52/2001^
t \/G Montabaur
Nr. 51/52/2001
^ Weihnachten ^
und ein glückliches neues Jahr
wünschen wir allen Kunden, Freunden und Bekannten
BauMarkt
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56414 Wallmerod Telefon: O 64 35 - 70 66
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Leiter sparen, ganz wie Sie es gewohnt sind - regelmäßig oder wann i es Ihnen passt. Nutzen Sie unsere Kompetenz. Wir beraten Sie ig welche Kombination die richtige Lösung für Ihre Euro-Zukunft ist. liikten rund um den Euro Ito Euro-Bargeldeinführung bezieht sich auf die Teilnehmerstaaten ILchland, Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, IhTmburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Die Stadt- En Monaco, San Marino, der Vatikanstaat und Andorra werden wie Kran französischen, italienischen und spanischen Währungsgebieten und erhalten ab 2002 folglich ebenfalls den Euro als Währung. Lntlich steht Euroland den Anlegern aus allen Teilnehmerstaaten schon Sem 1 . Januar 1999 ohne Währungsrisiko offen. Zu diesem Zeitpunkt ich wurden zum Beispiel die börsennotierten Kapitalanlagen (Aktien Lrtf Anleihen) sowie Fondsanlagen bereits auf Euro umgestellt. Zum 1. war2002 erfolgt nun auch die automatische Umstellung der Sparbücher, Taues- oder Festgeldkonten, Sparbriefe, Ratensparverträge oder Bauspar- Jäge. An diesem so genannten “Euro-Day” verliert aber beispielsweise«! Sparbuch nichts von seinem Wert - auch wenn die unter dem Gut- iaben stehenden Zahlen nur noch halb so hoch sind. Es handelt sich um Euro-Beträge und multipliziert man sie mit dem offiziellen Umrechnungs- Usfür D-Mark (1,95583), hat man wieder die ursprüngliche Summe. Diejenigen von Ihnen also, die ihr Geld in Aktien, börsennotierten Anteile Staatsanleihen oder Investmentfonds angelegt haben, haben sich älion Anfang 1999 an den Euro gewöhnen müssen. So werden die Bör- snkurse seit dem 4. Januar 1999 nur noch in Euro notiert und die Ausgabe- und Rücknahmepreise von Fondsanteilen in Euro veröffentlicht. Mssenwertes zum Euro
ÄU ist für die gemeinsame europäische Währung von der Internationalen Organisation für Standardisierung (ISO) der aus drei Buchstaben bestehende Code “EUR” festgelegt worden. Somit ist das die offizielle Abkürzung für geschäftliche, finanzielle und gewerbliche Zwecke. Aber auch das graphische Symbol für den Euro wurde dort registriert. Für die Untereinheit des Euro hat sich bislang keine Abkürzung durchgesetzt. Ihre leieile Bezeichnung lautet Cent bzw. Euro-Cent.
FirGeldanleger gelten ab dem 1. Januar 2002 höhere Freibeträge: Spa- rerkönnen jährlich jeweils 31,28 D-Mark (Ehepaare 62,57 D-Mark) mehr Kapitalerträge steuerfrei kassieren. Der maximale Freistellungsbetrag beträgt danach ab 2002 - also nach der Euro-Bargeldeinführung - für Alleinstehende 1.601,00 Euro. Bisher waren es 3.100,00 D-Mark (das entspricht 1.585,00 Euro). Für zusammenveranlagte Ehepaare beträgt es 13,202,00 Euro - bisher waren es 6.200,00 D-Mark (3.170,01 Euro). Die wäge wurden also jeweils zu Gunsten der Steuerzahler aufgerundet. ,Oiebereits freigestellten Beträge bei bestehenden Geldanlagen müssen jedoch nicht geändert werden, wir rechnen den Betrag einfach in Euro um. Weiterhin wurde mit der Euroeinführung bestimmt, dass bestehende Vertage wegen des Euro nicht geändert oder gekündigt werden dürfen. Die Mark-Beträge werden einfach zum festen Eurokurs von 1,95583 umge- ischnet. Alle Beträge, die regelmäßig Ihren Konten oder Depots belastet odergutgeschrieben wurden, werden zum 1. Januar 2002 ebenfalls Cent- pau umgerechnet und wie bisher fortgeführt. Für Überweisungen sollten Sie jedoch künftig sicherheitshalber nur die neuen Formulare mit der Euro-Währungsangabe benutzen: Die Wahl zwischen D-Mark oder Euro töÜberweisungen entfällt zum 1. Januar 2002.
Für eine weitergehende Beratung stehen die Berater in der Volksbank Montabaur zur Verfügung.
Bahn-AG sagt stündliche Halte in Montabaur zu
Ab 15. Dezember 2002 Aufnahme in die internationalen Verbindun- ä«n der zentralen europäischen Nord-Süd-Achse
Jfcbtlocker ließ die Dernbacher Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt (CDU) beider Frage nach der Streckenverbindung zum ICE-Bahnhof Montabaur, wandte sie sich mit mehreren Schreiben an Dr. Franz, Vorsitzender neise und Touristik” in Berlin, und an Dr. Mehdorn, Vorstand der Deutzen Bahn AG. Die Bahn-AG antwortete mit Schreiben von Anfang vezember, dass die Betriebnahme an der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main »großer Meilenstein auf dem Weg sei, bei den Hauptstrecken zwischen wund400 km das schnellste Verkehrsmittel zu werden.
Wpo, gepaart mit Komfort werden ausschlaggebende Argumente für Mden sein, die neue Verbindungen nutzen. Die Eröffnung der Neu-
I i/d? 1 ' s * dabei nicht nur von größter Bedeutung für innerdeutschen w, sondern auch wesentlicher Bestandteil internationaler Verbin- n 9ßri, insbesondere der zentralen europäischen Nord-Süd-Achse.
■n er .^® das Betriebskonzept der Bahn für die Neubaustrecke nicht weitläufige Auswirkungen auf viele nationale, sondern auch auf inter- ® ^rbindungen. Hier beispielsweise Köln-Brüssel-Paris und Koln-
&2 : 2002 werde der Fahrplanwechsel vorgenommen. Ab Sommer u „ w f^ e jedoch schon mit einem eingeschränkten Angebot der Ver- Irmr, § enoiT| men. Montabaur werde nach derzeitigem Planungsstand | ü n dangebot von zwei Linien jeweils zweistündlich bedient werden.
Daraus resultiere zumindest in Richtung Süden ein annähernder Stundentakt. Hinzu kämen weitere Halte, die aber derzeit noch nicht konkret geplant seien.
Ab 15.12.2002 werde jedoch der internationale Verkehr über den ICE- Bahnhof Montabaur laufen. Im Frühjahr 2002 wird die Bahn-AG der Abgeordneten konkretere Informationen zur Fahrplangestaltung übermitteln.
“Zappel-Phillip & Co”: AWO informierte zu psychischen Störungen bei Kindern
Dürfen hyperaktive Kinder mit Psychopharmaka behandelt werden oder nicht? Besonders zu dieser Frage wurde jetzt vor großem Publikum informiert und kontrovers diskutiert. Das Bildungswerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westerwald hatte zum Thema “Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter" zu einer Fortbildungsveranstaltung nach Wirges eingeladen. Fachreferent war Dr. med. Helmut Krockert, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind weit verbreitet: 45 Prozent der Kinderärzten vorgestellten Kinder zeigen in der Verzögerungen in der Entwicklung und mehr oder weniger starke Verhaltensauffälligkeiten, nicht wenige davon bedürfen einer gezielten Behandlung. Mit der Veranstaltung “Psychische Störungen in Kindheit und Jugend” kam die AWO häufigen Anfragen von Eltern, Erziehern und Lehrern zu diesem Thema nach. Diesen, aber auch den Betroffenen sollten Informationen vermittelt und fachgerechte, auch prophylaktische, Hilfen aufgezeigt werden. Dr. Helmut Krockert gab im ersten Teil seines Vortrags einen Überblick über die psychischen Störungs- und Krankheitsbilder, deren Diagnostik und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Im Mittelpunkt des zweiten Teils standen exemplarisch Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) sowie medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten. Spätestens als das Reizwort “Ritalin”, ein umstrittenes Psy- chomedikament fiel, wurde es lebendig im Saal. Allein in den letzten Jahren sei, so Dr. Krockert, der Verbrauch um mehrere hundert Prozent angestiegen. Er betonte, das Medikament sei zur Behandlung von ADHS prinzipiell geeignet und führe nachweislich zu Erfolgen. Nur wer entsprechend erkrankte Kinder habe, könne ermessen, als welches Geschenk es z.B. von Eltern empfunden werde, ihr Kind endlich einmal normal ruhiger und zugänglicher erleben zu können. Schulische und therapeutische Erfolge stellten sich oft erst nach Einsatz dieser Stimulanzien ein. Andererseits stimme es bedenklich, wenn dieses Mittel inzwischen auch von z.B. Hals- Nasen-Ohren-Ärzten oder gar Zahnärzten verordnet werde.
Der Kinderpsychiater wies darauf hin, dass eine entsprechende Medika- mentenverschreibung eine sorgfältige Diagnostik voraussetze und immer eine umfassende Therapie, in die auch die Eltern und die Schule einzubeziehen seien. Kinder im Vorschulalter sollten es überhaupt nicht nehmen. Betroffene Eltern kritisierten, dass es im gesamten Westerwaldkreis mit über 200.000 Einwohnern weder einen niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater, noch ein entsprechendes stationäres Angebot gebe. Hausärzte seien beim Thema ADHS immer wieder überfordert erlebt worden oder verordneten zu leichtfertig. Eine bessere fachärztliche Versorgung für Kinder wurde dringend gefordert.
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