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Wochenblatt VG Montabaur

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Wissenswertes

Clown-Doktoren

Bald ist Ansteckungsgefahr in Kliniken erwünscht, dann nämlich, wenn die Clown-Doktoren der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) ihr Lachen im Klinikalltag verbreiten! Die alte Volks­weisheitLachen ist gesund hat längst auch Einzug in die moderne Medi­zin gefunden. Dem Vorbild des amerikanischen Arztes Dr. med. Hunter D.Patch Adams, dem sogar Hollywood mit Robin Williams ein Denkmal setzte, folgend, werden derzeit 22 Ehrenamtliche zu Clown-Doktoren aus- gebildet, um Kindern und ihren Familienangehörigen den oftmals so ein­schneidenden Krankenhausaufenthalt zu erleichtern.

Nach ca. viermonatiger Ausbildungszeit werden die Clowns in Zweier­gruppen kranke Kinder in der gesamten Region in ihren Krankenzimmern besuchen und aufmuntern. Eine Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten ist hierbei selbstverständlich. Die Partnerschaft von jeweils zwei Clowns ist erforderlich, um in schwierigen Situationen auch gegenseitig Stütze zu sein. Darüber hinaus soll allen Clown-Doktoren die regelmäßi­ge Gelegenheit zur Supervision seitens der WeKISS geboten werden, um schlimme Erlebnisse ansprechen und verarbeiten zu können. Ebenso ist eine regelmäßige Fort- und Weiterbildung vorgesehen. Dies alles - und selbstverständlich das optische Rüstzeug wie Kittel, Schminke und Zubehör - will jedoch finanziert sein. Unter dem AufrufVerschenken Sie ein Kinderlachen! sucht die WeKISS nun Sponsoren, gleich ob Firma, Belegschaft, Kegelclub, Sportverein, Basar, Straßenfest, Schulklasse oder Einzelspender. Das Geld kommt unmittelbar kranken Kindern in der Regi

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Waldjugendspiele in Arzbach

- trotz Regen ein voller Erfolg

Am Donnerstag, 23. Mai 2002 fanden in den Wäldern um Arzbacfzi 8. Mal im Forstamt Nassau die jährlichen Waldjugendspiele statt. Zum 20. Mal in Rheinland-Pfalz von der SchutzgemeinschaftDei Wald in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und und dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend ausgerichlel men in diesem Jahr landesweit über 20.000 Schülerinnen und Scfiöi dritten und siebten Klassen aller Schularten an zahlreichen Aul gungsorten an den Spielen teil. Im Forstamt Nassau waren esalleinnii als 500 Kinder. Und die hatten ihren Spaß: J

An insgesamt 17 Stationen, die über einen 3 km langen ParcoursimA| bacher Gemeindewald verteilt aufgebaut waren, mussten die Kind} 1 Wissen um Wald und Natur unter Beweis stellen und einige sportlÄ gaben lösen. So zum Beispiel einen Holzstoß mit vereinten Kräften ji zen oder möglichst viele Scheiben Fichtenholz in einer vorgegebr' absägen (siehe Foto).

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on zugute.Helfen Sie dort, wo Sie auch leben! heißt es weiter. Im Gegen­zug zu ihrer Spende erhalten Spender selbstverständlich eine Spenden­quittung, regelmäßige Infos zum Stand des Projekts, größere Publicity für das Unternehmen und eine Einladung zum Eröffnungsfest. Die schönste Gegenleistung für eine Spende aber wird wohl das Lachen eines kranken Kindes sein. Großartige Hilfe hat das Projekt bereits durch die IKK Rhein­land-Pfalz erhalten, die das Sponsoring für das erste Clown-Paar sowie finanzielle Unterstützung bei der Bewerbung der Aktion übernommen hat. Die Firma Polaroid Deutschland stellte spontan zwölf Kinder-Kleinbildka- meras nebst Zubehör zur Verfügung, um den kleinen Patienten die Mög­lichkeit eines Erinnerungsfotos mitihrem Clown-Doktor zu ermöglichen. Aber auch heimische Firmen zeigten bereits Interesse am Projekt, so gewährten die Firmen HUF HAUS in Hartenfels sowie Fasel Rolladenkä­sten GmbH in Kaden freundlicherweise einen Geldbetrag. Es sind jedoch die Kosten noch lange nicht gedeckt. Fragen zum Projekt werden gerne beantwortet unter Telefon 02663/2540. Das Spendenkonto ist eingerich­tet bei der Kreissparkasse Westerwald, BLZ 570 510 01, Konto 2 020 311.

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