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Montabaur

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Nr. 28/97

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Vom 17.07.1997 bis 19.07.1997 veranstalten die Alten Herren auf dem Sportplatz in Heiligenroth ein Freundschaftstreffen für AH- Mannschaften. Gespielt wird nach folgendem Spielplan:

Donnerstag, 17.07.1997

18.15 Uhr AH Heiligenroth - AH Eigendorf

19.15 Uhr AH Montabaur-AH Ettersdorf

20.15 Uhr AH Stahlhofen - AH Laurenburg

Freitag, 18.07.1997

18.15 Uhr AH Großholbach/E. - AH Arzheim

19.15 Uhr AH Horbach-AH Ransbach

20.15 Uhr AH Horressen - AH Bad Ems

Samstag, 19.07.1997

15.30 Uhr AH Heiligenroth - AH Niederahr

16.30 Uhr AH Holler-AH Niederelbert

17.30 Uhr AH Ruppach-Goldhausen - AH Herschbach

Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierte und die Dorfbe­wohner herzlich eingeladen.

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Dienstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr

Donnerstags .von 18.00 bis 19.30 Uhr

Telefon: 02602/998080, Fax: 02602/998081

Öffentliche Bekanntmachung

der Haushaltsrechnung und des Entlastungsbeschlusses des Ortsgemeinderates vom 09.06.1997 der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen für das Haushaltsjahr 1996

I. Haushaltsrechnung

Feststellung des Ergebnisses:

Verwaltungs­haushalt DM

Vermögens­haushalt DM

Gesamt DM

Soll-Einnahmen

1.716.545,45

1.728.408,57

3.444.954,02

+ Neue Haushalts­einnahmereste

0,00

144.000,00

144.000,00

J. Abgang alter Kasseneinnahmereste

0,00

17.065,00

17.065,00

Summe bereinigte Soll-Einnahmen

1.716.545,45

1.855.343,57

3.571.889,02

Soll-Ausgaben

1.716.545,45

1.855.343,57

3.571.889,02

Summe bereinigte Sollausgaben

1.716.545,45

1.855.343,57

3.571.889,02

Überschuß/Fehlbetrag

0,00

0,00

0,00

Festgestellt: Montabaur, 25.02.1997 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

gez. Reusch, I. Beigeordneter

II. Entlastungsbeschluß

Der Ortsgemeinderat beschließt die von der Verbandsgemeinde­verwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr 1996 aufgestellte Jahresrechnung gemäß § 114 GemO. Gleichzeitig wird beschlos­sen, dem Ortsbürgermeister, dem Bürgermeister und den Beige­ordneten der Verbandsgemeinde für das Haushaltsjahr 1996 Entlastung zu erteilen. Auf die Vorlage der Rechnungsbelege wird verzichtet.

Soweit Mehrausgaben bei einzelnen Haushaltsstellen bislang nicht genehmigt worden sind, wird hiermit die Genehmigung nach § 100 GemO erteilt.

Ortsbürgermeister Sprenger und II. Ortsbeigeordneter Kaiser nahmen an der Abstimmung gemäß § 22 GemO nicht teil. Den Vorsitz führte I. Ortsbeigeordneter Klaus Wirth.

III. Öffentliche Auslegung

Die Haushaltsrechnung mit dem Rechenschaftsbericht liegt zur Einsichtnahme vom 14.07. bis 23.07.1997 bei der Verbandsge- meindeverwaltüng Montabaur, Finanzabteilung, Zimmer 109, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur, während der Kern­arbeitszeit (montags bis mittwochs von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags von 08.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie freitags von 08.00 bis 12.30 Uhr) öffentlich aus.

Ruppach-Goldhausen, den 08.07.1997 Ortsgemeindeverwaltung Ruppach-Goldhausen

gez. Sprenger, Ortsbürgermeister

3.000,00 DM Sachschaden

Am Samstag, dem 21. Juni 1997, wurde in unserer Gemeinde erheblicher Sachschaden an gemeindlichem Eigentum verübt. Im Anschluß an die Veranstaltung »Rock am Teich« der Kirmesge­sellschaft97 wurden die Telefonzelle am Bahnhof, der Verkehrs­spiegel an der Ecke Bodener Weg/Mühlenweg sowie das Ortsein­gangsschild am Friedhof in Goldhausen mutwillig zerstört.

Es wurde beobachtet, daß mehrere Personen mit Leitpfosten zur Straßenbegrenzung mehrfach auf das Ortseingangsschild ein­schlugen und anschließend mit einem Pkw Richtung Langwiesen flüchteten.

Ich bitte alle, die Augenzeuge der Zerstörungen waren als Zeugen zur Verfügung zu stehen, damit die Ortsgemeinde rechtlich gegen die entsprechenden Personen Vorgehen kann.

Es kann und darf nicht sein, daß durch solch kriminelle Vorkomm­nisse gute Veranstaltungen wie »Rock am Teich« in Mißkredit gezogen werden und die Allgemeinheit für die Schäden aufkom- men muß.

Gerold Sprenger, Ortsbürgermeister

Tschernobylkinder in Ruppach-Goidhausen

Am Samstag, dem 21.06., hatte die Ortsgemeinde Ruppach- Goldhausen zum Abschiedsfest der zur Zeit im Westerwald wei­lenden 76 Kinder und Jugendliche und ihre Begleiter geladen. Diese Kinder weilen zu einer vierwöchigen Erholung von den Folgen der Strahlungsbelastungen anläßlich der Reaktorkata­strophe in Tschernobyl bei uns. Das Organisatorenteam Klaus Wirth, Raimund Schäfer, Hedwig Breuer und Michael Diefenbach hatten sich einiges einfallen lassen, um den weißrussischen Gästen und ihren deutschen Gasteltern einen abwechslungsrei­chen Nachmittag zu bieten. Aus Witterungsgründen aus dem Freizeitgelände in die hiesige Turnhalle ausgewichen, wurden die Besucher von zahlreichen helfenden Händen aus der Gemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Gesangverein Cäcilia be­treut. Nach der Begrüßung durch den 1. Beigeordneten der Gemeinde Ruppach-Goldhausen, Klaus Wirth und Herr Dillmann vom Caritasverband Montabaur wurden die Besucher von der Gast-Volkstanzgruppe Babitschi mit russischen Volkstänzen be­kanntgemacht. Nach dem Vortrag vor einigen russischen Lieder in Einzel- und Gruppenform aus der weißrussischen Besucher­gruppe erfreute der Kinderchor Cheza Nostra unter der Leitung von Werner Blatt mit mehreren gelungenen Gesangsbeiträgen. Die 1. Schautanzgruppe Montabaur II unter der Leitung von Rosemarie Holzenthal trug schwungvolle und zeitaktuelle Tänze vor, die alle zum Mitklatschen ermutigten. In seinen Bann zog der Zauberer Manioli alle Gäste mit einem unterhaltsamen, abwechs­lungsreichen, fast einstündigen Zauberprogramm, in das die klei­nen Gäste auch aktiv mit eingebunden wurden. Einen gelungenen und begeisternden Abschluß bildete die Tanzgruppe aus dem Fitness-Park Ruppach-Goldhausen. Das 4köpfige Team trug zu flotten Melodien fernsehreife Aerobic-Tänze vor und forderte abschließend alle zu gemeinsamen Tanz- und Aerobic-Schritten auf, dem die Besucher zahlreich und gerne nachkamen. Dabei wurde deutlich gemacht, daß Bewegung, Tanz, Musik und kör­perliche Ertüchtigung sehr gut harmonieren können.

Begleitend zu diesem offiziellen Programm wurden den Kleinen und Großen weitere Unterhaltungsattraktionen geboten. Gesich­terbemalen durch die hiesigen Kindergärtnerinnen. Zielspritzen mit der Feuerwehrspritze, Pferdekutschfahrten, Fahrten mit dem Motorrad und Begleitwagen, Hüpfburg, Torwandschießen, Spiel­geräte und letztendlich ein Glücksrad, wo zahlreiche große und kleine Gewinne, gestiftet von vielen heimischen Firmen, auf die Teilnehmer warteten. Zahlreiche helfende Hände waren darauf bedacht, daß auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam; beson­ders gefragt war die eigens eingerichtete Popkornküche. Nach diesen verbrachten Stunden konnten sicherlich alle Gäste Rup­pach-Goldhausen mit dem Gefühl verlassen, einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag erlebt und einen bleibenden Eindruck gewonnen zu haben.

Dank sagen möchte ich auf diesem Wege allen, die als Helfer oder Sponsor am Gelingen der Abschlußveranstaltung des Feri­enaufenthaltes für Kinder aus Tschernobyl beteiligt waren. Mein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam unter Leitung des 1. Ortsbeigeordneten Klaus Wirth, das ein gelungenes Programm zusammengestellt und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat.

Es ist immer wieder schön zu erkennen, daß bei einem Aufruf zur Hilfe für Bedürftige, die Einwohner und Firmen der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen zur Verfügung stehen, so daß am Ende der