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1 Montabaur

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Nr. 50/97

Der 28. November 1997, ein besonderer Tag in der noch jungen Geschichte der Verbandsgemeinde Montabaur

Am Freitag, dem 28. November 1997, dem letzten Arbeitstag nach 25 Jahren Amtszeit als Erster Bei­geordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, wur­de Heinz Reusch vom Verbandsgemeinderat auf Grund eines gemeinsamen Antrages aller im Rat vertretenen Fraktionen einstimmig zum ersten Ehrenbürger der Verbandsgemeinde gewählt. Mit der Ehrenbürgerschaft würdigte der Verbandsge­meinderat die großen Verdienste, die sich der aus dem Amt scheidende Erste Beigeordnete um die Verbandsgemeinde Montabaur erworben hat.

In der neuen Elberthalle in Niederelbert erfolgte am selben Abend in Anwesenheit vieler Gäste die Verabschiedung des Ersten Beigeordneten, Heinz Reusch, in den wohlverdienten Ruhestand.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken überreicht Herrn Reusch den Ehrenbürgerbrief

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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken würdigte in seiner

Ansprache die außergewöhnlichen Leistungen des scheidenden Ersten Beigeordneten in seiner fünfundzwanzigjährigen Amtszeit. Er bezeichnete den 28. November 1997 als einen denkwürdigen und dankwürdigen Tag in der Verbandsgemeinde; denn es galt einen von allen Seiten sehr geschätzten Ersten Beigeordneten und einen in seinem Wirken für die Verbandsgemeinde Montabaur in 25 Jahren rund um die Uhr tätigen, außerordentlichen verdienstvollen Heinz Reusch zu ehren und zu verabschieden. Wesentliche Kapitel der Entwicklung unserer Verbandsgemeinde sind durch seinen ganz persönlichen Einsatz, durch seine fachliche Kompetenz, durch seine kooperative Führungsbereitschaft und Führungsverantwortung sowie durch seine kooperative Zusammenarbeit mit der Verwaltung, dem Verbandsgemeinderat und insbesondere mit dem Werksausschuß gestaltet und geprägt worden. Besonders hervorzuheben sind die Konzepte der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung, die Organisation und den Ausbau der Schulen und Sporthallen, die Dorferneuerung und Dorfentwicklung der Ortsgemeinden, den Umbau und die Erweiterung des Hallenbades und all das ohne Neuverschuidung der Verbandsgemeinde.

Auch die Fraktionsvorsitzenden des Verbandsge­meinderates, Herr Müller (CDU), Herr Widner (SPD),

Herr Schweizer (FWG) und Herr Eisenhuth (»B 90/Grüne«) ehrten Herrn Reusch in ihren Ab­schiedsansprachen und bedankten sich bei ihm für sein stetes Bemühen, die Verbandsgemeinde zum Wohl aller Bürger zu entwickeln und zu gestalten.

Daß diese Verbandsgemeinde so gut funktioniere, daran habe Herr Reusch in seinem 25jährigen Wirken einen großen Anteil gehabt.

Uneingeschränkte Anerkennung für die von Herrn Reusch geleistete Arbeit brachten auch Landrat

Weinert für den Westerwaldkreis, Ortsbürgermeister Hannappel als Vertreter der Ortsbürgermeister, Beigeordnete Philippi für die ehrenamtlichen Beigeord­neten, Personalratsvorsitzender Zöller für die Mitarbeiter/innen, Bürgermeister Ortseifen für die Nachbarverbandsgemeinden, Rektor Eiser für die Schulleiter und Wehrleiter Holzenthal für die Verbandsgemeindefeuerwehr in ihren Ab­schiedsansprachen zum Ausdruck.

Immer wieder hieß es Danke, Danke und nochmals Danke, und dieses »Danke« hat sich Herr Reusch durch seine Leistungen für die Verbandsge­meinde und ihrer Einwohner und Bürger reichlich verdient.

Auch Erster Beigeordneter Heinz Reusch sagte mit herzlichen Worten Dank. Er dankte seiner Frau und allen, mit denen er in seiner Amtszeit Zusammenarbei­ten und die Verbandsgemeinde gemeinsam gestalten durfte.