZeichen-Software für MAC: Quark­XPress, Freehand 9 (Schriften in Pfade kon­vertieren), Dateiformat: EPS, TIF, JPG, PDF, PRN. Weitere Programme auf Anfrage.

Privat- und Familienanzeigen nehmen entgegen:

Clausen's Lottorladen - Postagentur - Simmerner Str. 2,

56335 Neuhäusel - Tel. 02620-2445

Postagentur u. Schreibwaren Ortseifen - Hohlweg 3, 56337 Eitelborn Tel. 02620/902192

Kroli am Markt - Großer Markt 4 - 56410 Montabaur Tel. 02602/3933

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