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Montabaur

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Nr. 33/97

Playback-Show, folgte nach einer erlebnisreichen Woche die Übernachtung in Zelten im Pfarrgarten. Erfreulicher Weise unter­stützen die Zivil-Gemeinde Nentershausen die Ferienspiele mit einem Zuschuß.

»Die Ausbildungsecke« - Ende Juli 97

Mit ihrem gemeinsamen Appell zum Ausbildungsmarkt verban­den die Bürgermeister der Verbandsgemeinden und das Arbeits­amt am 05.06.1997 den Wunsch, den Lehrstellenmarkt transpa­renter darzustellen. Deshalb wollen die Städte und Gemeinden auch über ihre Wochen- und Amtsblätter den Jugendlichen die noch freien Plätze aufzeigen (nähere Infos zu den Stellen gibt es bei der Berufsberatung).

Bei den Berufsberatern gemeldete noch unbesetzte Ausbildungs­plätze in den Verbandsgemeinden Montabaur, Wirges, Selters und Wallmerod Ende Juli 97:

0110 Landwirt(in) (4), 0510 Gärtner(in) (3), 2610c Konstruktions- mechaniker(in) (2), 2621 Gas- und Wasserinstallateur(in) (1), 2622 Zentralheizungs- und Lüftungsbauer(in) (1), 2700, 2701 Schlosser(in), Metallbauer(in) (1), 2735 Maschinenbaumechani- ker(in) (3), 2810a Kraftfahrzeugmechaniker(in) (1), 3911, 3920 Bäcker(in), Konditor(in) (3), 4010 Fleischer(in) (3), 4110 Koch/Kö­chin (1), 4410 Maurer, Hochbaufacharbeiter (5), 501 OTischler(in), Holzmechaniker(in) (4), 5110 Maler(in) und Lackierer(in) (1), 6352 Bauzeichner(in) (1), 6812 Kaufm./-frau im Einzelhandel (7), 6820 Verkäufer(in) (3), 6821 Fachverkäufer(in) im Nahrungsmittel­handwerk (6), 6940 Versicherungskaufmann/-frau (1), 7810 Kauf- mann/-frau für Bürokomm., Bürokaufmann/-frau (8), 7812 Rechts­anwalts- und Notargehilf(e/in) (1), 7813 lndustriekaufmann/-frau (1), 8562 Zahnarzthelfer(in) (1), 9010 Friseur(in) (1), 9212 Haus- wirtschafter(in) (2), übrige Berufe (21).

Keine Entwarnung beim Adreßbuchschwindel

Wie die Industrie- und Handelskammer Koblenz mitteilt, hat in jüngster Zeit eine neue Welle rechnungsähnlich aufgemachter Angebote zur Eintragung in Branchenverzeichnisse wieder Unter­nehmer und Freiberufler im Bereich der Kammer Koblenz erreicht. Leider sind, so die IHK Koblenz, die intensiven Bemühungen vor allem des Deutschen Schutzverbandes gegen Wirtschaftskrimi­nalität (DSW) und der Industrie- und Handelskammern, Adreßbuchschwindlern das Handwerk zu legen, bis heute ohne durchschlagenden Erfolg geblieben.

»Wir haben den Eindruck, als wüchsen zwei neue Schwindelun­ternehmen nach, wo wir eins zerschlagen konnten«, berichtet der Leiter der IHK-Rechtsabteilung, Bertram Weirich. Offenbar wur­den nach wie vor viele dieser rechnungsähnlich aufgemachten Angebote zur Eintragung in Branchenverzeichnisse ungeprüft gezahlt. Nur so sei der Wildwuchs der Adreßbuchschwindler zu erklären.

Die IHK rät Unternehmen daher erneut zur besonderen Vorsicht, wenn sie derartige Angebote in ihrer Geschäftspost finden. Es bestehe selbstverständlich keine Zahlungsverpflichtung gegen­über solchen Verlagen, dje einen ganzen Wirtschaftszweig in Verruf bringen. Sollte eine Überweisung dennoch irrtümlich erfolgt sein, empfiehlt die Kammer, den Betrag sofort über die Hausbank zu stornieren oder den Betrag zurückzufordern. In Zweifelsfällen gibt die Rechtsabteilung der Kammer unter der Rufnummer 0261/106-246 (Claudius Denzer) weitere Auskünfte.

Wie finde ich den richtigen Mitarbeiter?

Trainingsmaßnahmen des Arbeitsamtes helfen!

»Wie finde ich für meinen Betrieb den »richtigen Mann« oder die »richtige Frau«?« Trotz hoher Arbeitslosigkeit stehen viele Betrie­be vor dieser Frage. Die Einstellung eines letztendlich doch nicht geeigneten Mitarbeiters wäre eine Fehlinvestition. Das können sich Betriebe gerade in der heutigen Zeit ganz einfach nicht leisten, so das Arbeitsamt Montabaur.

»Wenn man einen neuen Mitarbeiter doch einmal vor einer Ein­stellung ohne Risiko für einige Zeit ausprobieren könnte...« »...Kann man, so Michael Klersy vom Arbeitsamt Montabaur, und zwar mit den vom Arbeitsamt finanzierten Trainingsmaßnahmen. Daß solche Trainingsmaßnahmen erfolgreich sein können, zei­gen die nachfolgenden Beispiele:

Die 29jährige Astrid Z. war seit Januar 1996 arbeitslos und suchte eine Stelle als kaufmännische Angestellte. Ein Betrieb in Mogen- dorfwar bereit, ihr im Rahmen dieser neuen Trainingsmaßnahme

ein Praktikum anzubieten. Der Arbeitgeber konnte sich von der Leistungsfähigkeit überzeugen und stellt Frau Z. als kaufmänni­sche Mitarbeiterin ein.

Ein 43jähriger Textilbetriebswirt fand nach über einem Jahr ohne Job in einem großen Einkaufszentrum eine neue Anstellung als Bereichsleiter. Sein neuer Arbeitgeber und er konnten im Prakti­kum erkennen, daß sie beide voneinander profitieren würden. Kurzgefaßt: »Trainingsmaßnahmen für Arbeitslose«

Gefördert werden Trainingsmaßnahmen, die

1. die Eignung des Arbeitslosen für eine berufliche Tätigkeit feststellen (2 Wochen),

2. die Selbstsuche des Bewerbers sowie seine Vermittlung ins­besondere durch Bewerbungstraining unterstützen sowie die Arbeitsbereitschaft und Arbeitsfähigkeit des Arbeitslosen prü­fen (4 Wochen)

3. dem Arbeitslosen notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um eine Vermittlung in Arbeit (Einarbeitung durch Praktikum) erheblich zu verbessern (acht Wochen).

Aus Rennerod wird aus einem Seminar berichtet, daß es gelang, einen Mann nach vierjähriger Arbeitslosigkeit zu motivieren und sein Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Jetzt führt er ein Le­bensmittelgeschäft.

Wertvolle »Aufbauarbeit« kann so in den Trainingsmaßnahmen geleistet werden, die entweder durch vom Arbeitsamt geförderte Bildungsträger oder in eigener Regie der Praktikumsbetriebe durchgeführt werden.

Während dieses Trainingskurses wird den arbeitslosen Teilneh­mern die Arbeitslosenunterstützung weitergezahlt, so daß den Betrieben keinerlei Kosten entstehen. Daneben gibts Fahrtko­stenersatz und Geld für eventuell nötige Arbeitskleidung. Die Praxisseminare dauern zwischen zwei und acht Wochen. Eine Kombination von bis zu insgesamt 12 Wochen ist möglich. Inter­essierte Betriebe wenden sich an ihre Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt. Arbeitslose können und sollten Trainingsmaßnah­men nach vorheriger Absprache mit ihrem Arbeitsvermittler ei­geninitiativ bei Bewerbungen anbieten.

Eine schnelle Informationsabfrage zu der neuen Hilfe des Arbeits­amtes ist per Fax-Abruf unter 0180/515151 möglich.

Mängel an neugebauten und knapp 300.000 Mängel an wesentlich geänderten Heizungsanlagen festgestellt

Aus geringeren Abgasverlustwerten resultiert eine Brennstoffein­sparung, die das Schornsteinfegerhandwerk für 1996 auf annä­hernd 138 Millionen Liter Heizöl und 76 Millionen Kubikmeter Erdgas beziffert. Diese Einsparung entspricht einer Energie von jährlich mehr als zwei Milliarden Kilowattstunden und würde aus­reichen, 105.000 Einfamilienhäuser mit 150 Quadratmetern Wohnfläche und einem spezifischen Heizenergieverbrauch von 130 kWh/qm zu versorgen.

Die Verringerung des Brennstoffverbrauchs bewirkte überdies eine deutliche Reduzierung der Schadstoffemissionen. So wur­den nach Angaben des Schornsteinfegerhandwerks im vergan­genen Jahr aufgrund der Mängelbeseitigung mehr als 500.000 Tonnen weniger Kohlendioxid (CO 2 ), 400 Tonnen weniger Stickoxide und 350 Tonnen weniger Schwefeldioxid durch Klein­feuerungsanlagen erzeugt.

Zusätzliches Einsparpotential - und damit eine weitere Entla­stung der Umwelt - erwartet das Schornsteinfegerhandwerk durch eine forcierte Modernisierung veralteter Heizungsanlagen. Denn ein Teil der beanstandeten Anlagen sollte nach Schätzung des ZIV nicht nur nachgebessert werden, sondern gleich durch neue ersetzt werden. Wenn eine beanstandete Feuerungsanlage beispielsweise durch einen modernen Niedertemperaturheizkes­sel ersetzt wurde, so ergab sich nach den Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks je nach Größe der Anlage eine jähr­liche Einsparung von 1.000 bis 5.500 Liter Heizöl.

Solch großes Sparpotential ist leicht erklärt: Im Vergleich zu einer veralteten Ölheizung, die aufgrund hoher Auskühlungs-, Oberflä­chen- und Abgasverluste nicht einmal zwei Drittel des Heizöls in nutzbare Wärme umsetzt, liegt der Wirkungsgrad einer modernen Öl-Unit in der Regel bei deutlich über 90 %. Sie verbraucht gegenüber der Altanlage bis zu mehr als 30 % weniger Heizöl.

Schuldnerlisten bei der IHK

Von der Industrie- und Handelskammer können Schuldnerlisten bezogen werden. Schuldnerverzeichnisse werden bei den Amts­gerichten geführt und geben Auskunft über Personen, die eine