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Montabaur

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Nr. 11/97

trum in Montabaur in der Bahnhofstraße 31 statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Vorabinformationen erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer 02604/1722.

Gasversorgung Westerwald verzeichnet hohen Kundenzuwachs

Gasabsatz steigt weiter

1996 war für die Erdgasversorgung im Westerwald wieder ein erfolgreiches Jahr. Mit einem Gasverkauf von 2,2 Milliarden Kilowattstunden wurde der Vorjahreswert über 6 Prozent übertroffen.

Annähernd 25.000 Haushalte in 65 Städten und Gemein­den im Westerwald sowie im Kreis Neuwied werden zwi­schenzeitlich von der Gasversorgung Westerwald mit der Energie Erdgas beliefert. Zum Jahreswechsel waren es gut 2000 mehr als zwölf Monate zuvor.

Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch die Erweite­rung des Versorgungsnetzes um 50 Kilometer. Damit wuchsen die vorhandenen Leitungssysteme auf über 1.000 Kilometer. In den nächsten Monaten geht der Rohr­netzausbau weiter. In vielen Einzelbaustellen, die sich über das gesamte Versorgungsgebiet verteilen, werden die Gasrohre an die vielen neuen Interessenten vorgestreckt. Investiert wurden im vergangenen Jahr 11,7 Millionen Mark. Für 1997 ist ein Investitionsvolumen von 11 Milli­arden Mark vorgesehen, unter anderem für den Anschluß der Gemeinden Oberrod, Waldmühlen und Nieder­roßbach.

Sorge bereitet der Geschäftsführung der Gasversorgung Westerwald lediglich die Preisentwicklung: Aufgrund der anhaltend hohen Heizölpreise, die zeitversetzt auf die Bezugspreise der Gesellschaft durchschlagen, müssen die Preise für Haushaltskunden wahrscheinlich zum 01.04.1997 erhöht werden.

Dennoch blickt das Unternehmen optimistisch in die Zu­kunft. Alle Trends zeigen, daß das Erdgas im Westerwald als attraktive und moderne Heizenergie weiter an Bedeu­tung gewinnt. Über 80 Prozent aller Neubauten werden mit einer Gasheizung ausgestattet.

Staatliches Aufbaugymnasium Montabaur

Ehemalige des Peter-Altmeier-Gymnasiums! (Früher Pädagogium, Staat! Aufbaugymnasium)

Wer hat in dieser Schule einmal die Schulbank gedrückt? Wir feiern 50jähriges Jubiläum und suchen Erinnerungen, Fotos und Anekdoten. Wir freuen uns über jede Zuschrift an das Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur, Postfach 1230,56402 Montabaur.

Kreiselternausschuß der Kindertagesstätten des Westerwaldkreis

Sitzung des Kreiselternausschusses der Kindertagesstätten des Westerwaldkreises am 14.03.1997, um 20.00 Uhr, im Gast­hof Brücker, Langenhahn-Hintermühlen.

Selbsthilfegruppe »Schlaganfall«

Schlaganfallhetroffene und Angehörige treffen sich am 25. März, 15.00 Uhr, Jahnstraße 9, Wirges (Arbeiterwohlfahrt). Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen. Information: WeKISS, Tel. 02663/2540.

Oranienschule

Sprachheilschule für den Rhein-Lahn-Kreis und die Verbandsgemeinde Montabaur, Singhofen Kommen und Staunen

Der Verein der Freunde und Förderer präsentiert in den Räu­men der Oranienschule Singhofen über 40 Kreativ-Künstler aus dem Rhein-Lahn-Kreis mit vielen praktischen Vorführun­gen: Große Kreativ-Hobbykünstler-Ausstellung am Sonntag, dem 16. März 1997, 11.00 bis 18.00 Uhr.

Seidenmalkunst, Aquarelle, Ölgemälde, Körpermalkunst, Fensterbilder, Stahlskulpturen, Plastiken, Osterdekoration, Hexen, Puppen, Drechselarbeiten, Keramik, Porzellan, Kunst­handwerker, Korbflechter, Goldschmied, Puppenrestaurator, restaurierte Stühle, Leuchtvögel, Holzarbeiten, Tisch­schmuck, Jagdmesser, Collagen und vieles andere mehr.

Schirmherr: Verbandsbürgermeister Helmut Klöckner

Heute bleibt Ihre Küche kalt, denn wir haben für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Essen und Trinken, Erbsensuppe mit Wurst und Super-Kuchenauswah!

»Haushaltsschecks« erleichtern Beschäftigung in privaten Haushalten

»Die Beschäftigung von Hilfen in privaten Haushalten ist bei uns immer noch unterentwickelt. Angesichts der gegenwärti­gen hohen Arbeitslosigkeit sollten hier mehr echte Arbeits­plätze mit Renten- und Krankenversicherung entstehen«. Die­se Meinung vertritt das Arbeitsamt Montabaur und weist gleichzeitig auf gesetzliche Verbesserungen hin, die sich für die privaten Haushalte aus dem Jahressteuergesetz 1997 er­geben. Jetzt bestehe - so das Amt - eine wirkliche Chance, von den geringfügigen und daher nicht versicherten Arbeitsver­hältnissen in den Haushalten wegzukommen.

Ab 1997 können alle privaten Haushalte bis zu 18.000,00 DM jährlich an Ausgaben für ihre Reinemachefrauen und andere Hilfen bei der Einkommensteuererklärung geltend machen. Die Kinderzahl spielt jetzt keine Rolle mehr. Voraussetzung für den Steuerabzug ist nur, daß das Arbeitsverhältnis der Haushaltshilfe renten- und krankenversichert ist. Der Steuer­abzug kann so groß sein, daß dadurch die Kosten der Sozial­versicherung wieder wettgemacht werden. Dagegen erhalten private Haushalte, die nur eine geringfügige Beschäftigung bis zu 610,00 DM im Monat anbieten, keinerlei steuerliche Ver­günstigungen.

Von großem Vorteil ist auch der neue »Haushaltsscheck«. Er erleichtert und vereinfacht die Anmeldung der Hilfe im Haus­halt bei der Krankenkasse. Haushaltsschecks sind bei allen Krankenkassen, bei Banken und Sparkassen und auch bei den Arbeitsämtern erhältlich. Wer den Scheck beim Arbeitsamt Montabaur anfordert, kann sich dort zugleich auch die Be­triebsnummer geben lassen, die bei jeder Beschäftigung von Haushaltshilfen gebraucht wird, Telefonnummer 02602/ 123542.

Der BDH

stellt sich unter seinem neuen Namen vor:

Bundesverband für Rehabilitation und

Interessenvertretung Behinderter BDH

Zur Geschichte des BDH-Interessenverband für alle Behin­derten - 1998 50 Jahre Neugründung nach dem zweiten Weltkrieg in Rheinland-Pfalz

Bereits 1920 wurde der Verband von himverletzten Kriegsop­fern des 1. Weltkrieges in einem Reservelazarett in München gegründet. Wie aus der Satzung dieser ersten Hirnverletzten- Organisation hervorgeht, erstrebte der Verband den Zusam­menschluß aller himverletzten Krieger zur Wahrung ihrer ideellen und wirtschaftlichen Interessen auf dem Gebiet der allgemeinen geistigen Schulung, der beruflichen Ausbildung, der Arbeitsbeschaffung und der Vertretung gegenüber Behör­den und dem Gesetzgeber.

Dem Beispiel der Bayern folgten bald auch andere Länder. 1921 Gründung in Frankfurt, 1926 Gründung in Köln.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der »Bund himverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer« 1945 in Bonn wiedergegründet und war seit der Zeit auch für Arbeits- und Verkehrsopfer offen. Seitdem bemüht sich die Organisation der in ihrer Satzung gesteckten Ziele, ihren Mitgliedern in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gerecht zu werden. 1974 änderte der BDH seinen Namen in »Bund Deutscher Hirnbe­schädigter« und betreut seither alle Behinderten, gleich wel­cher Ait der Behinderung. 1994 wurde der Name nochmals geändert und zwar, weil alle Behinderten betreut werden, in »Bundesverband für Rehabilitation und Interessenvertretung Behinderter BDH«.