Montabaur
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Nr. 40/97
Liederjan »Wie im Paradies...«
Liederjan, das sind drei gestandene Musiker aus den großen Hansestädten Hamburg, Rostock und Oldenborstel. Mit netter norddeutscher Niedertracht verlegen sie ihre Spottminen im Unterholz des Zeitgeistwäldchens, mit Abstechern in die eher schwärzeren Fächer der Humorkiste.
Liederjan spielt auf ca. 37,4 Instrumenten - wenn es irgendwie geht gleichzeitig. Der Satzgesang der chorreichen Drei hat schon manche wohlige Gänsehaut zu verantworten. Stilistisch sind sie angesiedelt im Spannungsfeld zwischen Justus Frantz und Alice Cooper, Ernst Mosch und den Toten Hosen. Oder: die Fortsetzung der Fischerchöre mit anderen Mitteln und zwei Mann weniger. Die Gruppe weiß wo ihre Wurzeln sind - nämlich im Gemüsefach. Aber hinter all ihrem Witz und aller Skurrilität erkennt man Haltung und Engagement, und das ist heute ja keineswegs selbstverständlich. Wir wissen, was sie jetzt denken, und Sie haben recht: nicht fragen-anhören!
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Infos:
“Über die Ortsgrenze hinaus...”
CDA-Gemeindeverband Montabaur
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) führt im Gemeindeverband Montabaur am Donnerstag, 16. Oktober 1997, um 19.30 Uhr eine Mitgliederversammlung in der Gaststätte II Castello (Wilhelm-Mangels-Straße 13-19) durch, zu der alle (auch ehemaligen) CDA-Mitglieder, ihre Ehepartner bzw. Lebensgefährten und an Arbeitnehmerfragen Interessierte eingeladen sind.
»Bodenlos«
Samstag, 11.10.1997, Ahrbachhalle Boden
Da ist was in »Bodenlos«. Mit dieser Veranstaltung wollen die Organisatoren in Sachen Rock-Pop-Konzerte im Westerwald neue Maßstäbe setzen. Dabei setzt man nicht nur auf hervorragende Bands, sondern auch das »Drumherum« soll den Besu
chern etwas bieten. Dazu gehört sicherlich »Frischgezapftes« genauso, wie ein ausgefallener gastronomischer Service anstatt der üblichen Bockwurst mit Brot.
Dem Musikgast dürfte wohl ein in dieser Region einmaliger Mix an Musikstilen geboten werden. Beginnend mit »Das Kombinat« - einer exzellenten Funk’n Fusion-Group - die auf bekannte Musiker aus der Profi-Szene zurückgreift über »The Price« (ehern. Nice Price) - Pop-Rock der anspruchsvollen Art-die im WW wohl den größten Bekanntheitsgrad haben dürften bis hin zum Top-Act »menino«, die bereits bundesweit für Aufregung sorgten.
Die Band, die eine Mischung aus Latin-Rock-Pop zum Besten gibt, steht mit ihrem Verein zur Hilfe brasilianischer Straßenkinder im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Der Reinerlös kommt dem e.V. zu Gute. Bei vollem Hause ist eine ausgelassene Stimmung vorprogrammiert und man kann den Veranstaltern wohl jetzt schon zu diesem Schritt gratulieren. Besonderen Wert legte man darauf, ein altersmäßig breites Publikum anzusprechen um auch das Vorurteil einer reinen »Jugendveranstaltung« zu beseitigen. Bleibt zu hoffen, daß sich aus diesem Abend eine Serie für die nächsten Jahre entwickelt.

