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Wochenblatt VG Montabaur_[49
Stiftung BSW - Ortsstelle Siershahn
Die Stiftung BSW - Ortsstelle Siershahn - führt am 22.08.2001 einen iTaaesausflug nach Heidelberg/Schwetzingen durch. Abfahrt: 7.30 Uhr am Bhf Siershahn. Rückfahrt ist um 18.00 Uhr. Anmeldungen und Informationen bis 01.08.2001 bei Klaus Ley, Telefon 02623/5762, Hans Himme- ich Telefon 02626/5574, Wolfram Kaiser, Telefon 02602/70269.
TÜle Mitglieder der Stiftung BSW - Ortsstelle Siershahn - und deren Familienangehörige sind zu dieser Fahrt herzlich eingeladen.
Nr. 27/2001
Computertomograph im DRK-Krankenhaus Westerwald in Hachenburg aufgestellt
Neue Technik erspart Patienten wertvolle Zeit / erheblicher medizinischer Fortschritt
Ab 01.06.2001 verfügt das DRK-Krankenhaus Westerwald über einen Bigenen Spiral-Computertomographen (CT) modernster Art.
Um dies zu ermöglichen, investierte das DRK-Krankenhaus Westerwald — rd. 100.000,00 DM für bauliche Maßnahmen und schloss einen Kooperationsvertrag mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Balas, iter, |Hüm ler und Klein, Betzdorf, ab. Hintergrund dieses Kooperationsver- ’ träges sei die Verbesserung des radiologischen Leistungsspektrums für Patienten im oberen Westerwaldkreis bei gleichzeitiger Minimierung der dleUSH 3 ehandlungs- und Transportkosten, betonte VD Weber bei der Geratenen unj »inweisung des zuständigen ärztlichen und Röntgenpersonals durch die undesta- rorgenannten Radiologen.
daszi*. \is historischen Tag für das DRK-Krankenhaus Westerwald wertete der nschlos- ärztliche Direktor, Herr Dr. F.-J. Despang, die Inbetriebnahme des CTs.
3as Krankenhaus habe mit diesem Gerät eine erhebliche Aufwertung sei- lenbeso tes Leistungsspektrums erfahren, da es nunmehr möglich sei, im Rah- .nsdilusi nen der Diagnostik Gewebsveränderungen, Veränderungen der Blutge- Betrieb. äße sowie Hirnblutungen sichtbar zu machen und Knochenbrüche räum- Jugendü-M-Ch darzustellen. Besonders wertvoll sei der Einsatz des Gerätes bei der iederder ’umorsuche. Das neue Gerät sei nicht mehr die “enge Röhre", sondern Die Ent- e^üge über eine extra weite Öffnung, in der die Patienten untersucht ä/nBenit würden. Darüber hinaus sei die computertomographische Diagnostik lußerst patientenschonend und im Vergleich zu früher weniger strahlen- .07.20021 »elastend.
öchstens 3esonders hervorzuheben sei, dass der neue Spiral-CT die kurzfristige 9. KJasse )iagnosestellung bei Schlaganfallpatienten oder Hirnverletzungen ermög- Iche und somit diese Patienten ortsnah versorgt werden könnten. Durch erufsaiB- liese Anschaffung werde eine Lücke zwischen Diagnostik und Therapie löchste» leschlossen, so dass dem DRK-Krankenhaus Westerwald ein breiter : ächer an Therapiemöglichkeiten eröffnet werde.
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Harte Schicht im Streifenwagen
DU-Abgeordnete Ulla Schmidt informierte sich vor Ort über die Poli- ieiarbeit
Nicht nur theoretisch wollte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Ulla ichmidt mit der Situation und der Arbeit der Polizei beschäftigen. Jetzt gleitete die Abgeordnete eine Streife der Polizeiinspektion Montabaur bei der Nachtschicht.
nächst wurde bei Gesprächen auf der Wache deutlich, wie stark auch des Nachts die Polizei gefordert ist. Allein neun Notrufe gingen in knapp ^»ner Stunde ein, leider auch einige mißbräuchliche. Nach eingehender Einweisung am Funktisch ging’s zum nächtlichen Einsatz im Außenbereich, uch diese Nacht verlief nicht unfallfrei, Verkehrskontrollen wurden durchführt, Beschädigungen an einem Werkstor mußten dinglich gesichert erden. Nach zehn Stunden Nachtdienst brachten dann die Beamten den Ichtlichen Ablauf morgens gegen 7 Uhr noch zu Papier. Die Polizeibeten hatten an die Abgeordnete eine Bitte: Bei nächtlich auftretenden Problemen im Jugendhilfebereich benötigen sie einen Ansprechpartner des Jugendamtes bzw. eine kompetente Anlaufstelle im Westenwaldkreis. Ulla Schmidt nahm direkt mit Landrat Weinert diesbezüglich Kontakt auf. hmidt war überrascht, daß nachts jeweils ein Staatsanwalt Bereitschaft be und für Auskünfte zur Verfügung stand. Bei dem nächtlichen Ein- tz wurde die Größe des zu betreuenden Kreises deutlich. Von Selters iber Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Wirges, Ver- ndsgmeinde Montabaur und Wallmerod erstreckt sich das zu sichernde Gebiet der Polizeiinspektion Montabaur. Bei einem Unfall in Vielbach z.B., Kontrollen in Ruppach-Goldhausen, Notrufe von Höhr-Grenzhausen und Ransbach, sei jeweils eine weite Anfahrtsstrecke zurückzulegen. Bei Un- und Notfällen könne es um Minuten gehen. Ulla Schmidt: “Es wäre Iphon aus diesem Grunde sinnvoll, die Wache in Höhr-Grenzhausen wieder zur Inspektion umzuwandeln, zumal die Kriminalitätsentwicklung die H&twendigkeit belegt.”
Die Straftaten im Bereich der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen ®ben sich It. Angaben des Ministeriums von 543 im Jahre 1996 auf 646 »n Jahr 2000 gesteigert, insbesondere nahmen die Rohheitsdelikte und die Diebstähle zu.
coo® r Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach stiegen die Straftaten von 522 im Jahre 1996 auf 652 im Jahre 2000 enorm an, hier insbesondere im ■preich der Diebstahls-, Vermögens- und Fälschungsdelikte. Auch in der jprbandsgemeinde Montabaur steigerte sich die Kriminalität: 1.862 Fälle Wirden 1996 verzeichnet, 2.498 im Jahre 2000. Hier dominierten eben- raiis Diebstahl, Rohheits- und Vermögens- sowie Fälschungsdelikte, rif wr 28 Straftaten im Jahre 1996 stieg die Zahl in der Verbandsgemein- ae Wirgos auf 680 Fälle an. Hier führt ebenfalls der Diebstahl die Liste der nkte an. Wurden im Jahre 1996 in der Verbandsgemeinde Wallmerod
noch 120
Straftaten verzeichnet, gingen diese im Jahre 2000 auf 113 Fälle zurück. Diebstähle verringerten sich, Rohheits- und Vermögensdelikte stiegen an.
Ulla Schmidt will sich weiterhin für die Verbesserung der Polizeistärke einsetzen
Für die Kriminalitätsbekämpfung und die Sicherheit der Bürger sind It. Ministerium 77 Beamte als Soll-Stärke für die Polizeiinspektion Montabaur vorgesehen, leider betrage die IST-Stärke nur 65 Beamte. Davon befänden sich noch Beamte in Abordnung, in Ausbildung, auch für die Begleitung von z.B. Castor-Transporten müßten “Montabäurer Polizeibeamte” abgestellt werden. Derzeit werbe das Land bei Berufsanfängem für den Polizeiberuf.
“Wie interessant und vielseitig aber auch anstrengend dieser Beruf ist, habe ich in dieser Nacht erfahren können, ich habe viel gelernt für meine politische Arbeit, bei der Begleitung und vor allem bei guten Hintergrundgesprächen, für die ich mich ganz herzlich bei den Polizeibeamten und - Beamtinnen bedankt habe. Klar wurde für mich, daß ich Grund habe, mich mit aller Kraft weiterhin für die Verbesserung der Polizeistärke und gute Arbeitsbedingungen für unsere Polizei und die Sicherheit unserer Bürger einzusetzen.”
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