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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 01/2004

CroRholbach an Kläranlage Montabaur

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Hochwasserschäden in den Eisbachgemeinden

ln der Nacht zum 22. Juli gingen extreme Regenfälle über dem Wester­wald nieder. Besonders schwer betroffen waren die Eisbachgemeinden Görgeshausen, Nentershausen und Niedererbach. Beispielhaft und uner­müdlich war in dieser Nacht der Einsatz von Rettungsorganisationen, sowie vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer aus der Nachbarschaft. Dennoch waren die Hochwasserschäden erheblich: Insgesamt wurden mehr als 100 Häuser durch die Regenmassen beschädigt, Straßen, Wege und Anlagen in Mitleidenschaft gezogen. Bereits am Morgen nach derFlut besuchte Innenminister Walter Zuber die Eisbachgemeinden, um sich vor Ort ein Bild über das Ausmaß der Schäden zu machen und übergab den Ortsbürgermeistern einen Scheck von je 10.000 Euro als Soforthilfe. Durch eine Spendenaktion konnten den Hochwassergeschädigten weitere Finanz­hilfen bereitgestellt werden.

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Starke Regenmas­sen überflu­ten Straßen, Wohnungen und Außen­anlagen.

Da die alte Kläranlage in Großholbach aus den 60er Jahren nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, wurde in 2003 die Ortsgemeinde Großholbach über eine 2,1 km lange Verbin­dungsleitung an die Kläranlage Montabaur ange­schlossen. Gleichzeitig wurde die alte Kläranlage zur Regenwasserbehandlungsanlage umgebaut. Dazu ist ein 195 m 3 großes Regenüberlaufbecken aus Stahlbeton errichtet worden. Zusätzlich wurde zur Schonung des Gewässerfließsystems des Hol­bachs ein rund 750 m 3 großes Erdbecken für die Pufferung von Regenwasser errichtet. Diese Lösung war mit 800.000 Euro Gesamtkosten wesentlich wirtschaftlicher als der Bau einer neu­en, modernen Kläranlage in der Ortsgemeinde selbst.

Umfunktioniertealte Kläranlage Großholbach: Regenüberlaufbecken (links) sowie das Erd­becken (rechts)

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Die Kindertagesstätte Neuhäusel verfolgte im Projekt:Die Umgehungsstraße wird gebaut, das wollen wir miterleben den Bau der Orts­umgehung Neuhäusel.

Erzieherinnen und Kinder unternahmen regel­mäßige Erkundungsgänge im Wald, fotografier­ten die Baustelle und hielten ihre Beobachtun­gen bildlich in einemBaukalender fest.

Kindergarten­kinder erkun­den den Wald und die Bau­stelleUmge­hungsstraße

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