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Montabaur

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Nr. 16/97

1996 knapp 24.000 Neubauwohnungen bezugsreif

BSW-Ortsverwaltung Siershahn

Einladung

Rund ein Viertel weniger Baufertigstellungen im Wohnbau

Die schwächere Baukonjunktur der letzten beiden Jahre hat das Baufertigstellungsergebnis des Jahres 1996 negativ beein­flußt. Im Wohnbau wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 23.449 neue Wohnungen bezugsreif, 23 Prozent weniger als 1995. In neuen Einfamilienhäusern liegen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 5.752 Wohneinheiten (minus 22,7 Prozent), auf Zweifamilienhäuser entfallen 4.200 Baufertigstellungen (minus 25,5 Prozent) und in Ge­schoßwohnbauten (Mietwohnungsbau) befinden sich 12.991 bezugsreife Wohnungen, gut 23 Prozent weniger als im Vor­jahr (16.953). Weitere 506 fertiggestellte Einheiten waren Wohnheimwohnungen.

Insgesamt wurden 1996 fast 9.800 Wohngebäude an die künf­tigen Gebäudeeigentümer übergeben, das sind 24 Prozent we­niger als 1995 (12.845). Darunter befanden sich 1.902 (minus 26 Prozent) bezugsreife Wohngebäude mit drei und mehr Woh­nungen, 7.852 Ein- und Zweifamilienhäuser und 11 Wohn­heimgebäude.

Unter Einschluß der an bestehenden Wohngebäuden ausge­führten Baumaßnahmen stellt sich das Wohnbauergebnis für 1996 auf insgesamt 26.352 bezugsreife Wohneinheiten, das ist rund ein Viertel weniger als 1995 (34.168). Je 1.000 der Bevöl­kerung wurden im vergangenen Jahr 6,6 Wohnungen fertigge­stellt, 1995 waren es noch 8,6 Einheiten gewesen.

Zum Zeitpunkt der Baugenehmigung hatten die Bauherren für ihre nun bezugsreifen neuen Wohngebäude fast 5,3 Milharden DM an reinen Baukosten veranschlagt.

in TONation - Ein Workshop rund um die Töpferscheibe

Ein Wochenende Töpfern und Erholen in der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen

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Für Neugierige, die das Material Ton praktisch erfühlen und erfahren wollen, bietet sich in der Kannenbäckerstadt Höhr- Grenzhausen am 27. bis 29.06.1997,11. bis 13.07.1997 und 15. bis 17.08.1997 die Gelegenheit dazu. Ein erholsames und zu­gleich kreatives Wochenende inklusive Vollpension und 8 Stunden Keramik-Workshop bietet die Chance, das historische Keramikhandwerk selbst zu erfahren. Eine Keramikmeisterin zeigt den Weg des Tons von der Aufbereitung über das Ausfor­men von Tonrollen hin zum keramischen Gestalten und Auf­bauen eines keramischen Gefäßes. Alle Werkstücke werden im Anschluß an den Workshop nach dem Trocknen gebrannt. Preise, Unterlagen und weitere Infos erhalten Sie bei: Tourist- Information im Rathaus, Rathausstraße 48, 56203 Höhr- Grenzhausen, Telefon 02624/104-0, Fax: 02624/104-89, eMail: Verb_ Hoehr-Grenzhausen@t-online.de

DIE ANZEIGE - EINE HILFE FÜR DEN VERBRAUCHER II!

Die diesjährige Veranstaltung der BSW-Ortsverwaltung Siershahn findet am 05.07.1997 statt. Im Programm sind der Besuch der Tropfsteinhöhle »Atta« und eine Schiffsrundfahrt auf dem Biggesee vorgesehen. Anmeldungen bis 15-05.1997 bei der Betreuungsstelle Siershahn oder bei Klaus Ley. Leider müssen wir einen Kostenbeitrag von 10,- DM pro Person erheben, der bei der Anmeldung zu entrichten ist.

Arbeit für Rückkehrwillige in Bosnien-Herzegowina

Bürgerkriegsflüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina will das Arbeitsamt Montabaur bei ihrer Rückkehr und Stellensuche im Heimatland helfen. Es arbeitet dabei mit einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe in Berlin (AEF) zusammen. Die­se wiederum vermittelt unter Mitwirkung der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung in Frankfurt (ZAV) Fachkräfte aus Bosni­en-Herzegowina zurück in ihr Heimatland. Die in Berlin ein­gerichtete Fachkräfte- und Stellenbörse wird vom Bundesmi­nisterium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert. Ziel ist es, Kriegsflüchtlinge, die in ihr Heimatland zurückkehren wollen, über dortige passende Stellenangebote zu informieren. Die Arbeitsgruppe in Berlin arbeitet eng mit den bosnischen Behörden, den internationalen Organisationen in Bosnien so­wie mit deutschen Unternehmen zusammen, die in Bosnien- Herzegowina tätig sind.

Die Bewerber sollten ausgebildete Fachkräfte sein. Nähere Informationen mit Bewerbungsbogen in bosnischer Sprache gibt es bei allen Arbeitsamtsdienststellen. Die AGEF hat fol­gende Anschrift: 10205 Berlin, Postfach 24, Telefon: 030/24063224 oder Fax 030/24063236. Im Arbeitsamt Monta­baur helfen Herr Greiser (02602/123180) oder Herr Weidner (02602/123181) gerne weiter.

Ausstellung »Aktion Blau« in der Kreissparkasse Montabaur

Derzeit ist im Schalterraum der Kreissparkasse Montabaur die Wanderausstellung »Aktion Blau - Gewässerentwicklung in Rheinland-Pfalz« zu sehen, die das Staatliche Am t für Wasser- und Abfallwirtschaft Montabaur präsentiert.

Auf umfangreiche, langjährige Maßnah m en zur Verbesserung der Qualität in fließenden und stehenden Gewässern, die Wiederherstellung geschädigter und die Sicherung bereits wiederbelebter Gewässer in der freien Natur und in Ortschaf­ten wies der Leiter der Montabaurer Behörde, Karl Kalten- brunner, im Eingangsreferat hin. Zwölf Schautafeln berichten von den Bemühungen der Behörde, auch »Sünden« der Vergan­genheit, zum Beispiel an Bachläufen begangen, wieder gutzu­machen.

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