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Wochenblatt VG Montabaur Donnerst., 27.02.

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Donnerst., 27.02.

Möhnenverein Schwerdonnerstag Eitelborner Karnevalsverein

Rathauserstürmung mit anschließendem Schwer­donnerstagsball im Festzelt auf dem Kirmesplatz

Karnevalshochburg Eitelborn??

- Kappensitzung am 15.02.2003 - Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ist es provokant, wenn ich diesen Bericht mit zwei Fragezeichen unterti­tele? Sie mögen hierzu Ihre persönliche Meinung haben mein Eindruck allerdings lässt eine Fragestellung in der Tat durchaus realistisch erschei­nen. Dies will ich auch nachfolgend begründen.

Die meisten von uns wissen, dass es in unserenGefilden nicht nur die bekannten vier Jahreszeiten, sondern auch noch eine fünfte Jahreszeit gibt, die bekanntlich mit dem 11.11. eines jeden Jahres Einzug halt, näm­lich die Karnevalszeit. Traditionell - als quasi Rheinländer- gilt es auch in Eitelborn, dieser Jahreszeit Rechnung zu tragen und den mit ihr einher­gehenden Sitten und Gebräuchen zu frönen.

Sicherlich gibt es Regionen, die hierzu eine besonders ausgeprägte und wesentlich intensivere Neigung entwickeln als wir Unterwesterwälder, aber auch bei uns wird dieses historische und kulturelle Brauchtum gepflegt. Dieser Pflege und dem Erhalt dieses Brauchtums haben sich in Eitelborn zwei Vereine verschrieben. Dies sind zum einen der Möhnenverein, zum anderen der Eitelborner Karnevalsverein. Letzterem ist es vorwiegend zu verdanken, dass die schon seit Jahrzehnten weit über die Ortsgrenzen hin­aus bekannten Kappensitzungen in der Augst-Halle und insbesondere der Rosenmontagsumzug auch weiterhin stattfinden. Nachdem bis zum Jahr 1995 die Organisation und Durchführung dieser Events in den Händen des Ortsvereinsrings und der Ortsgemeinde lagen, kümmert sich nunmehr seit dem Jahr 1996 der Karnevalsverein erfolgreich um diese Veranstaltungen. Rückblickend kann aus meiner Sicht festgestellt werden, dass es vor allem dem Engagement der Mitglieder dieses Vereins zu verdanken gilt, dass diese Traditionen weiter aufrechterhalten werden. Gerne sollten wir uns in diesem Zusammenhang der unvergesslichen Kappensitzungen in der Augst-Halle erinnern, bei der den Gästen mit spritzigen Vorträgen, Tanz- und Showeinlagen sowie Klamauk trefflich Kurzweil geboten wurde. Und diese, so meine Eindrücke, können mit jeder Kappensitzung sowohl in der näheren als auch weiteren Umgebung ohne Umschweife konkurrieren. Jeder, der entsprechende Vergleiche anstellen kann, wird mir in dieser Beurteilung sicherlich zustimmen.

In der Natur der Sache liegend, erwarten wir Besucher allerdings Jahr für Jahr immer wieder Abwechslung und Steigerung der Darbietungen, ohne möglicherweise darüber nachzudenken (mir persönlich geht es zuweilen so), welche Anstrengungen und harte Arbeit notwendig sind, dem Publi­kum ein niveau- und anspruchsvolles Programm zu bieten. Der uner­müdliche Einsatz vieler Mitglieder des Karnevalsvereins, aber auch der Mitglieder anderer Eitelborner Vereine, privaten Initiativen sowie auswär­tiger Gruppen sind Garant des Erfolges nicht nur der Kappensitzungen, sondern auch des Rosenmontagsumzuges. Die Beteiligten wissen, dass die Gestaltung einer Kappensitzung kein Selbstläufer ist, sondern der Mit­wirkung vieler Idealisten bedarf. Und Gott sei Dank war es zurückliegend betrachtet immer so, dass viele ihr Schärflein dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltungen bei uns durchgeführt werden konnten.

Ich denke, Sie alle sind meiner Auffassung, dass wir diese Traditionen hier vor Ort auch weiterhin aufrechterhalten sollten. Und ich wiederhole mich gerne, wenn ich feststelle, dass gerade die Pflege und der Erhalt dieses historischen und kulturellen Brauchtums unerlässliche Vorausset­zung für eine intakte Dorfgemeinschaft und somit des gesellschaftlichen und geselligen Miteinanders sind. In Kenntnis dieser Verpflichtung haben sich die Mitglieder des Eitelborner Karnevalsvereins wieder alle nur erdenklichen Mühen gegeben, den Besuchern der Kappensitzung am 15. Februar 2003 ein vielfältiges und attraktives Programm in unserer guten Stube, der Augst-Halle, zu bieten, um den Gästen einen beschwingten und unbeschwerten Aufenthalt zu ermöglichen.

Seit dem 11. Januar diesen Jahres hat nun der Kartenvorverkauf für die­se Veranstaltung begonnen und es ist leider leider so, dass dieser nur schleppend vorangeht. Waren in den zurückliegenden Jahren die Kar­ten quasi am ersten Tag des Vorverkaufs bis auf wenige Plätze bereits ausverkauft, so sind bisweilen noch nicht einmal die Hälfte des angebo­tenen Kontingents veräußert. Dies stimmt mich insofern nicht nurtrauriq sondern geradezu bedenklich, weil der Reinerlös aus der Kappensitzunq ausschließlich zur Finanzierung des Rosenmontagsumzuges Verwendung findet. Bereits im letzten Jahr war dieser rückläufige Trend am Interesse der Kappensitzung festzustellen und es ist für mich nur noch eine Frage der Zeit, wann nicht nur diese Veranstaltung, sondern auch der Rosen­montagsumzug und mithin alle karnevalistischen Aktivitäten in Eitelborn ihre Erledigung gefunden haben. Bisweilen vermag ich mich mit dieser Prognose nicht anzufreunden. Allerdings gehört sicherlich nicht viel Phan­tasie dazu, dass dieserSuper-Gau Wirklichkeit wird.

Der ein oder andere, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger wird meine diesbezügliche Skepsis möglicherweise nicht teilen. Sie können aber ver­sichert sein, dass ich die Situation durchaus realistisch einschätze ohne dass ich die Haltung der Verantwortlichen des Karnevalvereins hierzu ken­ne, geschweige davon, dass diese mir in irgendeiner Weise Andeutun- gen in diese Richtung gemacht haben. Insofern können Sie davon aus­gehen, dass diese Zeilen ausschließlich aus meiner begründeten Sorae über den weiteren Fortbestand unserer Karnevalsaktivitäten rühren 9

Ich möchte Sie daher in aller Herzlichkeit bitten: Unterstüt 7 e'T' s Bemühungen des Karnevalsvereins und besuchen Sie die Kann« Sl6(li am Samstag, 15. 02.2003, in der Augst-Halle. Der Erwerb* 1 " 1 ! trittskarte ist nicht nur Garant für einige angenehme und untern? Eilv Stunden der Geselligkeit, sondern Sie fördern damit auch weite i karnevalistischen Aktionen wie den Rosenmontagsumzuq den k' nalfe karneval oder aber die Aktivitäten am Schwerdonnerstag. Klnd * Karten können Sie noch erwerben in den Bürgersprechstunn Gemeindehaus in den beiden kommenden Wochen, und zwar' 1,11 dienstags und donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhrodf Weil! auf telefonische Vorbestellung beim Vorsitzenden des Ka ^ Vereins Thomas Rothweiler, unter der Telefon-Nr.: 2222 Honorieren Sie die nachhaltigen Bemühungen unserer Karnevale zeigen Sie damit Ihre Verbundenheit zu unserem Ort. Auch 60 ^

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und Leute kennen zu lernen und somit einen schnellen Anschluss soziale und gesellige Leben in unserer dörflichen Gemeinschaft 21 den. In diesem Sinne hoffe ich auf Ihre Unterstützung und verhieb"'t einem dreifach kräftigenEitelborn Helau 6,1,11

Ihr Norbert Blath, Bürgermeister

MGV Eitelborn 1866

Am Samstag, 08.02.2003, findet unsere alljährliche Winter-Wandenm statt. Abmarsch ist um 14.00 Uhr ab Gemeindehaus Triftstraße, ^ Nach der Wanderung mit Rast findet ab 17.00 Uhr der qemüth» Abschluß im VereinslokalNassauer Hof statt. !

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung in den Chorproben gebeten.

Jugendvollversammlung des TV Jahn Eitelborn

Eingeladen sind alle jugendlichen Vereinsmitglieder im Alter von 7 bis27- Jahren.

Termin: Mittwoch, 05.02.2003 Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: GasthausZur Krone, Eitelborn

Sprech

montags.. tonnersta und F ail-Ad

Kadenbach

Sprechstunden des Ortsbürgermeisters

dienstags.von 18.00 bis 20.00 Uhr

und.nach Vereinbarung

Gemeindeverwaltung, Tel. und Fax: 02620/633 Ortsbürgermeister, Tel.: 02620/1001 (ab 13.30 Uhr)

JugendtreffUnderground X in der Augst-Schule

Öffnungszeiten

dienstags.von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr

donnerstags.von 17.00 Uhr bis 24.00Uhr

Aus der neuen Einwohnerstatistik

Die aktuelle Gemeindestatistik der Ortsgemeinde Kadenbach weistexaM 1415 Einwohner aus. Damit hat sich die Einwohnerzahl binnen Jahres­frist um 47 erhöht.

Nachfolgend möchte ich Ihnen weitere interessante Zahlen (Stichtag 31.12.2002) darlegen, die Ihnen einen Gesamtüberblick über die de» tige Bevölkerungsstruktur unseres Ortes vermitteln können. Die Vorjan - reszahlen habe ich in Klammem angefügt, um Ihnen die Verändernde gegenüber dem Vorjahreszeitraum ersichtlich zu machen.

Zahl der Häuser:.3 8g

Einwohnerzahl insgesamt: .1415 (u )

Altersgruppen:

00-19 Jahre:.....-.299 (292) Einwohner

20-39 Jahre:.387

80 Jahre u. älter:. 4 '

Familienstand:

...;;: 79 ( 79 )

> 4 ( 72 )

getrennt lebend:.

verwitwet:.

geschieden:.

Religion:

römisch-katholisch:.909 (898) Ej

evangelisch:. .

.... (202)

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