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Montabaur [TT] Nr. 27/97

Rund 97 Prozent der Einwohner der Orte der Verbandsgemeinde sind Ende des Jahres an Kläranlagen angeschlossen. Bis dahin gehen noch drei Anlagen in Betrieb.

An die Kläranlage »Gelbachtal« werden insgesamt 14 Orte angeschlossen. Aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur sind dies die Orte Daubach, Horbach, Hübingen, Stahlhofen, Gackenbach, Kirchähr, Bladernheim, Reckenthal und Ettersdorf. Von »Diezer Seite« aus fließen die Abwässer aus Horhausen, Isselbach, Eppenrod, Giershausen und Ruppenrod zur Anlage, die für 6000 Einwohnergleichwerte ausgelegt ist. Die Kosten für die Kläranlage sind auf 5,9 Millionen veranschlagt, für den Bau der fast 17 Kilometer langen Verbindungssammler werden 13,3 Millionen Mark benötigt. 70 Prozent der Kosten trägt Montabaur, die restlichen 30 Prozent bezahlt Diez.

Heinz Reusch, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur konnte mit seinem Diezer Kollegen Günter Stein zahlreiche Gäste und Kommunalpolitiker aus beiden Verbandsgemeinden, sowie Vertreter von Behörden, Firmen und der beiden Werksaus­schüsse zum Richtfest begrüßen. Die veranschlagten Kosten werden aller Voraussicht nach unterschritten werden, so Reusch hoffnungsvoll.

Reusch dankte den Firmen für den zügigen Fortgang der Bauarbeiten an der mechanisch-biologischen Kompaktanlage, die auch mit einer chemischen Reinigungsstufe zur Denitrifikation ausgestattet werden wird.

Günter Stein betonte die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Verbandsgemeinden von Anfang der Planungen an und zeigte sich optimistisch, daß dies auch in Zukunft so bleiben werde.

(Abdruck mit Genehmigung der Nass. Neuen Presse)

Sommermatinee 1997 der Stadt Montabaur

mit Big Band des Peter-Altmeier Mu­sikgymnasiums eröffnet

Am Sonntag, 29. Juni 1997, begann die diesjährige Veranstaltungsreihe »Sommer­matinee« der Stadt Montabaur.

Die Big Band des Peter-Altmeier Gymnasi­ums, des einzigen Musikgymnasiums in Rheinland-Pfalz, gab Kostproben ihres Kön­nens auf dem »Großen Markt« vor dem alten Rathaus. Rund 200 interessierte Besu­cher »lauschten« den sowohl schnellen Tö­nen als auch langsamen Rhythmen der Band und hielten sich mit ihrem Applaus keinesfalls zurück.

Die Big, Band des Musikgymnasiums bot dem Publi­kum niveauvolle Musik bei einem schönen Sonntagvor­mittag in der Fußgängerzone in Montabaur.

Auch der Wettergott war für die Eröffnung der Sommermatinee wohlgestimmt und be­scherte den Besuchern einen schönen Sonntagvormittag, sehr zur Freude des Ver­anstalters, der Stadt Montabaur.

Idee, Konzept und Organisation der diesjäh­rigen Sommermatinee obliegt der Veran­staltungsorganisation »rent event« Martina Sprenger-Lottermann, Eifelstraße 26, 56410 Montabaur/Gudrun Weber, Haupt­straße 41 a, 56412 Ruppach-Goldhausen. Bleibt zu hoffen, daß auch die anderen Ver­anstaltungen der Sommermatinee ein schö­ner Erfolg werden. Am 13. Juli 1997 präsen­tiert sich um 11.00 Uhr das Open Air Acou- stic Cafe vor dem alten Rathaus.

Auch die umliegenden Gastronomiebetriebe freuten sich (nicht nur) über die zahlreichen Zuhörer.

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Verleihung der Petrusplakette der Stadt Montabaur

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken würdigte besonderes En­gagement und Verdienste um die Stadt Montabaur

Die nach der Ehrenbürgerschaft höchste Auszeichnung der Stadt Montabaur, die Petrusplakette, wurde an drei verdiente Kommu­nalpolitiker verliehen. Hans-Josef Manns (CDU) aus Horressen, Paul Heinz Schweizer (FWG) aus Montabaur und Paul Trumm (SPD) aus Reckenthal wurden aufgrund eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses von Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken im Rahmen einer Feierstunde in der Bürgerhalle die Petrusplaket­te überreicht.

Hans-Josef Manns war ab dem Jahr 1969 bis 1977 im Gemein­derat Horressen sowie in Fachausschüssen tätig; knapp 20 Jah­re, von 1974 bis 1994, arbeitete er im Stadtrat Montabaur und verschiedenen Fachausschüssen. Im Stadtrat war er von 1989 bis 1994 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Aufgrund seiner beruf­lichen Tätigkeit als Finanzbeamter gilt er auch heute noch als Fachmann in finanzpolitischen Angelegenheiten.

Auch Paul Heinz Schweizer, der bereits 1993 für sein Engage­ment und seine Einsatzbereitschaft mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt wurde, kann auf eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im kommunalen Bereich zurückblicken. Seit 1972 ist Herr Schweizer Mitglied des Stadtrates sowie Vorsitzender der FWG-Fraktion des Stadtrates