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Wochenblatt VG Montabaur

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Nr. 2/2001

Energietipp

Augen auf beim Heizungskauf

Wer seine Heizungsanlage modernisieren will, sollte sich nicht von vorn­herein auf ein bestimmtes Fabrikat festlegen lassen. Nicht die Hersteller­werke allein, sondern die Art der Wärmeerzeugung und die richtige Ein­bindung des neuen Kessels in die bestehende Anlage sind bei einer Erneuerung entscheidend.

Wichtig ist die Größe eines Heizkessels, die vom Wärmebedarf des Gfebäudes und oft vom Warmwasserbedarf abhängt. Weiter spielt die Regelung von Kesselwasser- und Vorlauftemperatur eine wesentliche Rol- le^um eine optimale Energieausnutzung zu erreichen. Insbesondere bei is als Brennstoff sollte der Einbau eines Brennwertkessels erwogen rden, denn diese Technik bietet ein Höchstmaß an Energienutzung, ich der Faktor Schadstoffausstoß sollte bei der Kaufentscheidung ücksichtigt werden.

i besten lassen Sie sich vor der Auftragsvergabe zwei oder drei unver- indliche Angebote von Installationsfirmen machen. Die Verbraucherzen- aie Rheinland-Pfalz e.V. bietet Ihnen zur Entscheidungshilfe die Möglich­st eines ausführlichen persönlichen Beratungsgesprächs nach telefoni- " ler Voranmeldung bei einem anbieterunabhängigen Energieberater.

Unser Energieberater hat am Donnerstag, 25.01.2001, 08.02.2001 und 22.02.2001 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sprechstunde in Montabaur in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Voranmeldung unter 02602/126-199 oder -0.

Neue Bemessungswerte

in der Rentenversicherung im Jahre 2001

Die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, weist darauf hin, dass in der gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2001 neue Bemessungswerte gelten: monatlicher Mindestbeitrag

für freiwillig Versicherte.120,33 DM

monatlicher Höchstbeitrag

für freiwillig Versicherte.1.661,70 DM

Regelbeitrag für versicherungspflichtige

Selbstständige und Handwerker.855,68 DM

Der Beitragssatz in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestell­ten beträgt 19,1 %. Die Beitragsbemessungsgrenze ist ab 01.01.2001 auf monatlich 8.700 DM (jährlich 104,400 DM) angehoben worden.

Partnerschaften-Aktuell"

[Große Kreisstadt Sebnitz [Der Oberbürgermeister »tadt Montabaur [Bürgermeister -lerrn Dr. Possel-Dölken [Konrad-Adenauer-Platz 8 156410 Montabaur

ijOffener Brief

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[Berichte über die Partnerstadt Sebnitz in Presse, Rundfunk und [Fernsehen

«Sehr geehrter Herr Dr. Possel-Dölken,

[im Namen des Stadtrates, der Verwaltung und der gesamten Sebnit- [zer Bevölkerung bedanke ich mich sehr herzlich für Ihren offenen Brief Ivom 05.12.2000, für die darin enthaltenen Grüße, für Ihr Vertrauen ^gegenüber den Sebnitzern und für Ihre Überzeugung zur Haltlosigkeit |der Vorwürfe in den vergangenen Medienberichten.

Ich freue mich, dass wir auf die Unterstützung und Solidarität unserer ^Partnerstadt Montabaur mit der gesamten Verbandsgemeinde zählen »können. Gerade in den nächsten Wochen und Monaten kommt es dar­auf an, Aufklärungsarbeit - weltweit - zu leisten, zu informieren und ver­stärkt dafür zu werben, die Stadt Sebnitz mit ihren Bürgern, die reiz­volle Landschaft zwischen dem Oberlausitzer Bergland und der Fel- jenwelt der Sächsischen und Böhmischen Schweiz bei Gesprächen und Besuchen persönlich kennenzulernen.

(Die Ereignisse der letzten drei Wochen haben uns alle tief erschüttert. ^Fassungslos mussten wir mit ansehen und erleben, wie unser aller Auf­bauarbeit, unsere Stadt, unser Ruf, unser Gemeinwesen im Sumpf der Berichterstattung einzelner Medien für immer zu versinken drohte. Seb- [nitz war nahe davor zum Synonym für Ausländerfeindlichkeit und Hass [in Deutschland und in der ganzen Welt gemacht zu werden. Wir haben Jabei gespürt, welche Verletzungen durch Mutmaßungen, Halbwahr- teiten und Vorverurteilungen erzeugt werden.

Aufgrund der Wende in den Ermittlungen versuchen die Medien nun mehr oder weniger ehrlich auch ein anderes Sebnitz-Bild darzustellen, aber der Image-Verlust für Sebnitz und die ganze Region, für unsere Wirtschaft und den Tourismus ist groß.

Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen die Größe haben, sich einen Irrtum einzugestehen und mit dazu beitragen, der Wirtschaft, dem Tou­rismus und den Bürgern der Stadt Sebnitz durch ihr Handreichen eine Zukunft zu ermöglichen.

Unser Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, das sächsische Kabinett, Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig, Landtagsabgeord­neter Dr. Horst Metz, Landrat Michael Geisler und viele andere haben ihre Hilfe zugesagt und werden auch ihren Teil zur Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen, dessen bin ich mir sicher.

Bei allem schmerzlichen Leid, das auf allen Seiten Zurückbleiben wird, wollen wir versuchen, das Leben in Sebnitz wieder zu normalisieren. Weihnachtszeit und Jahreswechsel sind aber auch Anlass, nach vorn zu schauen, neue Ziele zu formulieren und zuversichtlich umzusetzen. Neben den zahlreichen neuen kommunalpolitischen Aufgaben auch im Baugeschehen in der Stadt kommt es jetzt besonders darauf an,

- schnell und vorbehaltlos alle noch offenen Fragen zum Tod des klei­nen Joseph und dessen Hergang durch die Ermittlungsbehörden auf­zuklären,

- die Besonnenheit, die die absolute Mehrheit der Sebnitzer Bürger und auch eine Vielzahl der Medien in den letzten Tagen gezeigt haben, zu bewahren,

- mit Partnern, Freunden und allen Interessierten Aufklärungsarbeit zu leisten, zu informieren und das Vertrauen zurückzugewinnen.

Wir wollen alles daransetzen, dass der Image-, Wirtschafts- und auch seelische Schaden rasch wieder von der Stadt genommen wird, um vorurteilsfrei die weitere Entwicklung der Stadt zum Wohle der Bürger gestalten zu können.

Mit herzlichen Grüßen

Mike Ruckh, Oberbürgermeister

Freundschaftskreis Comite de Jumeiage Sauvigny-Ies-Bois - Neuhäusel

Wollen sie den Deutsch-Französischen Freundschaftskreis Neuhäusel e. v. kennenlernen?

Samstag, 20.01.2001, um 16.00 Uhr bietet der itsch-Französische Freundschaftskreis Neuhäusel e.V. evangelischen Gemeindehaus Neuhäusel neben der ftngelischen Kirche die Möglichkeit, sich über sein Ver- psleben zu informieren.

einem deutsch-französischen Ambiente möchten einige itglieder über die Erfahrungen und die Vorhaben ählen, die hier und im Austausch geplant sind, z.B. das

diesjährige Treffen im Eisass, die 10-Jahr-Feier in Sauvig- ny im Frühjahr 2002. Die Mitgliedschaft im Verein beschränkt sich nicht auf Neuhäuseler Bürger, auch Inter­essenten aus den umliegenden Ortschaften sind herzlich willkommen. Familien mit Kindern jeden Alters finden idea­le Möglichkeiten, Kontakte nach Frankreich zu knüpfen.

(Rückfragen an: Krahwinkel, Telefon 2684, Kern, Telefon 902718)