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Wochenblatt VG Montabaur

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Abschließend lobte auch Dietmar Eisenhuth als Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Grüne den Haushaltsplanentwurf im Hinblick auf die sinn­volle Ausgewogenheit von Einnahmen und Ausgaben, verantwortungs­volle Investitonen, Sparsamkeit und Transparenz und das Bemühen, die Belastungen für die Bürger möglichst gering zu halten.

Er wünschte sich, dass diese Maßstäbe bei allen Entscheidungen und Anträgen zum Thema ICE ebenso angesetzt worden wären. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken beantwortete die Anfrage des Ratsmit­gliedes Jürgen Kronjäger (SPD) zum ThemaInternetpräsentation der Ver­bandsgemeinde Montabaur. Zusammenfassend sei festzustellen, dass das Internetangebot vielfach gelobt würde, die seit Februar 1999 im Inter­net dargebotene Homepage gut angenommen und ständig weiterent­wickelt werde. Alle Mitarbeiterinnen der Verbandsgemeinde haben eine eigene E-Mail-Adresse, die auch im Briefkopf der Verbandsgemeinde angegeben werde.

Schlussworte des Ältestenvorsitzenden Rolf-Dieter Frantz (SPD)

Zum Schluss der letzten Ratssitzung des Jahres 2000 wandte sich Rats­mitglied Rolf-Dieter Frantz (SPD) alsRats-Ältester mit Worten des Dan­kes an die Ratsmitglieder und die Verwaltung. Er zog eine kurze Bilanz, hielt aber auch Ausschau auf das kommende Jahr 2001, das gekenn­zeichnet sei von Wahlen, als da seien die Landtagswahl, die Wahl des Landrats sowie des Verbandsgemeindebürgermeisters und des Stadt­bürgermeisters von Montabaur.

Er schloss seine Rede mit guten Wünschen für die Zukunft und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zum Wohle der Verbandsgemeinde.

Langjährige Mitarbeiter des Bauhofes in den Ruhestand verabschiedet

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dankt den Mitarbeitern Alfred Steine­bach, Josef Hallwig und Josef Krebs (v.l.) für ihre langjährige Beschäfti­gung bei der Stadt Montabaur. Rechts im Bild der Vorsitzende des Per­sonalrates Helmut Kimm

In einer kleinen Feierstunde wurden gleich drei Mitarbeiter des städtischen Bauhofes zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet, nämlich Josef Hallwig, Josef Krebs und Alfred Steinebach. Bürgermeister Dr. Pos­sel-Dölken dankte allen für die langjährige Tätigkeit für die Stadt Monta­baur und wünschte auch für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt alles Gute. Die Glückwünsche der Mitarbeiter überbrachte der Vorsitzen­de des Personalrates Helmut Kimm.

Josef Krebs begann seine Tätigkeit beim Bauhof am 24. Juli 1972, nach­dem er zuvor im Bereich der Landwirtschaft und im Tonbergbau tätig war.

Nr. 1/2001

wpnpn Gewährung der Altersrente scheidet Josef Krebs nun zum 3i Dezember 2000 aus dem Dienstverhältnis mit der Stadt Montabaur aus.' i n c P f Hallwia trat zunächst eine Ausbildung zum Sattler an. Nach Beschäf- Sqen in diesem Beruf und im Baugewerbe trat Herr Hallwig seinen Ö bei der Stadl am 1 . November 978 an. Im Jahr 1979 folgten ein wprhsel zur Ortsgemeinde Eitelborn als Gemeindearbeiter sowie gleich- Se Tätigkeit a\s Hausmeister der Augst-Schule in Neuhäusel. Zum 1 lanuar 1992 erfolgte der erneute Wechsel zum Bauhof der Stadt. Josef Hallwig scheidet ebenfalls zum 31. Dezember 2000 wegen Rentenge­währung aus.

Alfred Steinebach schließlich erlernte zunächst das Handwerk als Kfz- Schlosser. Nach Beschäftigungen in diesem Beruf und als Kraftfahrer wechselte Herr Steinebach zum 1. Januar 1987 zum städtischen Bauhof und scheidet ebenfalls zum 31. Dezember 2000 wegen Gewährung der Rente aus.

Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Montabaur war Studienobjekt Studenten der Fachhochschule zu Gast bei der Verbandsgemeindeverwaltung

Eine Gruppe von Studentinnen der Fachhochschule für öffentliche Ver­waltung in Mayen unter Leitung des Dozenten Dr. Richard Ley informier­te sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur über die prakti­sche Bedeutung des Flächennutzungsplanes als Instrument der Bauleit­planung. Der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Edmund Schaaf, und Amtsrat Gerd Becher berichteten der Gruppe über die enge Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde und Ortsge­meinden bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes sowie über die positive Entwicklung in der Verbandsgemeinde Montabaur durch die gün­stigen Verkehrsverbindungen. Der steigenden Nachfrage nach Bauland für Wohnen und Gewerbe trage die Verbandsgemeinde Montabaur Rech­nung durch die Ausweisung von 124 ha Wohnbauland (= ca. 1.530 Bau­plätze) und 71 ha Gewerbebauflächen insbesondere im Bereich entlang der BAB A 3. Weiterhin berichtete Schaaf über die Strategien, die von der Verbandsgemeindeverwaltung mit den Ortsgemeinden entwickelt wurden, um zu erreichen, dass die Flächen tatsächlich Bauwilligen zur Verfügung stehen, wenn sie von den Ortsgemeinden durch Bebauungspläne baureif gemacht wurden und erschlossen wurden. Dr. Richard Ley und seine Stu­dentinnen zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der strategischen Über­legungen und von den vorgestellten Konzepten. Insbesondere die gemein- degebietsübergreifenden Planungen und die Zusammenarbeit zwischen den Ortsgemeinden seien bemerkenswert positiv, so Dr. Richard Ley.

Partnerschaften-Aktuell"

Französischer Kinoabend

Die Deutsch-Französische Gesellschaft zu Montabaur, die Volkshoch­schule der Verbandsgemeinde Montabaur und die Kreisvolkshochschule Westerwald e.V. laden Sie recht herzlich zu ihrem französischen Kino­abend am Montag, 8. Januar 2001,17.00 Uhr, in die Schloss-Lichtspiele in der Bahnhofstraße/Montabaur ein. Gezeigt wird der FilmVan Gogh des Regisseurs Maurice Pialat.

Am 21. Mai 1890 steigt der 37-jährige Vincent van Gogh an der Bahn­station Chaponval bei Auvers-sur-Oise aus dem Zug. Van Gogh entwickelt eine fieberhafte Produktivität, er malt auch zwei Porträts der Tochter Dr. Gachets, der 19-jährigen Marguerite, die sich in eine bedingungslose Lie­be zu ihm stürzt. Diese Beziehung zieht ein ernstes Zerwürfnis mit dem Doktor nach sich. Zugleich wird van Gogh klar, dass er für seinen Bruder

Theo nur eine Last bedeutet. Am 27. Juli, drei Monate nach seiner Ankunft in Auvers, schießt sich van Gogh bei einem Selbstmordversuch eine Kugel in den Bauch. Pialats Projekt ist ein filmisches Meisterwerk geworden, das den Rahmen einer Künstlerbiographie sprengt. Wie im Brennglas ist das Porträt einer Epoche gezeichnet.

Der Film wjrd in Originalfassung (mit deutschen Untertiteln) gezeigt. Der Eintrittspreis für Schüler beträgt 5,00 DM, für Erwachsene 10,00 DM.

Im Anschluss an die Vorführung treffen wir uns zu unserem monatlichen Stammtisch in derHexenvilla in der Wilhelm-Mangels-Straße/M° n ' a baur. Die Konversation findet sowohl in Deutsch als auch in Französisc statt. Interessenten sind wie immer herzlich willkommen!