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Montabaur

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Nr. 35/97

Sie arbeiten in den Bereichen Heißmangel, Schlosserei, Schrei­nerei, Verpackung und Montage sowie in der Gärtnerei in Nieder­elbert. In St. Goarshausen ist noch eine Reparatur-Schuhmache­rei und in Rotenhain der Palettenbau. Alle Behinderten wollen arbeiten, und gerne nehmen wir Aufträge in allen Bereichen an. Rufen Sie uns an (02602/13070); »Wir sind immer für Sie da«.

Oskar Ibalds Kampf gegen den Krebs unterstützen

Westerburger an Leukämie erkrankt Freundesinitiative startet eine Spendenaktion

Oskar Ibald aus Westerburg-Wengenroth, ein über die Gren­zen des Westerburger Landes bekannter und geschätzter Krankengymnast, hat Leukämie. Nach mehreren Chemothe­rapien gibt es für den 48jährigen und seine Familie nur noch eine Hoffnung: eine Fremdknochenmarkspende. Aus diesem Anlaß gründete sich in Westerburg eine Freundesinitiative unter der Schirmherrschaft von Malies Hartmann-Lamboy. Ein durchtrainierter Sportler, der sich eine gesunde Lebens­weise zu eigen gemacht hatte, so kennen ihn seine Freunde. Oskar Ibald spielt aktiv in der Jungseniorenmannschaft des Westerburger Tennisvereins und in Limburg gehört er einem Tanzclub an. In Westerburg unterhält er eine Praxis für Kran­kengymnastik. »Der Oskar war ein regelrechter Gesundheits­fanatiker, daß es ausgerechnet ihn treffen würde, hätte von uns niemand gedacht«, sagt Hubertus Kempf, langjähriger Freund des Erkrankten und Mitglied der gegründeten Initiative. Seit Januar diesen Jahres stand es definitiv fest: Oskar Ibald leidet an akuter myeloischer Leukämie; für ihn, seine Familie und die Freunde ein Schock. Was folgte, waren die unaus­weichlichen Chemotherapien, eine erste im Januar, diezwei­te kurze Zeit später. Oskar Ibalds Kampf gegen den Krebs nahm seinen Anfang. Dabei wandten die Mediziner der Uni- klinik Mainz ein viel versprechendes Verfahren in der Leukä­miebekämpfung an: Durch ein hormonähnliches Medikament wurde die Produktion der körpereigenen Blut-Stammzellen angeregt. Diese filterten die Ärzte in einem dialyseähnlichen Verfahren heraus und froren sie bei minus 197 Grad ein. Einige Wochen später erhielt Oskar Ibald eine Hochdosis an Chemotherapie, mit der das Knochenmark völlig zerstört wurde. Die Ärzte erhofften sich, damit alle Krebszellen er­reicht zu haben. Anschließend wurden dem 48jährigen seine eigenen Stammzellen intravenös transplantiert. Doch die Hoffnung der Mediziner sollte sich nicht erfüllen, denn nach drei Monaten ließen sich erneut Leukämiezellen nachweisen. Die Therapie war gescheitert.

Was folgte, war eine weitere Chemotherapie. An diesen Folgen hat Oskar Ibald im Moment zu leiden. Eine Heilung, soviel ist sicher, kann nur durch eine Fremdknochenmark­spende erreicht werden. In der Verwandtschaft fand sich niemand, der - aufgrund der Typisierung als Spender geeignet gewesen wäre. Die Freunde von Oskar Ibald haben deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Spender eine Initiativgruppe gegründet. Sie wollen die Bevölkerung in ab­sehbarer Zeit dazu auf rufen, sich für einen 10-Milliliter-Blut- testzur Verfügung zu stellen. Diese Aktion muß jedoch vorfi­nanziert werden, da die Registrierung jedes Spenders die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) 100 Mark ko­stet. Aus diesem Grund wurden in Westerburg jetzt drei verschiedene Spendenkonten eingerichtet.

Für den Freundeskreis ist klar, jetzt beginnt die sprichwörtli­che »Suche nach der Nadel im Heuhaufen«. Doch die Mitglie­der der Initiative stehen voll hinter dieser Aktion: » Wir sind dem Oskar das einfach schuldig und hoffen auf eine größt­mögliche Beteiligung in der Bevölkerung.« Diese Hoffnung verbindet die Freunde mit der Familie von Oskar Ibald. Er ist verheiratet und hat einen Sohn im Alter von 15 Jahren. Kontaktpersonen des Freundeskreises: Hella Pritz, 02663/8189; Hubertus Kempf, 0172/6506036. Jeder, der hel­fen will, kann seine Hilfe anbieten.

Da die Typisierung der Blutproben durch Spendengelder finan­ziert werden muß, ist es unbedingt notwendig, für die Durchfüh­rung einer Blutentnahmeaktion in Westerburg vorab Spenden­gelder zu sammeln, die steuerlich absetzbar sind. Dafür sind von der DKMS-Tübingen folgende Konten eingerichtet:

Konto-Nr. 2123123, Kreissparkasse Westerburg, BLZ57051001 Konto-Nr. 6 048 300 0, Volksbank Westerburg, BLZ 573 918 00 Konto-Nr. 962152163, Nass. Spark. Westerburg, BLZ51050015

Herbstfest im »Neuen Zentrum« in Ransbach-Baumbach

Am Wochenende, Donnerstag bis Samstag, den 04.09. bis 06.09.1997, veranstaltet das Kaufhaus Normann ein Herbst­fest für die ganze Familie.

Man zeigt die neue Herbstmode in einer ideenreichen Vielfalt für die Dame, den Herrn, für Girls und Boys. Das Kaufhaus Normann ist ab der neuen Herbst- und Wintersaison dem führenden Modeeinkaufsverband Deutschlands beigetreten. Die Kunden werden dies durch viele neue Exklusiv-Mode- marken wie - Annyn, Clarina, Greenfield, Mc Percy, Marc Gibaldi, Fry Day und Skyfly in einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis feststellen.

Unterhaltung für die ganze Familie ist angesagt. Man veran­staltet eine attraktive Tombola im Gesamtwert von 4.000,- DM mit über 50 Gewinnen.

Am Donnerstagabend von 17.00 bis 20.00 Uhr ein Altbiera­bend mit Live-Musik in der Passage. Freitag und Samstag steht zur kostenfreien Benutzung für die kleinen Besucher ein Kinderkarussell bereit. Am Freitagnachmittag erhalten alle Damen ein nettes Überraschungsgeschenk.

Auch der Edeka-Aktivmarkt im »Neuen Zentrum« beteiligt sich an den Aktivitäten zum Herbstfest. Mit einer großen Verkostungsaktion am Freitag und Samstag in der Einkaufs­passage. Edeka bietet: Fleischspezialitäten, Feinkost, Käse­spezialitäten, eine Glücksrad-Verlosung und einen Bieraus­schank aus dem »Hachenburger-Braumobil«.

Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:

RPR-Sommertour - Jasminka Sisic hat noch die Chance, 30.000,- DM zu gewinnen

Erstmals wurde die große RPR-Sommertour »SUNn FUN« in Verbindung mit den Volks- und Raiffeisenbanken in Rheinland- Pfalz durchgeführt. Der Troß gastiert in 27 verschiedenen Städten und bietet auf einer großen Show-Bühne täglich von 13.00 bis 18.00 Uhr ein tolles Musik- und Unterhaltungsprogramm für Ju­gendliche.

Für die Verantwortlichen in der Volksbank Montabaur-Wallmerod stand sofort fest, daß sie diese Sache, am 04.08. in Montabaur, aktiv unterstützen. Neben der telefonischen Anmeldung direkt beim Sender konnten sich diejenigen, die am großen »JackPot- ter-Gewinn-Game« teilnehmen wollten, die Teilnahmekarten in der Volksbank Montabaur-Wallmerod besorgen.

Da jedoch nur ein Teilnehmer mitspielen konnte, fiel das Los auf Jasminka Sisic aus Nentershausen, die die Aufgabe hatte, den JackPotter nach Limburg und Bad Ems zu lotsen. Die Vorgaben erhielt sie durch drei Orakel-Sprüche, die durch Vorstandsmit­glied Detlef Nießen von der Volksbank über den Sender bekannt­gegeben wurden.

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Gespannt erwarten die Teilnehmerin Jasminka Sisic (links), der Moderator Til Uhr­macher (Bildmitte) und Heinz Peter Weidenfeller, Prokurist der Volksbank Monta­baur-Wallmerod (rechts), das Ergebnis von JackPotter, der dieses live über den Sender nach Montabaur bekanntgab.

Aufgrund der präzisen Anweisungen von Jasminka Sisic fand der JackPotter auch den entsprechenden Tagesschatz in Bad Ems, vor der russisch-orthodoxen Kirche. Somit konnte dann die Teil­nehmerin den Tagespreis in Höhe von 200,- DM in Empfang nehmen, der von Heinz-Peter Weidenfeiler, Prokurist bei der Volksbank, überreicht wurde.