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Montabaur

Nr. 13/97

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Aufruf zur Haussammlung für Kriegs- und Zivilblinde 1997 in Rheinland-Pfalz

Der Landesblindenverband Rheinland-Pfalz e.V. führt in der Zeit vom 24. März 1997 bis zum 4. April 1997 in unserem Land eine allgemeine Sammlung für Kriegs- und Zivilblinde durch. Als Schirmherr der Sammlung bitte ich Sie, liebe Mitbürgerin­nen und Mitbürger, die Aktion durch einen großzügigen Geld­betrag zu unterstützen.

Rund 4.500 Blinde leben derzeit in Rheinland-Pfalz. Die gesell­schaftliche und berufliche Eingliederung dieser sehbehinder­ten Mitbürgerinnen und Mitbürger ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Dafür gibt es auch verschiedene Förder­einrichtungen in Rheinland-Pfalz. Außerdem unterstützt die Landesregierung blinde Menschen, die zumeist keinen An­spruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung haben, durch das Landesblindengeld. Staatliche Hilfe alleine genügt allerdings nicht. Weitere Hilfe zur Selbsthilfe ist dringend notwendig.

Das ist die Aufgabe des Landesblindenverbandes Rheinland- Pfalz und seiner Mitgliedervereine auf örtlicher Ebene. Sie kümmern sich um die vielfältigen Belange sehbehinderter Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Land. Ihre Arbeit bewirkt, daß Menschenwürde und Lebensqualität bei Blind­heit in unserem Land keine leeren Worte sind. Diese Arbeit erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Sie können sehbehin­derte Menschen in unserem Land durch Beiträge alleine nicht aufbringen. Der Verband ist auf unsere Geldzuwendungen angewiesen.

Die Unterstützung der blinden Mitbürgerinnen und Mitbürger unter uns bedeutet soziale Verantwortung, der wir uns nicht entziehen dürfen.

Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

Katze zugelaufen

Am 15.03.1997 ist in Montabaur ein schwarzer Kater zugelau­fen. Der Verlierer wendet sich bitte an den Tierschutzverein Mons und Tabor e.V., Frau Matthei, Telefon 02602/180078.

Verbandsgemeindeverwaltung 24.03.1997

Niedrigere Rente als in Rentenauskunft vorausberechnet

Viele Versicherte, die ihren Rentenbescheid erhalten, stellen fest, daß die Rente niedriger ist als in einer früheren Renten­auskunft vorausberechnet worden war.

Wie die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, mitteilt, ist dies auf folgende, am 1. Januar 1997 in Kraft getretene Rechtsänderungen zurückzuführen:

- Die Höherbewertung der ersten Berufsjahre wurde einge­schränkt.

- Zeiten der Schulausbildung werden nur noch vom 17. (bis­her vom 16.) Lebensjahr an berücksichtigt. Die Obergrenze wurde zudem von sieben auf drei Jahre zurückgeführt.

- Zeiten der Arbeitslosigkeit und Krankheit ohne Leistungs­bezug führen nicht mehr zu einer Rentensteigerung.

Bei Aussiedlern kann bereits seit dem 1. Oktober 1996 die eingeschränkte Anrechnung von Zeiten nach dem Fremdren­tenrecht zu geringeren Rentenbeträgen führen.

Die LVA Rheinland-Pfalz weist darauf hin, daß aus dem in einer früheren Rentenauskunft vorausberechneten höheren Rentenzahlbetrag keine Ansprüche abgeleitet werden können. Diese Auskünfte werden nach der jeweils geltenden Rechtsla­ge gegeben und sind nicht rechtsverbindlich. Darauf wird auch in jeder Rentenauskunft hingewieseü.

Weitere Auskünfte hierzu erteilen die LVA Rheinland-Pfalz, ihre Auskunfts- und Beratungsstellen und Versichertenälte­sten, die Versicherungsämter der Kreis- und Stadtverwaltun­gen sowie die Gemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltun­gen.

Erwachsenenbildung

»Trio Weltschmerz« präsentiert

Gib mir den Blues!

Jazz und Lyrik mit John R. Carlson, comp, p. - Kay »Her- mel« Hermelschmidt, perc. - Christian Pätzold, via, vln, voc. (durch mehrere Gast­spiele in Montabaur be­kannt).

Am Donnerstag,

24. April 1997,20.00 Uhr im Rittersaal des Schlosses Montabaur

Eintritt: Erwachsene 15,00 DM, Schüler 10,00 DM. Kartenvorverkauf: VHS-Ge- schäftsstelle, Rathaus Mon­tabaur, Telefon 02602/126105, während den Geschäftszeiten oder 126124.

Volkshochschule Montabaur

Telefon 02602/126105

Museumsfahrt nach Bonn »Zwei Gesichter der Eremitage«

Am Dienstag, 15. April, Abfahrt um 16.00 Uhr ab Fröschpfort- straße, Bushaltestelle. Die Teilnehmergebühr von 28,- DM beinhaltet die Busfahrt, während der wir unsere Teilnehmer bereits auf die Ausstellung vorbereiten wollen, den Eintritt und die Führung. Nach der Führung bieten wir noch genügend Zeit, die jeder ganz persönlich nutzen kann, z. B. für eine kleine Kaffeepause und einen eigenen Rundgang.

Seit mehr als 200 Jahren genießt die Eremitage in St. Peters­burg den Ruf, einen überwältigenden Reichtum an Kunst­schätzen verschiedener Epochen zu beherbergen. Aus dieser Vielfalt greift die Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungs­halle Bonn 2 Schwerpunkte heraus.

Zum einen bietet das bereits in der Antike sagenumwobene Gold der Skyten mit 150 erlesenen Exponaten einen Einblick in die archäologische Schatzkammer, zum anderen wird die berühmte Gemäldegalerie mit 65 Gemälden und 50 Zeichnun­gen romantischer Schulen aus dem 1 Zeitalter des Barock reprä­sentiert.

Kurse

10602 Säuglingspflege

Termine und Referenten:

Mittwoch, 14. Mai 1997,19.30 Uhr, Fr. Bach Kinderkranken­schwester

Mittwoch, 21. Mai 1997,19.30 Uhr, Dr. Wagner, Gynäkologe Mittwoch, 28. Mai 1997,19.30 Uhr, Dr. Schmidt, Kinderarzt Mittwoch, 4. Juni 1997,19.30 Uhr, Fr. Endres, Hebamme Mittwoch, 11. Juni 1997,19.30 Uhr, Fr. Steiger, Stillberaterin Ort: Krankenhaus Dernbach

Gebühren: 35,00 DM (Ehepaare 45,00 DM)

10801 Kosmetik

Es wird ein Einblick in den Aufbau der Haut und ihre Funktion gegeben. Ferner werden Grundkenntnisse der Haut- und Ge­sichtspflege, der Maniküre und Parfümlehre vermittelt. Beginn: Dienstag, 8. April 1997,18.30 Uhr

Dauer: 5 Abende

Ort: Berufsbildende Schule, Montabaur

Leitung: Brigitta Dickopf-Jähn

Gebühren: 35,00 DM (begrenzte Teilnehmerzahl)

10802 Färb- und Stilberatung

Beginn: Mittwoch, 9. April 1997,19.30 Uhr

Dauer: 6 Abende

Ort: Heinrich-Roth-Schule, Montabaur

Leitung: Petra Müller

Gebühren: 40,00 DM (begrenzte Teilnehmerzahl)

Nähere Informationen und Anmeldung während den Ge­schäftszeiten:

VHS-Geschäftsstelle, Rathaus Montabaur, Telefon 02602/ 126.105 oder 126.124 oder 126.111.