Montabaur
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Nr. 31/97
Falls Fahrgelegenheiten gewünscht werden, bitte bei der WeKISS anrufen, Tel.: 02663/2540 (Frau Karrenbauer oder Frau Arenhö- vel).
Sattessen und dabei schlank werden - ohne JoJo-Effekt!
Nur wer täglich 3 statt 5 oder mehr Mahlzeiten zu sich nimmt, kann gesund abnehmen und vor allem schlank bleiben!
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundes Leben mbH, die gerade ihr 10jähriges Bestehen beging, entwickelte nach dieser Richtlinie der Deutschen Adipositas Gesellschaft ihr BCM-Ernährungsprogramm, mit dessen Hilfe es möglich ist, auf gesunde Art und Weise überschüssiges Fett abzubauen.
Wesentliches Merkmal dieses Programmes ist ein Meßverfahren, mit dem die Körperzusammensetzung gemessen werden kann. Es wird festgestellt, aus wieviel Fett, wieviel Wasser und wieviel Körper-Zell-Masse (BCM=Body-Cell- Mass) der Mensch zusammengesetzt ist. Daraus ergeben sich die individuellen Ernährungsempfehlungen. Schwerpunkt dabei ist, daß zum Beispiel im Rahmen einer »Abnehmkur« nur Fett verbrannt wird, und die Körper-Zell-Masse (BCM) gleich bleibt. Der rasche Verlust an Wasser und BCM ist bei üblichen Diätempfehlungen der Grund für den sogenannten »JoJo-Effekt«. Der Fehler liegt darin, daß dem Körper zu wenig Energie zugeführt wird. Darauf reagiert der Organismus mit einer Art Stoffwechsel-Winterschlaf und dem Abbau von Muskulatur. Die Psyche reagiert mit Frustration auf Verbote und Hungern. Es folgt der Abbruch der Diät und das Zurückfallen in das alte, ungünstige Eßverhalten. Da der Stoffwechsel nach dem Diätabbruch noch im Winterschlaf verbleibt, und viel Muskulatur abgebaut wurde, ist der Energiebedarf reduziert, und das Gewicht steigt rasant wieder an.
In den, in der Regel ärztlich betreuten Beratungsstellen der Deutschen Gesellschaft für gesundes Leben wird eine hochwertige Ernährung, die kohlehydrat- und ballaststoffreich aber fettarm ist, empfohlen. Verbote gibt es nicht!
Durch einen geplanten und allmählichen Übergang unter Begleitung der Ernährungsberaterin kann ein Rückfall in falsche Eßgewohnheiten wirksam verhindert werden.
Das BCM-Meßverfahren ist ebenso interessant für Normalgewichtige, Sportler oder Menschen, die sich nach längerer Krankheit geschwächt fühlen. Ganz individuell läßt sich durch das Bio-Elektrische-Meßverfahren und die anschließende Computeranalyse feststellen, wie optimal die Körperzusammensetzung ist und wie gut die Muskelzellen ernährt sind.
In Montabaur steht der heimischen Bevölkerung nun endlich auch dieses Angebot zur Verfügung. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür sind alle Interessierten zu einem Vortrag in die Räume des DRK-Ortsvereins am Horresser Berg 2 a, Dienstag, 26.08.1997, 19.00 Uhr, eingeladen.
Diät- und Ernährungsberatung Christine Kann, Telefon (bis 01.08. und ab 18.08.): 02602/69575 oder 70091.
Sommerfest
im gemeindepsychiatrischen Zentrum
Das gemeindepsychiatrische Zentrum, Adolfstraße 67 in 56457 Westerburg, veranstaltet am Sonntag, 10.08.1997, ein Sommerfest. Das Fest beginnt um 11.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr. Es umfaßt eine Tombola, den Verkauf von selbst hergestellten Artikeln sowie ein buntes Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt.
Eingeladen sind alle Menschen, die mit dem gemeindepsychiatrischen Zentrum zu tun haben oder einfach einmal reinschnuppern wollen. Bei Interesse sollte bis zum 06.08.1997 eine kurze telefonische Anmeldung unter der Nummer 02663/919663 erfolgen.
Die Braugerste für Hachenburger Pils
Die Braugerste für Hachenburger Pils kommt ausschließlich aus integriert-kontrolliertem Vertragsanbau. Und schwerpunktmäßig iSogar von Landwirten aus dem Westerwald, die im Rahmen vom FUL-Programm des Landes Rheinland-Pfalz anbauen. Davon Ikonnte sich jetzt auch Staatssekretär Günter Eymael überzeugen,
der dem Braugerstenfeld von Erwin Müller aus Marzhausen einen Besuch abstattete.
V.l.n.r.: Braumeister Josef Haimerl, Landwirt Erwin Müller, Staatssekretär Günter Eymael
:I)i ülfirryi-r l'i
Unter integriert-kontrollfertem Vertragsanbau versteht man einen umweltverträglichen Rohstoffanbau. Der Landwirt oder Pflanzer verpflichtet sich vertraglich, die Rohstoffe - hier die Braugerste - nach bestimmten Richtlinien anzubauen. Dies beinhaltet die richtige Wahl des Saatgutes, die Fruchtfolge bis hin zur Lagerung und Ernte. Und vor allem: Der Verzicht auf den unnötigen Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln.
Neutrale Kontrollstellen überprüfen die Landwirte
Neutral durchgeführte Kontrollen und Untersuchungen dieser Anbaumethode überwachen die Richtigkeit dieser Maßnahmen. »Rheinland-Pfalz hat mit dem FUL-Programm bundesweit die schärfsten Auflagen«, so Staatssekretär Günter Eymael. Er lobte weiterhin neben dem hohen Engagement der regionalen Hachenburger Brauerei auch die Arbeit der Landwirte, von denen beim FUL-Programm ein starkes Engagement gefordert wird. Aber neben den Kontrollen des Landes wird auch seitens der Hachenburger Brauerei sehr streng kontrolliert: Die Qualitätskontrolle beginnt bereits beim Anbau der Braugerste beim Landwirt. Und über die Reifung bis hin zur Ernte kann das Wachstum kontinuierlich weiterverfolgt werden.
Finanzieller Ausgleich für erhöhten Aufwand
Integriert kontrollierter Anbau erfordert einen erhöhten Aufwand der Landwirte für die Pflege der Felder. Doch hier schafft die Hachenburger Brauerei den finanziellen Ausgleich. »Höchste Rohstoffqualität fördert den feinwürzigen und anerkannt bekömmlichen Geschmack unserer Biere. Dies und die Schonung unserer Natur sind es uns wert, auch hier etwas mehr für sehr gute Qualität zu zahlen«, so Braumeister Josef Haimerl.
Drei »W« beim Arbeitsamt
Neu aufgelegt wurde die kleine rote Fibel »Was? Wieviel? Wer?«, die über die finanziellen Hilfen des Arbeitsamtes informiert. Die Fibel kostet nichts und kann beim Arbeitsamt abgeholt werden. Auf 142 Seiten beantwortet die Fibel wichtige Fragen rund um die Hilfen des Arbeitsamtes. Dem Leser wird ein schneller Überblick vermittelt, beispielsweise über das Arbeitslosengeld oder zu der Frage, wie die Eingliederungsaussichten verbessert werden können. Ebenso sind das Kindergeld oder die Förderung der Altersteilzeit beschrieben. Auch wer sich selbständig machen will, findet in dem kleinen Ratgeber Kurzinfos. »Was? Wieviel? Wer?« informiert zudem Personalchefs kurz und prägnant über die Hilfen, mit denen sie im Rahmen eines Eingliederungsvertrages zugunsten eines Arbeitslosen rechnen können.
Ransbach-Baumbach wird Kraftwerkstandort
Als Primärenergie wird Erdgas eingesetzt. Dennoch wird der Strom in diesem-für die Westerwälder Region einmaligen- Kraftwerk ohne Verbrennung und Abgase, also völlig emissionsfrei erzeugt.
Die Erklärung für die auf den ersten Blick ideale Stromerzeugung ist einfach. Das pfiffige Konzept nutzt den enorm hohen Druck von 40 bar, mit dem das Erdgas aus dem überregionalen Versorgungsnetz im Westerwald ankommt. Hier muß zur einfacheren Weiterverteilung zunächst einmal der Gasdruck auf handliche sechs bar reduziert werden. Anstelle von herkömmlichen Dros-

