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Montabaur

Nr. 20/97

EH

kann die Ein­drücke vertiefen.

Dort werden beim »Tag der offenen Tür« zahlreiche ke­ramische Lecker­bissen präsentiert.

Während des Mark­tes haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kin­der betreuen zu las­sen und unbe­schwert die Schön­heiten der Keramik zu genießen.

Höhr-Grenzhausen, mit eigener Auto­bahnabfahrt, liegt verkehrsgünstig zwi­schen den Wirt­schaftszentren Rhein- Ruhr und Rhein-Main.

Von dort erreichen Sie die Kannenbäcker­stadt über die A 3 Köln-Frankfurt und Dernbacher Dreieck überdie A 48 in Richtung Koblenz in weniger als einer Autostunde. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Ab Autobahnausfahrt Höhr-Grenzhau- sen ist die Marktzone ausgeschildert.

Also vormerken: Samstag, 07.06.1997, Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen.

Weitere Infos: Tourist-Information im Rathaus, Rathausstraße 48, 56203 Höhr-Grenzhausen, Tel.: 02624/104-0, Fax: 02624/104- 89;

eMail:Verb_Gem_Hoehr-Grenzhausen@t-online.de

Der Arbeitsmarkt im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis

Trotz saisonaler Abnahme immer noch über 10.000 Arbeitslose Schlechte Chancen auch für Verwaltungs- und Büroberufe

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April im Bezirk des Arbeitsamtes Montabaur nur um 743 gesunken. 10.688 Männer und Frauen waren am Monatsende ohne Job. Der Vorjahresstand wird mit mehr als 1.600 Arbeitslosen im Plus immer noch deutlich über­schritten. »Eine enttäuschende Entwicklung«, so der Kommentar des Arbeitsamtes. Eine große Rolle spiele hierbei, daß die Betrie­be des Bauhauptgewerbes und des Baunebengewerbes immer noch nich't alle Arbeitnehmer zurückgerufen haben, die im Winter entlassen wurden.

Die Arbeitslosenquote liegt jetzt im Gesamtbezirk bei 8,3 Prozent. Im April 1996 lag sie bei 7,1 Prozent. Die Quote des Westerwald­kreises beträgt jetzt ebenfalls 8,3 Prozent, die des Rhein-Lahn- Kreises 8,4 Prozent. Mit 1.559 war der Neuzugang an Arbeitslo­sen im April kaum niedriger als im März (943 Arbeitslosenmeldun­gen im Westerwaldkreis und 616 im Rhein-Lahn-Kreis). 2.302 Männer und Frauen meldeten sich im Laufe des April im Arbeits­amt ab, weshalb die Arbeitslosenzahl um 743 auf nunmehr 10.688 zurück ging. Im Westerwaldkreis gibt es jetzt 6.463 Arbeitslose (Vormonat: 6.925) und im Rhein-Lahn-Kreis 4.225 Arbeitslose (Vormonat: 4.506 Arbeitslose).

Im Jahresvergleich hat sich die Arbeitslosigkeit bei den Frauen ungünstiger entwickelt als bei den Männern. 4.547 arbeitslose Frauen gab es Ende April, 761 oder 20,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Anstieg bei den Männern (insgesamt 6.141 Ar­beitslose Ende April) betrug dagegen lediglich 16,6 Prozent im Jahresvergleich. »Ein Zeichen dafür, daß auch der Angestellten­sektor zur Zeit wesentlich schlechter dasteht als früher«, so das Arbeitsamt Montabaur in seinem Bericht. Die Chancen für Teil­zeitarbeitsuchende (ganz überwiegend Frauen) haben sich am ungünstigsten entwickelt. 1.279 Teilzeitarbeitsuchende zählte das Arbeitsamt Ende April in beiden Landkreisen, 337 mehr als vor Jahresfrist. Das entspricht einer Steigerung von 35,8 Prozent. Im April war die Personainachfrage niedriger als im März, es wurden aber wiederum mehr Stellenangebote unterbreitet als im Vorjahresmonat. Ende April waren dann noch 1.133 Stellen von den heimischen Betrieben als frei gemeldet. Trotz der verhältnis­mäßig hohen Anzahl fällt die Vermittlung von geeignetem Perso­nal nicht immer leicht. Aus der Sicht der Arbeitsvermittler gibt es sowohl bei den Arbeitsuchenden als auch den Betrieben teils

recht hohe Erwartungshaltungen. So gibt es durchaus noch Be­rufssparten, die Probleme haben, geeignete Arbeitnehmer zu finden. Es gelang beispielsweise im vergangenen Monat erst nach zahlreichen Gesprächen, eine Fachverkäuferin für eine Metzgerei in der Verbandsgemeinde Montabaur zu vermitteln. Obwohl in der Region über 50 arbeitslose Verkäufer/Verkäuferin­nen aus der Lebensmittelbranche registriert waren, hatte nur eine einzige Kraft die entsprechenden Kenntnisse, um in einer Metz­gerei arbeiten zu können. Das Vermittlungsergebnis war insge­samt zwar niedriger als im März, mit 814 vermittelten Arbeitneh­mern aber um 172 oder 26,8 Prozent höher als vor Jahresfrist. Seit Jahresbeginn verbuchen die Fachkräfte des Arbeitsamtes schon über 3.000 Vermittlungen.

Mit der abnehmenden Kurzarbeit bei den Baubetrieben ging diese innerhalb des letzten Monats auch insgesamt deutlich zurück und spielt jetzt kaum noch eine Rolle. Mitte April arbeiteten noch 430 Arbeitnehmer in 25 Betrieben verkürzt. Insgesamt wurde das Mittel der Kurzarbeit zur Überbrücken eines vorübergehenden Arbeitsausfalls im vergangenen Jahr noch deutlich stärker ge­nutzt.

Bei den Kursen zur beruflichen Weiterbildung von Arbeitslosen zeichnet sich jetzt eine gewisse Stabilisierung ab. Mit 1.123 Teilnehmern in beruflichen Seminaren wurden die Teilnehmer­zahlen der letzten drei Monate wieder leicht überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es bei der Förderung der beruflichen Bildung aber mit über einem Drittel einen deutlichen Rückgang. In Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen waren Ende April 53 Männer und Frauen. Vor zwölf Monaten konnte das Arbeitsamt noch 87 Personen mehr einen solchen vorübergehenden Arbeitsplatz an­bieten.

Nentershausener knackte Jackpot und gewann tolle Preise beim Glücksrad!

Einmal live dabei sein, und selbst am Rad stehen, und drehen, wollte auch Thomas Ortseifen aus Nentershausen: endlich war die Stunde gekommen für den sportlichen Studenten aus Nen­tershausen. Gemeinsam mit Viviane Spöler aus Lüneburg, und Harald Pfeiffer aus Essen war er dabei bei der beliebten Game­show, dem Glücksrad.

Doch nicht nur der olympische Gedanke »dabei sein ist alles« sollte zufrieden gestellt werden, es ging auch wieder um tolle Preise und viel Bargeld in der beliebten Ratesendung. An die Gewinne ging es für Thomas dann ab der zweiten Spielrunde. 1.050,- DM in bar, und Sachpreise im Wert von 1.000,- DM aus dem Gewinnparadies konnte Thomas nach den ersten drei Spiel­runden als Gewinn für sich verbuchen.

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Doch Hochspannung war angesagt für das Superspiel. 160.000,- DM warteten im Jackpot auf neue Besitzer. Die Qual der Wahl: fünf Konsonanten - ein Vokal - 90 sec. Zeit und der Weg zu 160.000,- DM war geebnet! Das Trio aus Lüneburg, Essen und Nentershausen ließ sich diese Chance nicht entgehen. Mit Phan­tasie und Kombinationsgabe wurde das knifflige Rätsel bewältigt. Es regnete Konfetti und sagenhafte 53.334,- DM in barer Münze für jeden des Rateteams.

Selbsthilfegruppe »Schlaganfall«

Schlaganfallbetroffene und Angehörige treffen sich am 27.05.1997,15.00 Uhr, Jahnstraße 9, Wirges (Arbeiterwohlfahrt). Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen. Information: Tel. 06435/8875.

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