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Montabaur

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Nr. 18/97

Wissenswertes

Kinder »spielend« auf die Gefahren des Straßenverkehrs vorbereiten

Verkehrsübungsspiele an die Leiterin des Kindergartens Heilberscheid übergeben

In seinem Kurzreferat anläßlich der Übergabe des Ver­kehrsübungsspiels hob Karl Vater, Leiter der Verkehrswacht, hervor, daß das Verkehrsübungsspiel und das Heranführen der Kinder an den Straßenrand durch Polizeibeamte und das Vorbild der Eltern die wichtigsten Mittel sind, um Kinder verkehrstüchtig zu machen und sie dadurch besser vor Ver­kehrsunfällen zu schützen.

Karl Vater bedankte sich für die schon oft bewiesene Unter­stützung durch die Kreissparkasse Westerwald. Besonders bedankte er sich bei der Kindergartenleiterin und deren Mit­arbeiterinnen sowie der Polizei für das Engagement im Bereich der Verkehrserziehung im Vorschulalter.

Er stellte anschließend die Aktivitäten der Verkehrswacht in verschiedenen Bereichen dar. Die Schulung zur Verkehrser­ziehung von Mofa-Fahrern bis hin zur Betreuung von Senio­ren, immer mit dem Ziel »sicher im Verkehr« zu vermitteln, um Unfälle zu vermeiden.

Nur Dank der intensiven Zusammenarbeit von Bezirksver- kehrswacht, Polizei, Eltern, Lehrern, Moderatoren, Kinder­gärtnerinnen sowie Förderern und Spenden ist es möglich, vorbeugend etwas gegen Kinderunfälle zu tun.

Kindergartenleiterin Ines Rosenthal dankte für das Engage­ment der Verkehrswacht und der Kreissparkasse Westerwald. Kinderunfälle gehören mit zu den traurigsten Kapiteln der heutigen Motorisierung. Um die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu verbessern, ist ihre Vorbereitung auf die Gefahren, die der Straßenverkehr mit sich bringt, ein vorran­giges Ziel. Seit Jahren unterstützt die Kreissparkasse Wester­wald die Bemühungen der Verkehrserziehung bei Kindern, sagte der stellvertretende Filialdirektor Thomas Denker von der Kreissparkasse in Montabaur.

Apotheker starten bundesweite Aufklärungsaktion zum Thema Gesundheit

Die deutschen Apotheken starteten am 23. April gemeinsam mit dem ZDF-Gesundheitsmagazin Praxis und der FUNK UHR eine bundesweite Aufklärungsaktion rund um das The­ma Tests. Von diesem Tag an sind in allen Apotheken kosten­lose Informationsbroschüren und Testpässe erhältlich. Die Tests können in der Apotheke gekauft werden.

Christoph Sturm, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Landesapothekerschaft Rheinland-Pfalz, zu dieser Aktion: »Wir möchten hiermit dazu beitragen, die Vorsorgebereit­schaft in der Bevölkerung zu fordern. Aus den Untersuchun­gen wissen wir, daß es heute mit dem Vorsorgeverhalten der Deutschen nicht zum Besten bestellt ist. Mit einer lustigen Bananenfigur fordern wir deshalb die Apothekenkunden auf, zu testen, ob ihre Gesundheit im Gleichgewicht ist. Frei nach dem Motto: Vorbeugen muß Spaß machen, wenn sie erfolgreich sein soll«.

Viele Apotheken bieten das Messen von Blutdruck, Blut- und Harnzucker und Cholesterin an. Harntests prüfen Leber, Bla­se und Niere. Auch Umwelttests zu Wasserqualität oder Aller­giebelastung führen spezialisierte Apotheken durch bzw. las­sen sie im Auftrag durchfuhren. Für wen welcher Test sinnvoll ist und was man beachten muß, damit das Testergebnis richtig ist, ist Inhalt der Informationsbroschüre.

Mit der Aktion soll der Bevölkerung bewußt gemacht werden, wie wichtig es ist, Gesundheitsstörungen frühzeitig zu erken­nen - zum Beispiel mit Tests aus der Apotheke. Der Nutzen dieser Tests steht und fällt mit der Genauigkeit der ermittel­ten Ergebnisse. In Vorbereitung der Aktion hat die ABDA gemeinsam mit dem Zentrallaboratorium der Deutschen Apo­theker (ZL) eine Studie durchgeführt, deren Ergebnis die Meßgenauigkeit in Apotheken untermauert.

Die Apotheke ist durch ihren direkten und schnellen Kunden­kontakt zur Bevölkerung gut geeignet, Screeningdaten zu sammeln, Grenzwertpatienten zu erkennen und frühzeitig einer ärztlichen Behandlung zuzuführen. Alle Apotheken sol­len im Aktionszeitraum die Testergebnisse dokumentieren, die - so die Hoffnung von Sturm - als vielleicht größte deutsche Screening-Aktion durch das Institut für Sozialpharmazie an der Humbold-Universität Berlin ausgewertet wird. Die Ergeb­nisse sollen im Herbst vorliegen.

Weitere Informationen: Christoph Sturm, Neue Apotheke Neuhäusel, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Lan­desapothekenkammer Rheinland-Pfalz, Telefon 02620/8000, Fax 02620/8054.

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert

Ohne Bargeld einkaufen - R-Kauf-Markt in Montabaur akzeptiert Geldkarte

Ab sofort können die Kunden im R-Kauf-Markt Montabaur ohne Bargeld einkaufen. Marktleiter Christoph Frensch installierte ein Geldkartengerät an der Kasse, an dem seine Kunden künftig mit ihrer Geldkarte bezahlen kön­nen. »Es geht schneller, gibt keine Kleingeldprobleme und ist ganz einfach bequem«, so Marktleiter Frensch.

Erster Kunde, der seinen Einkauf mit der Geldkarte be­zahlte, war Ulrich Bendel, Firmenkundenbetreuer der Volksbank Montabaur-Wallmerod, die das Zahlungssy­stem zur Verfügung stellt. Nach den Worten von Bendel werden derzeit die ersten Geldkarten-Lesegeräte im Ein­zelhandel installiert, die die Volksbank im Rahmen ihrer Informationsveranstaltungen den Kunden zugesagt hatte. Aufgrund der immensen Nachfrage nach diesen Geräten gab und gibt es noch Lieferschwierigkeiten bei den Herstel­lern. In Bezug auf die Lademöglichkeiten der Geldkarte weist Bendel darauf hin, daß die Volksbank-Kunden ihre Karten kostenlos in der Hauptstelle Montabaur und der Niederlassung Wallmerod derzeit laden können. Auch hier werden in Kürze weitere Zweigstellen der Volksbank über die Möglichkeit verfügen.

Ulrich Bendel, Firmenkundenbetreuer der Volksbank Montabaur-Wall­merod, zahlte als erster mit der neuen Geldkarte im R-Kauf-Markt Monta­baur.

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