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Montabaur

GlL

Nr. 17/97

Richtfest am Dorfgemeinschaftshaus Nombom

V.l.n.r. Heinz Reusch, erster Beigeordneter; Ortsbürgermeister Walter Brach, Architekt Ottmar Nink

Foto: Mirco Moskopp

Ortsbürgermeister Walter Brach begrüßte am vergangenen Freitag zahlreiche Gäste zum Richtfest des neuen Dorfgemein­schaftshauses. Nach kurzer Bauzeit konnte bereits der Richtbaum angeschlagen werden.

Für rund 1,5 Millionen Mark wird das alte Schulgebäude von Grund auf erneuert, ohne daß die Ortsgemeinde Kredite benötigt, sagte erster Beigeordneter Heinz Reusch. Er überbrachte die Glückwünsche der Verbandsgemeinde und betonte, daß sich das Warten gelohnt habe. Nun entstehe ein schöner Neubau, der ohne Schulden zu machen realisiert werden könne. Die intakte Dorfgemeinschaft Nomboms erhalte jetzt eine »Zugabe«, die/es ihnen ermögliche, ihr Vereinsleben noch aktiver zu gestalten. Pläne, die leerstehende Schule zum Dorfgemeinschaftshaus umzubauen, gab es schon lange. Ein großes Zelt auf dem Pausenhof hatte in den letzten Jahren als Ersatz für einen größeren Saal dienen müssen. Bereits Anfang der 80er Jahre wurden bereits die ersten Überlegungen angestellt, aber erst Anfang der 90er Jahre wurden die Pläne konkreter. 1995 faßte der Gemeinderat den Entschluß zum Umbau und Erweiterung. In dem Untergeschoß, welches bestehen blieb, werden ein neuer Jugendraum, sanitäre Anlagen und Platz für Technik und Heizung entstehen. Im Erdgeschoß bietet ein großer Saal mit Bühne einmal Platz für 180 Personen. Ein großzügiges Foyer ermöglicht auch Familienfeiern in kleinem Kreis.

Ortsbürgermeister Walter Brach lobte beim Richtfest die gelungene Architektur des Baues, für die Ottmar Nink verantwortlich zeichnet. Sein Dank galt auch allen am Bau beteiligten Firmen und Frau Deurer von der Verbandsgemeinde Montabaur, die für die Bauüberwachung zuständig ist.

Brach zeigte sich überzeugt, daß das Gebäude künftig eine Stätte der Begegnung für Bürger und Vereine sein wird.

Ausstellung

Die Ausstellung »Nichts los auf dem Land?- Jugendar­beit in der Verbandsgemeinde Montabaur« ist vom 26.

April bis 12. Mai 1997 in der Bürgerhalle des Rathauses zu sehen.

Jugendliche, Erwachsene und Interessierte können sich dar­über informieren, was in der Verbandsgemeinde für Kinder und Jugendliche so »abgeht«.

Weitere Informationen gibt es bei: Petra Best, Jugendpflegerin der VG-Montabaur, Telefon 02602/4547.

Jahresmeldung 1996 überprüfen

Bis Ende März sollten wieder alle sozialversicherungspflichti­gen Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber die Jahresmeldung, d. h. den Versicherungsnachweis für das Jahr ,1996, erhalten haben. Darin wird das im vergangenen Jahr erzielte Ar­beitsentgelt bescheinigt.

Die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, empfiehlt, diese Bescheinigung genau zu überprüfen und sorgfältig aufzubewahren.

Insbesondere Versicherungsnummer, Name, Anschrift, Ent­gelthöhe und Beschäftigungszeit müssen stimmen. Falsche Angaben können sich negativ auf die spätere Rentenhöhe auswirken und im Leistungsfall eine schnelle Rentenfeststel- lung erschweren. Denn die Versicherungsjahresmeldung ist auch die Bestätigung, daß die für die spätere Rentenberech­nung wichtigen Daten der LVA gemeldet worden sind. Unstimmigkeiten sollten daher sofort dem Arbeitgeber oder der Krankenkasse mitgeteilt werden.

Verschiebung der wöchentlichen Müll-, Wertstoff- und Biotonnenabfuhr

wegen des Feiertages »1. Mai 1997«

Von Seiten des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes wird darauf hingewiesen, daß wegen des Feiertages »1. Mai