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Montabaur

Nr. 21/97

Einbau von Brennwertgeräten wird gefördert

Mit der Gas-Brennwerttechnik Kohlendioxid-Ausstoß vermindern

Viele Heizungen sind in die Jahre gekommen. Über drei Millionen von ihnen wurden bereits vor 1987 installiert. Diese «Oldies« haben hohe Energieverluste und gehören zu den C02-Sündern. Kohlendioxid gilt bekanntlich als Hauptverur­sacher des zusätzlichen Treibhauseffektes. Deshalb sollen möglichst viele alte Heizungsanlagen durch moderne Geräte ersetzt werden.

Wer seinen alten Heizkessel durch einen neuen ersetzen will, kann verschiedene Fördermittel der Kreditanstalt für Wieder­aufbau (KfW) beantragen. Unterstützt wird insbesondere der Einbau eines Brennwertgerätes.

Die Bundesregierung will Hausbesitzer mit den KfW-Pro- grammen ermuntern, Kesseloldies zu verschrotten und durch umweltschonende Heizgeräte zu ersetzen. Denn über ein Drittel der energiebedingten C02-Emissionen stammt aus den Heizkesseln.

Die Förderung der Brennwerttechnik hat gute Gründe: Die Geräte arbeiten besonders energiesparend und umweltscho­nend. Sie nutzen auch die Wärme der heißen Abgase, die sonst einfach zum Schornstein hinauszieht. Gas-Brennwert­geräte erzeugen dabei deutlich weniger Schadstoffe als an­dere Systeme. Die Abgase sind nahezu frei von Schwefeldi­oxid, Staub und Ruß; selbst die Stickstoffoxid-Emissionen sind sehr gering. Die Kohlendioxid-Emissionen liegen bei der Verbrennung von Erdgas bezogen auf den Brennstoffein­satz - rund 40 bis 50 % niedriger als bei Kohle und rund 25 bis 30 % niedriger als bei Heizöl.

Weitere Informationen können telefonisch bei der Gasversor­gung Westerwald (Tel.-Nr.: 02624/91010) abgerufen werden.

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogramm Tabuthema: Sexueller Mißbrauch

Sexueller Miß­brauch an Mäd­chen und Jungen ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema. Ist es das? Nein: Die neue Ausgabe der Zeitung «Sicher le­ben« greift genau dieses Thema auf.

Das Kriminalpoli­zeiliche Vorbeu­gungsprogramm

Herausgeber der Zeitung - setzt auf fundierte Informa­tion statt haar­sträubender Hor­rorszenarien. Es gibt zu diesem sensiblen Thema keine allgemein gültigen Tips.

Deshalb wurde jetzt für interessierte Eltern eine »Extra«-Beilage zur Zeitung herausgegeben. Sie enthält wichtige Namen und Adressen von Institutionen und Organisationen, die sich bundesweit für die Jugend engagieren.

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Die Zeitung »Sicher leben« mit »Extra«-Beilage erscheint in einer Auflage von 2 Millionen. Sie wird kostenlos in ganz Deutschland verteilt und ist auch bei jeder Polizeidienststelle erhältlich.

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Abitur am Koblenz-Kolleg

Am Koblenz-Kolleg können Erwachsene sowohl im Tagesunter­richt (nicht rückzahlbares BaföG möglich) als auch am Abend (neben der Berufstätigkeit) das Fachabitur sowie die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erreichen.

Das neue Schuljahr beginnt für beide Schulformen (Tages-Kolleg und Abend-Gymnasium) am 08.09.1997. Die Anmeldung für die Nach-Eignungsprüfung für das Tages-Kolleg, die am Donnerstag, 04.09., und Freitag, 05.09.1997, stattfindet, sollten umgehend erfolgen. Telefonische Auskunft: 0261/32125.

Psoriasis-Schuppenflechte

Vortrag: am Samstag, 31.05.1997, 15.00 Uhr, Ort: AOK-Haus Koblenz, Rizzastraße 11, Thema: Naturmedizinische Behand­lungsmethoden bei Psoriasis, Psoriasis-Arthropatica und Neuro­dermitis, Referent: Dr. med. Hartmut Becker, Arbeitskreis Pro Enzyme (APE) München. Interessenten sind herzlich eingeladen!

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