Wochenblatt VG Montabaur
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Beraten und beschlossen
Informatives aus der öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gemeinsam mit dem Bauausschuss
der Verbandsgemeinde Montabaur vom 15.05.2001 Erneuerung der Busumfahrt und des Parkplatzes an der Joseph- Kehrein-Schule in Montabaur
Die vorhandene Busumfahrt ist in einem sehr schlechten Zustand. Der vordere Teil - von der Gelbachstraße bis zur Aula - muss erneuert werden. Der angrenzende Parkplatz soll ebenfalls durch eine 4 cm starke Bitumendecke saniert werden.
Der Haupt- und Finanzausschuss und der Bauausschuss beschlossen einstimmig, den Auftrag zur Ausführung der Arbeiten zu erteilen.
Dachsanierung der Grundschule “Am Ahrbach” in Ruppach-Goldhausen
Das ca. 40 Jahre alte Satteldach des Altbaues ist mit Well-Asbest- platten gedeckt. Diese sind teilweise in Längsrichtung gerissen. Die Dichtungsschnüre sind spröde und undicht.
Durch die Technischen Werke der Verbandsgemeindeverwaltung war die Sanierungsmaßnahme öffentlich ausgeschrieben.
Auch der Vergabe dieser Maßnahme stimmten die Ausschüsse einstimmig zu.
Sanierung Bühnenbeleuchtung in der Aula der Joseph-Kehrein- Schule in Montabaur - 2. Bauabschnitt -
Die vorhandene Bühnenbeleuchtung entspricht nicht mehr dem neuesten Stand und weist in Teilbereichen erhöhte Brandbelastung sowie Defekte auf und muss ausgetauscht werden.
Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss einstimmig, der Firma, die auch schon den 1. Bauabschnitt im Jahre 2000 ausgeführt hat, den Auftrag zur Sanierung zu erteilen.
Mobile Sorgenbüros in den Hauptschulen der Verbandsgemeinde Montabaur
Der Deutsche Kinderschutzbund, der an den vier Hauptschulen der Verbandsgemeinde Montabaur jeweils ein Mobiles Sorgenbüro betreibt, hat den Tätigkeitsbericht für das Schuljahr 1999/2000 und die Finanzierungsübersicht dazu vorgelegt.
Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich mit der Auszahlung des Zuschussbetrages in Höhe von 24.800 DM an den Deutschen Kinderschutzbund einverstanden erklärt.
Verbandsgemeinde Montabaur und Arbeitsamt Montabaur arbeiten weiter zusammen zur Qualifizierung arbeitsloser Jugendlicher
ln der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 15.05.2001 wurde beschlossen, ab Sommer 2001 eine auf ein Jahr befristete Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche durchzuführen. Die Maßnahme in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Montabaur wird vom Arbeitsamt Montabaur gefördert. Für die in der Maßnahme betreuten Jugendlichen werden die Lohnkosten zu 100 % getragen, für den Fachanleiter zu 95 %. Die Jugendlichen arbeiten im Bereich Garten- und Landschaftsbau sowie Holz-, Maler und Innenausbau. Einsatzorte sind die Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur.
Erster Beigeordneter Edmund Schaaf betonte, die Verbandsgemeinde Montabaur setze damit ihr traditionelles Engagement zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit fort. Er berichtete über den erfolgreichen Verlauf der beiden Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in den Jahren 1999 bis 2001. An diesen Maßnahmen hätten insgesamt 35 Jugendliche teilgenommen. Davon konnten 21 in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Zwei Teilnehmer waren wegen Krankheit oder Behinderung nicht vermittelbar, drei seien von sich aus ausgestiegen, in fünf Fällen habe man wegen Verletzung der Arbeitspflichten kündigen.müssen. Positiv sei auch, dass die bis dahin arbeitslosen Fachanleiter eine Arbeitsstelle fanden. Die Maßnahme habe also bei der überwiegenden Zahl der Jugendlichen ihr Ziel erreicht und ihnen trotz bestehender Handicaps (fehlender Hauptschulabschluss, zuvor abgebrochene Ausbildung etc.) die Perspektive für die Eingliederung in den Arbeitsprozess eröffnet. Nutznießer der ABM seien auch die Ortsgemeinden, die so kostengünstig kleinere Instandsetzungsarbeiten und Pflegemaßnahmen durchführen könnten.
Eine Konkurrenz zum heimischen Handwerk sei aber aus*,
Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stimmte VT^ en Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zu und bearüßten !f n l er % menarbeit mit dem Arbeitsamt. ^ Zusa
Erfolgreiche Auswegberatung beim Sozialamt
ln der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses berichtete Era Beigeordneter Edmund Schaaf über die Erfolge der sogenannten £ wegberatung im Sozialamt der Verbandsgemeindeverwaltuna
1998 bemühen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SoS amtes intensiv darum, arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger in ArfA Verhältnisse zu vermitteln. Dies geschieht einerseits durch intemj Kontakte zur heimischen Wirtschaft, andererseits durch intensiveBew tung und Begleitung der Sozialhilfeempfänger. In vielen Fällen wirtS für den Betrieb kostenloses Praktikum vermittelt, bei dem sich! potentiellen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen lernen können b oft seit vielen Jahren arbeitslosen Menschen könnten so auch behüt sam in den Arbeitsmarkt integriert und an den Arbeitsprozess heran geführt werden. Oft sei eine intensive Beratung der betroffenenM en . sehen bis hin zur Begleitung in die Betriebe, aber auch die entspre- chende Beratung der Arbeitgeber nötig, um dauerhafte Integrationin den “normalen” Arbeitsprozess zu ermöglichen. Die Bilanz dieser Arbeit sei - so Beigeordneter Edmund Schaaf - erfolgreicher alsvon vielen erwartet: Seit 1998 konnten die Auswegberater 390 Mensch die bis dato Sozialhilfe bezogen, in Arbeitsverhältnisse des söge nannten ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden. In weiteren 212Fäl- len konnte durch Vermittlung von Arbeit verhindert werden, dass* Betroffenen sozialhilfebedürftig wurden. In dieser letzten Zahl sind auch Fälle enthalten, in denen Sozialhilfe verweigert werden musste, wei zumutbare Arbeit abgelehnt wurde. Das Gesetz biete dazu Möglich- keiten, die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur konsequent genutzt würden. Dass die Arbeit der Auswegberatung durchaus von erheblicher finanzieller Bedeutung für die Gemeinden sei, zeige so Beigeordneter Edmund Schaaf - die Entwicklung der Sozialhilfe kosten der letzten Jahre: Während die Kosten der Hilfe zum Lebensunterhalt seit 1994 ständig gestiegen seien (1994:2,9 Mio. DM; 1985: 3,3 Mio. DM; 1996: 3,6 Mio. DM,. 1997: 4,2 Mio. DM; 1998:4,6Mio. DM), sei 1999 eine Trendwende eingetreten. Im Jahr 1999 seien* Aufwendungen für Hilfe zum Lebensunterhalt in der Verbandsge meinde Montabaur um 870 TDM auf 3,8 Mio. DM gesunken. ImJatn 2000 sei eine weitere Senkung um 1 Mio. DM auf 2,7 Mio. DM eingetreten. Die Erhöhung des Jahres 1998 sei auch durch Vorleistungen im Rahmen der Hilfe zur Arbeit eingetreten, deren Erfolge naturgemäS erst zeitversetzt eintreten könnten. Es sei ein bemerkenswerter Erfolg, dass die Aufwendungen für Hilfe zum Lebensunterhalt im Jahr2000 unter denen des Jahres 1994 liegen, betonte Edmund Schaaf. Wichtig sei, dass die Hilfe zur Arbeit auch den betroffenen Menschen fr: ne, in dem es ihnen eine Perspektive für ein von der Sozialhilfe unabhängiges Leben ermögliche. Die finanziellen Einsparungen seienauck nicht auf die Einschränkung der Leistungen an Sozialhilfeempfänger zurück zu führen, sondern das Ergebnis der erfolgreichen Vermittlung von Arbeitsstellen. Edmund Schaaf dankte in diesem Zusammenhang den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialamtes für ihren engagierten und qualifizierten Einsatz.
? us der öffentlichen Sitzung des Werkausschusses
AmUtfw r ^h n i d R S ?, emeinde Montabaur vom 16.05.2001
des Vorqit 7 onw^’ d! ta 9 te der Werkausschuss unter Leitung |
bIndsnpmf?nH d Edmu " d Schaaf - Er ster Beigeordneter der Vei-
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