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Montabaur

M

Nr. 50/97

Internationale Musiktage und Meisterkurse Koblenz - Monta­baur - Wittlich

Drei Konzerte im Schloß Montabaur, Rittersaal Sonntag, 5. April 1998, 20.00 Uhr

Kammermusikabend mit Werken von Beethoven und Brahms

Montag, 13. April 1998,18.00 Uhr

Podium junger Künstler

Dienstag, 14. April 1998,19.30 Uhr

Podium junger Künstler

Die Stadt Montabaur beteiligt sich auch im Jahre 1998 wieder finanziell an den Internationalen Musiktagen.

Fast 1000 junge, talentierte Musiker aus aller Herren Länder kamen seit 1991 in unsere Region um mehr als 50 Meister, berühmter Namen der Musikwelt zu treffen, um von ihnen zu lernen, sich zu vervollkommnen und nicht zuletzt, um sich einem begeisterten, kundigen und dankbaren Publikum zu zeigen.

Ihr besonderes Flair verdanken die Konzerte vor allem wegen der vibrierenden Spannung, die sich im Wechsel des Vorspiels zwi­schen Meister und Meisterschüler entwickelt.

Diese Besonderheit der Internationalen Musiktage wurde von einem nicht nur aufmerksamen sondern auch sensiblen Publikum immer wieder mit Begeisterung aufgenommen und mit »Standing ovations« honoriert.

Opera Swing Quartett

Freitag, 24. April 1998, 20.00 Uhr, Schloß Montabaur, Ritter­saal

Als Mitglieder des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe sind die vier Musiker ihrem finsteren Orchestergraben entschlüpft, um auf der Bühne den Melodien aus Oper, Operette und Konzert ein swingendes und humorvolles Gewand anzulegen. Aus der Laune heraus, einmal die Parallelen zwischen klassischen Themen und Jazz-Standarts hörbar zu machen, hat sich ihr einzigartiger mu­sikalischer Stil entwickelt.

Theatervorstellung

»Halbe Wahrheiten«, Volksstück von Karlheinz Komm Mittwoch, 6. Mai 1998, 20.00 Uhr, im Haus Mons Tabor

Ein volksstückhaftes, satirisch zugespitztes Lustspiel um »Eine von uns«, der endlich der Kragen platzt.

Die Sympathie des Autors liegt bei den »kleinen Leuten«. Da gibt es neben Frau Petersen die urwüchsige Putzfrau Frau Pollvogt; Renate Hellmann, die bescheidene tüchtige Angestellte, die so mutig sein kann, wenn es darauf ankommt; Herr Stoppler den Hausmeister...

Da bekommt dann »die Politik« - vertreten durch den Minister, die Frau Staatssekretärin und deren persönlichen Referenten - ganz schön »ihr Fett weg«.

Und trotzdem: Wetten, daß auch Norbert Blüm lacht?

Brödebrothers

Freitag, 5. Juni 1998,20.00 Uhr, Haus Mons Tabor

Schon mal ein Schubertlied mit Reggea-Begleitung auf dem Waschbrett gehört? Wie zerlegt man den »Schneewalzer« per Akkordeon und Kazoo am besten in seine häßlichsten Bestand­teile? Antworten erhalten Sie von den Brödebrothers, welche ein schier unerschöpfliches Repertoire an Liedern haben. Ihr Pro­gramm reicht über Sprechgesänge, Volkslieder bis hin zu deftigen Heimatliedern. Sie zieren einfach alles durch den Kakao was nur im geringsten mit deutscher Volksmusik zu tun hat. So schön wie Pavarotti und Roland Kaiser singen sie zwar nicht, aber sie schauen unvergleichlich bedepperter drein. Sie stellen die perfek­te Comedy-Show zusammen.

Mozart-Ensemble der Rheinischen Philharmonie

Freitag, 26. Juni 1998, um 20.00 Uhr, Schloß Montabaur,

Schloßhof

Die Rheinische Philharmonie ist eines der beiden Staatsorchester des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Das Mozartensemble wurde aus Mitgliedern des Orchesters gebildet. Ernst Triner, der Leiter des Ensembles, ist Konzertmeister der Rheinischen Philharmo­nie.

4. Jazz-Weekend

Montabaur vom 14. bis 16. August 1998 Vorankündigung

Freitag, 14. August 1998, 20.00 Uhr, Haus Mons Tabor Samstag, 15. August 1998, 11.00 Uhr, Fußgängerzone, 20.00 Uhr, Haus Mons Tabor

Sonntag, 16. August 1998,11.00 Uhr (Ort wird noch bekanntge­geben)

Auch 1998 wird das sehr erfolgreiche Konzept des traditionellen Festivals fortgeführt. Sicherlich wird das Jazz-Fieber unserer

Jazzfreunde, die wieder aus ganz Deutschland anreisen, schon bei folgender Planung dieser Musikacts ansteigen.

Vorgesehen sind:

Lilly de Lois & Istvan Kovac-The Red Sox Duo

Lilly de Lois kommt aus Dotroit, hat ihre musikalische Karriere in ' New York begonnen als klassische Pianistin und vor allem als I Organistin in den schwarzen Kirchen.

Sydney Ellis & CC-The Boogie Man

Sydney Ellis kommt aus Los Angeles und lebt seit 1994 in Deutschland. Sie hat im Jahr mehr als 150 Auftritte. Für Monta­baur haben sich Sydney und CC entschieden, Schlagzeug und Saxophon zum Duo hinzuzunehmen. Die Musiker stehen noch | nicht fest, werden aber Gäste aus USA sein. j

Max Collie & seine Rhythm Aces

»Die Weltmeister des New Orleans Jazz« |

Maryland Jazz Band of Cologne

»Ehrenbürger der Stadt New Orleans«

Paris Washboard

Dieses Quartett wurde 1987 gegründet und besteht aus Musikern, die den besten Pariser Formationen angehören. Jazz vom be­sten, womit sich Paris Washboard durchaus auch »Champagner- Jazz« nennen könnte.

Original Union Brass Band

Die »Dienstälteste« Brassband in Deutschland. Diese Marching Band in der Uniform in den Farben weiß und schwarz, wird der Altstadt am Samstag wieder den »Flair« von New Orleans verlei­hen.

Unser Tip: Sichern Sie sich Ihre Karten oder Festivalpaß recht­zeitig.

Brass Cats

Freitag, 28. August 1998, 20.00 Uhr, Schloß Montabaur, Schloßhof

Die Brass Cats sind ein Blechbläserensemble, das sich fast ausschließlich aus Amateurmusikern zusammensetzt. Musiker, die sich neben ihren beruflichen Aufgaben mit hohem ideellen Einsatz der Kammermusik widmen.

Sie interpretieren Werke aller musikalischen Stilrichtungen in Originalen und. Bearbeitungen von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

Gutelli Zauberzirkus

Freitag, 11. September 1998,20.00 Uhr, Haus Mons Tabor

Philosophie: Zauberei in all ihren Variationen, erzeugt Staunen und Faszinationen. Gutelli prägt diese älteste Form der Unterhai- | tung durch seine Vision des Unvorstellbaren. Er setzt der »High- Tech-Zauberei« die fast verlorengegangene Tradition der Poesie J in der Zauberkunst entgegen. Nicht das Vorführen handelsübli- 1 eher »Zaubertricks«, sondern die Szene der Poesie bestimmen in seinen Darbietungen den Zeitraum des Augenblicks. Die Mach­barkeit des Unmöglichen wird zur phantastischen Realität. 1

Cöllner Canzonisten

Freitag, 9. Oktober 1998, 20.00 Uhr, Schloß Montabaur, Rit­tersaal

Die Cöllner Canzonisten sind ein fünfköpfiges Vocalensemble, welches in seiner derzeitigen Formation seit dem Frühjahr 1990 existiert.

Ihr erstes Konzertprogramm konnte als der Prototyp aller Männer­ensembles dieser Art gelten: einige berühmte Titel der Urväter, | der Comedian Harmonists, mischten sich mit Schubertliedern. Die Conzonisten entpuppten sich als Senkrechtstarter, es folgten Konzerttourneen die sie durch ganz Deutschland führten, beglei- i tet von Rundfunkübertragungen und Fernsehauftritten. Als Solist wartet jeder der Herren mit ganz eigenem unverwechselbarem I Timbre auf. Dazu kommen Mimik und Gestik zum Steinerwei- I chen. Wer da ernst bleibt, ist selbst schuld. In Montabaur zeigen I sie ihr neues Programm. I

Theatervorstellung I

»Der Raub der Sabinerinnen« mit H. J. Kuhlenkampff. I Größter Schwankerfolg aller Zeiten I

Freitag, 23. Oktober 1998,20.00 Uhr, Haus Mons Tabor I

Der Raub der Sabinerinnen, ein Stück der Brüder Schönthan ist I die Römertragödie einer literarischen Jugendsünde des Gymna- I sialprofessors Gollwitz. Und der Schmierendirektor Striese (Hans I Joachim Kuhlenkampff) führt das Drama auf, weil er hofft, damit I die Honoratioren der Kleinstadt anzulocken. I

Im Mittelpunkt steht natürlich der große Kuli, der hier ganz die I bekannte Quizmeister-Attitüde ablegt und wieder einmal zeigen I darf, daß er auch ein großer Schauspieler ist. Er ist in all den I