ictienblatt
VG Montabaur
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Nr. 03/2003
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Ein Erfolg für die Region:
iedlung der Firma „Aluprotect One” in Heiligenroth
knapp 50.000 m_ Industriefläche veräußert produzierendes Unternehmen mit Forschung und Entwicklung innovative und renommierte Unternehmensgruppe mit 1,4 Mrd. Umsatz
15-20 Mio. Investitionsvolumen zuerst 50 Arbeitsplätze später 150 Arbeitsplätze Dies liest sich in heutigen Zeiten wie ein Wunschtraum. Doch in der Ver- idsgemeinde Montabaur wird es Realität. Am 23.12.2002 wurde der [rtrag von Bürgermeister Edmund Schaaf, Ortsbürgermeister Erich irbst und der Firma „Aluprotect One” besiegelt. Anschließend wurde ichen der Verbandsgemeinde Montabaur sowie den Ortsgemeinden [iligenroth und Ruppach-Goldhausen ein Vertrag über eine interkom- [nale Zusammenarbeit geschlossen.
Die Fläche
Das Unternehmen hat eine Fläche im Industriegebiet „Illbach II” in Heili- erworben. Das Gelände liegt nördlich der Autobahn und der Bahn- leMontabaur-Limburg. Die Lage an der Autobahn (Sichtbeziehung), die ielbare Nähe zum ICE-Bahnhof, aber auch das Fachkräftepotential der unmittelbaren und weiteren Umgebung sind wesentliche Standorten für den Investor Friedhelm Loh.
fese Ansiedlung zeigt eindrucksvoll die Potentiale der Region”, so Bür- ■peister Edmund Schaaf „Die Region bietet, auch in einer wirtschaft- & schwierigen Lage, mit ICE und Autobahn gute Standortbedingungen. "Iber hinaus stehen wir mit allen Kräften jederzeit bereit, um solche (icklungen zu unterstützen.”
^Unternehmen
Das Unternehmen beschichtet Oberflächen mit Aluminium und arbeitet MLpe Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen und Elektronik Es handelt sich dabei um einen galvanischen Prozess. Die Fir- esitztdas weltweite Patent auf ein vom Max-Planck-Institut ent- sltes Verfahren, dass im Gegensatz zu konventionellen Beschlichen keine giftigen Chrom-6-Rückstände produziert. Dies ist von beson- j Bedeutung, da gemäß der Altautoverordnung ab 2007 kein Chrom vih w Automo ^! herstellun 9 verwer| det werden darf. Wesentlicher J aes Vsrfahrens ist darüber hinaus der hochwertige und universell im a üf n ^ orros ' onssc butz. Das Verfahren wurde bereits vom Bun- .. ^'Ministerium prämiert und gilt als besonders umweltfreundlich.
n . V. ma ” Alu P ro,ec 1 One” ist ein Pilotprojekt der Friedhelm Loh Gruppe. J e Fnedhelm Loh Gruppe
Ä 6 Ro ell h- ft 0h ® ru PP e ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit iZunri , schaf j|9 ten - Oer Hauptsitz ist in Haiger. Beständigkeit, Wachs- Ürhirhtr ° Va • n ha b en d as Unternehmen in über 40 Jahren Firmen- W'!f'h a i»„ ZU k Sei ? em Erfo, 9 verholten. Das Produktionsspektrum reicht MÜtesv<;tom Ch !-f nkt3au üt> er Sicherheits- und Technische Einrich- j jjä tüng (i nurxJ,, m P ertz ) bis hin zur Aluminium- und Kunststoffverarbei-
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^'Prozess
Ses die Verha n !? rm ' ert ® °*' e Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Krei- Seitdem s 9emeinde über das Interesse eines potentiellen Inve- indiokpit f.- s ® tzten sich eine Vielzahl von Akteuren mit Hochge- - nde rnu<Ji r ^ as Pr°j e kt ein. Das bis dato noch nicht erschlossene fehl von pJlr ep ant wer den, Kooperationen geschlossen und eine iS weseni k emen werden.
fehrieberr ' Chen K nac kpunkte auf dem Weg seien im Folgenden
an den ennp^ 7 ^ Gaur eifmachung muss geplant und die Realisie- lierliche Abs«m Zeitplan . des Investors angepasst werden. Eine kon- es,0r wurde da 7 mU ^ zw '® chen Gutachtern, Planern, Verwaltung und ^isatorisrhoc U ® rfor derlich. Vor allem die Baureifmachung stellte ein Gesund zeitliches Problem dar.
- Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau schöpft seine Fördermöglichkeiten für diese Industrieansiedlung voll aus und fördert die Erschließung und die Baureifmachung des Gebietes mit erheblichen Landeszuschüssen. Bei Gesamtkosten von 5,6 Mio. € übernimmt das Land 2,8 Mio. €. Bürgermeister Edmund Schaaf dankte dem Staatsminister Hans-Artur Bauckhage und seinen Mitarbeitern im Wirtschaftsministeriums für die vorbildliche Unterstützung.
- In der Ortsgemeinde Heiligenroth stehen bereits heute etwa 1500 Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Erschließung des Industriegebietes übersteigt nun aber die Leistungsfähigkeit der Ortsgemeinde Heiligenroth. Die Schaffung weiterer Arbeitsplätze ist aber von Bedeutung für die gesamte Region, so dass sich die Solidargemeinschaft Verbandsgemeinde an der Finanzierung der Aufwendungen beteiligt. Letztendlich profitiert die Verbandsgemeinde wieder über die Umlage an den Steuereinnahmen der Ortsgemeinde. Die Aufgabe der Wirtschaftsförderung wurde zu diesem Zweck von der Ortsgemeinde an die Verbandsgemeinde übertragen. Ein Vertrag über die Finanzierung wurde zwischen Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde geschlossen.
- Die Ortsgemeinden Heiligenroth und Ruppach-Goldhausen verpflichten sich das Industriegebiet „Illbach II” in interkommunaler Zusammenarbeit zu entwickeln; die Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen erschließt ihr eigenes Gewerbegebiet (südlich der K 153 gelegen) erst, wenn das Industriegebiet „Illbach II” vermarktet ist. Diese interkommunale Zusammenarbeit wird vom Land Rheinland-Pfalz mit erhöhten Zuschüssen gefördert. Die einzelnen Schritte mussten sorgfältig vorbereitet, diskutiert und umgesetzt werden, damit alle Aspekte und Akteure Berücksichtigung fanden. Dieser Prozess war ungewöhnlich - aber sicherlich sind alle Beteiligen durch dieses Projekt zusammengerückt und haben sich der Herausforderung gestellt. „Die Kooperationsbereitschaft der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen waren vorbildlich und ermöglichen uns gemeinsam diese Entwicklung in der Ortsgemeinde Heiligenroth zu realisieren.” so Ortsbürgermeister Erich Herbst.
Der erste Schritt ist geschafft, doch neue Aufgaben warten bereits. Die Erschließung und Baureifmachung des Geländes wird im Februar 2003 begonnen. Der enge Zeitplan des Investors stellt an die Beteiligten die nächste Herausforderung, die bereits angegangen wird. Für eine zügige Realisierung werden alle Beteiligten ihr Bestes geben.
Von links: 1. Beigeordneter Heiligenroths Jürgen Esselmann, Firmenchef Friedhelm Loh, Geschäftsführer Dr. Jörg Heller, Verbandsgemeindebürgermeister Edmund Schaaf , Ortsbürgermeister Heiligenroths Erich Herbst, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Andree Stein, Wilfried Noll von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises
Nochmaliger Hinweis für alle landwirtschaftlichen Betriebe
Die Ausschlussfrist für die Abgabe der Erhebungsbogen zur Ermittlung der Absetzung des Frischwassers im Rahmen der Tierhaltung bei den Abwassergebühren für das Jahr 2002 läuft am 31.01.2003 ab.
Wir erinnern daher nochmals alle landwirtschaftlich arbeitenden Betriebe die entsprechenden Unterlagen fristgerecht bei den Verbandsgemeindewerken Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 8 , 56410 Montabaur, einzureichen.
Für eventuelle Rückfragen stehen die Verbandsgemeindewerke Montabaur unter der Telefonnummer 02602/126-160 oder in einem persönlichen Gespräch (Rathausneubau, Zimmer 229) gerne zur Verfügung.
VG-Werke Montabaur
Energietipp
Luftbefeuchter in der Regel überflüssig
Vor allem während der Heizperiode klagen viele Menschen über ausgetrocknete und gereizte Schleimhäute in Hals und Nase und führen dies auf die angeblich zu trockene Heizungsluft zurück. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn die relative Luftfeuchtigkeit beträgt aufgrund der Feuchtequellen in der Wohnung, wie Dusche, Kochdunst, Pflanzen und Atmung der Bewohner, in aller Regel nicht unter 40 %. Der für den Menschen angenehme Feuchtigkeitsbereich der Raumluft liegt sich zwischen 40 und 65 %. Ursache für die Schleimhautreizungen im Winter ist häufig der vom warmen Luftstrom der Heizkörper aufgewirbelte Staub. Bei hoher Wassertemperatur in den Heizkörpern kommt es unter Umständen auch zu Verschwelungen der Staubpartikel auf der Heizkörperoberfläche, was sich ebenfalls belastend auf die Schleimhäute auswirkt. Bevor man also auf die Idee kommt, die Raumluft zusätzlich durch Luftbefeuchter mit Wasser-

