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Wochenblatt VG Montabaur

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Da bin ich mir sicher

Volksbank bilanziert über 600 Mio. DM

Das Hauptereignis des vergangenen Jahres 2000, für die zu Jahresbeginn noch selbständigen Bankinstitute Volksbank Montabaur-Wallmerod und Wir- geser Bank, war sicherlich die vollzogene Fusion zur Volksbank Montabaur, so Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höber, gegenüber unserer Zeitung.

Mit den Generalversammlungsbeschlüssen im Mai, dem gesetzlich wirk­samen Vollzug am 19.07. und der EDV-Zusammenführung Mitte Novem­ber wurde die ökonomisch richtige und zukunftsweisende Entscheidung schnell und reibungslos realisiert. Die Geschäftsstellenzusammenlegung Mitte Februar 2001, das Gebäude in der Bahnhofstraße 40 wird danach vermietet, setzt den Schlußpunkt hinter die Fusion.

War bisher die Bilanzsumme und deren Wachstum wichtigster Grad­messer für den Banken-Geschäftserfolg, so vollzieht sich hier verstärkt ein gravierender Wandel hin zur auskömmlichen Rentabilität und vertret­baren Risikobetrachtung im Kreditgeschäft.

Unter diesen Aspekten sind wir mit dem Geschäftsjahr 2000 voll zufrie­den, so Höber.

Die Bilanzsumme erhöhte sich verhalten auf 615 Mio. DM. Beim Ertrag hielt der seit Jahren fortdauernde Margendruck im Zinsgeschäft an, während die Provisionserträge nicht unerheblich auf einen neuen Spit­zenwert gestiegen sind. Unterm Strich werde das Betriebsergebnis wohl leicht über dem des Vorjahres liegen.

Die Einlagenseite wurde, wie bei allen Geldinstituten, sehr stark von der Aktien- und Investment-Euphorie geprägt. Unter Einbeziehung der Wert­papieranlagen sind so die Kundengelder um 9 Mio. auf 616 Mio.DM, wovon 464 Mio. auf Bankanlagen entfallen, angestiegen. Die klassischen Spareinlagen waren rückläufig.

Neben der Chance auf Kursgewinne spielte natürlich auch die steuerliche Behandlung von Zinserträgen für die Anleger eine wichtige Rolle. Wo das Ganze, insbesondere für unerfahrenen Geldanleger auch enden kann, wer­den viele Jungbörsianer auf dem Jahresdepotauszug per 31.12. erfahren.

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allumfassende, auf die Ziele des Kunden ausgerichtete Bewur^JJ zu erbringen.

Wichtiqe Säule, wenn auch mit verhaltener Nachfrage gegenüber Vorjahr, war das Kreditgeschäf.

Hierfür vprantwortlich war der Rückgang der Bauantrage im privatenwJ nunqsbau in den Verbandsgemeinden Montabaur, Wallmerod Unc S es um rd 25 %, was die Finanzierungsnachfrage dampfte, % | Fehlende preiswerte Baugrundstücke und stark nachlassende Inj nen in den Mietwohnungsbau waren für den Antragsruckgang ursä<2| Insgesamt konnten 82 Mio. DM neue Kundenkredite zugesagt wej wovon 18 Mio. an den genossenschaftlichen Finanzverbund ve J wurden Unter Einbeziehung dieses Volumens sind die Ausleihungen! 5 % gestiegen. In der Volksbankbilanz stehen nunmehr 470 Mio. DMkIJ den-Kredite.

Die Volksbank bekennt sich weiterhinohne Abstriche zum Kreditgeschä mit ihren mittelständischen Firmenkunden. An dieser Tatsache wer* auch die ab 2004 geltenden vieldiskutierten Baseler Richtlinien niclft ändern, so der Vorstandssprecher.

Deutlich zugelegt hat das Wertpapiergeschäft. Dies belegen 7.400 Bai* WertDaoierdepots und Anlagekonten bei der Union Investment.! einem Plus von 71,5 % oder rd. 3000 Konten entspricht. Das gesät Depotvolumen summierte sich, trotz gesunkener Aktienkurse, zum31,

auf 152 Mio. DM.

Immer mehr Wertpapierkunden der Volksbank nutzen die Möglichkeit Direktdepots. Via Internet-Brokerage mit PIN- undTAN-Lösungoderffl* das zur Zeit sicherste Ordersystem XIOS aktiv auf HBCI-Basis ordernd Kunden ihre Aktien selbst von zu Hause aus. Somit ist der Kunde nJ mehr auf Banköffnungszeiten angewiesen und kann zusätzlich Kosts] sparen.

Erstmal privates Bauland erschlossen:

Mit einem für die Westerwaldregion völlig neuen Konzept wartete ij Volksbank-Immobilienabteilung in 2000 auf.

In dem Ort Wallmerod wurden erstmals, auf Initiative der Volksbankjl Baugrundstücke privat erschlossen, die zur Zeit primär an junge Fami en verkauft werden. Im laufenden Jahr steht die Volksbank mit weiteret! Gemeinden im Gespräch, wobei sich die Planung nicht nur auf privalsl Baugrundstücke konzentriert, sondern auch die Planung eines Gewi begebietes konzipiert wird. Für die angespannten Finanzhaushaltedsl Kommunen kam das Volksbank-Angebot gerade richtig, so Bürgern! ster Krings in Wallmerod, der insbesondere über die schnelle und unkontl plizierte Abwicklung (9 Monate von der Planung bis zur Realisierung)sekl erfreut war.

Den über 11.000 Bankteilhabern mit fast 90.000 Geschäftsanteilen Stil te Höber jetzt schon, vorbehaltlich der Zustimmung in der Vertreter Sammlung, wiederum eine lukrative Dividendenrendite von 10% auf ihrel Geschäftsguthaben in Aussicht. Gerade durch die vielen Finanzierung und Anlagegeschäfte, die unsere Mitglieder mitihrer Volksbank abseti ließen, können wir gute Ertragszahlen präsentieren, so Höber. Als Dam und Anerkennung für die gute Zusammenarbeit kommen die Volksbaiil Mitglieder, neben vielen Vorteilen die der genossenschaftliche Finaraj verbünd liefert, in den Genuss einer solch attraktiven Dividende.

Für 2001 haben wir uns realistische Ziele gesteckt. Neben an dasill Schaftswachstum angelehnten Volumens- und Ertragszielen steht du zufriedene Kunde im Mittelpunkt aller Betrachtungen undBemühungea

Die Vorbereitung auf die EURO-Bargeld-Einführung per 01.01.2002« die rasanten Entwicklungen im Electronic-Banking-Bereich sind wese* liehe Schwerpunktaufgaben im laufenden Jahr 2001, so Vorstandsspiaj eher Höber.

Geschäftsübergabe

Mit dem Jahreswechsel 2000/2001 übergab Hilde Heinzen das Tataj warenfachgeschäft, Toto-Lotto-Verkaufsstelle, Zeitschriften, Bahnholst 7 in Montabaur an ihre langjährige Mitarbeiterin Renate Windt.

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