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Montabaur

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Nr. 9/97

Hinweis auf Fraktionssitzungen:

Die Fraktionssitzungen finden nach internen Absprachen statt.

Abbau der Telefonzelle nicht zu verhindern

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor knapp einem Jahr erhielt ich die Nachricht von der Deut­schen Telekom AG, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde abgebaut werden soll, weil ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr zu gewährleisten sei. Die Telekom wies daraufhin, daß nahezu in jedem Haushalt ein Telefon sei und auch der Mobil- funk wird immer stärker verbreitet. Deshalb werden die öf­fentlichen Telekommunikationsstellen nur noch in ganz gerin­gem Umfang in Anspruch genommen. Andererseits entstehen hohe Kosten für die Behebung von Schäden, die durch Vanda­lismus entstehen.

Wir, die Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinden und die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur haben mehr­fach versucht, durch Schreiben und Gespräche die Telekom zu bewegen, die Telefonzelle in unserer Gemeinde zu erhalten. Zuletzt hat am 19.02.1997 ein Gespräch der Ortsbürgermei­ster, der Stadtteilvertreter und der Verbandsgemeindeverwal­tung mit Mitarbeitern der Deutschen Telekom AG stattgefun­den.

Dabei mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß die Entscheidung zum Abbau unserer Telefonzelle unumstößlich feststeht. Der Abbau erfolgt im März oder April 1997.

Immer wieder wird in der öffentlichen Diskussion daraufhin­gewiesen, daß vor allem ältere Menschen, Behinderte und Personen mit geringem Einkommen auf die Telefonzellen an­gewiesen seien.

Die Deutsche Telekom hat auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Sozialanschluß zu beantragen. Die Voraussetzungen für einen solchen Sozialanschluß und die dafür zu zahlenden Grundgebühren ergeben sich aus dem nachfolgenden Text.

Auch wenn ich mir gewünscht hätte, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde erhalten bleibt, sehe ich keine Möglichkeit, den Abbau weiter zu verhindern. Sie dürfen sicher sein, daß von kommunaler Seite alles getan wurde, um die Telefonzelle zu erhalten. Vielleicht kann aber die nachfolgende Information über den Sozialanschluß denjenigen, die bisher kein Telefon im Haus haben, den Schritt erleichtern, sich ein Telefon anzu­schaffen.

Sozialanschluß - wer kann den Sozialanschluß beantragen und was kostet er?

Den sog. Sozialanschluß kann man bei der Informationsstelle der Telekom im Postamt Montabaur oder - kostenlos ¥ telefo­nisch unter der Nr. 01114 beantragen. Wenn Sie fragen zudem Sozialanschluß haben, wenden Sie sich bitte an das Bürgerbü­ro der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur (02602/ 126.124) oder sprechen Sie mich in der Sprechstunde an.

Für den Sozialanschluß gelten folgende Bedingungen:

3 Standardleistung 3.1 Überlassung

Nr.

Leistung

Preis

Artikel-/

ohne

mit

Lei-

. USt

USt

stungs-

DM

DM

Nr.

1

Telefonanschlüsse, Grundpreis je An-

21,39

24,60

10110

2

Sozialanschluß

Es wird nur ein Sozialanschluß je Kunde überlassen. Der Anschluß darf nicht überwiegend gewerblich genutzt werden. Der Sozialanschluß wird auch solchen Kunden überlassen, die mit Angehörigen in llaushallsgeineinschaft leben, die die nachstehenden Voraussetzungen

erfüllen.

2.1

für Kunden, die von der Rundfunkgebüh- renpflicht. befreit sind, Grundpreis je An-

7,82

9,00

10115

Nr.

Leistung

Die Kunden müssen nach den lan­desrechtlich festgelegten Voraussetzun-. gen wegen verminderter Erwerbsfähig-: keit oder geringem Einkommen von der: Rundfunkgebührenpflicht befreit sein! oder den Nachweis erbringen, daß sie! diese Voraussetzungen erfüllen. Weiterhin wird der Sozialanschluß auch' solchen Kunden überlassen, die anstelle i der Befreiung von der Rundfunkgebüh-1 renpflicht den Nachweis erbringen, daß! sie alleine wohnen und einen eigenen Haushalt bewirtschaften und

Empfänger sowohl von Wohngeld äls auch von Altersruhegeld oder einer Rente wegen Berufs- bzw. Erwerbsun­fähigkeit oder von Versorgungsbe­zügen oder einer sonstigen Altersrente! sind oder

1 Empfänger von Wohngeld als auch von I Witwen- bzw. Witwerrente oder von, Witwen- bzw. Witwerversorgungsbe- j Zügen sind Und das 60. Lebensjahr vollendet haben. j

2.2 für blinde, gehörlose oder sprachbehin- j derte Kunden, denen ein Grad der Behin- j derung von mindestens 90 zuerkannt j wurde,. Grundpreis je Anschluß monat- i lieh..!

Preis

Artikel-/

ohne

mit

Lei-

ust :

ust

stungs-

DM

DM

Nr.

i

!

I

4,34 ' 5,00 ' 10155

Stand: 1. September 1996

Hermann Schaa, Ortsbürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

auf unserem Friedhof ist die Ruhefrist bei vier Doppelgräbern und sechs Einzelgräbern in diesem Jahr abgelaufen. Die Ge­meinde hat die Absicht, diese Gräber einzuebnen.

Ich möchte Ihnen Gelegenheit geben, weitere Gräber bei der Gemeinde zur Einebnung anzumelden. Wir werden dann prü­fen, ob dem im einzelnen Fall keine Hinderungsgründe entge­genstehen und eventuell diese Gräber mit einzubeziehen.

Der Termin für die Einebnung steht noch nicht fest, könnte jedoch noch vor Ostern stattfinden.

Bitte geben Sie mir bis Dienstag, dem 18. März, Bescheid, ob Sie weitere Grabstätten eingeebnet haben möchten.

Auf die Pflege der Kindergräber möchte ich in diesem Zusam­menhang freundlich hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen Hermann Schäa, Ortsbürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am 20.02.1997 wurde an der Kreuzung Triftstraße/Wasserbe­hälter eine Geldbörse mit einem Geldbetrag gefunden. Der/die Eigentümer(in) kann diese Geldbörse bei mir in der Sprech­stunde gegen Eigentumsnachweis abholen.

Die Jugendlichen aus dem Jugendraum des Gemeindehauses haben in den letzten Wochen für das Jugendherbergswerk gesammelt. Ich danke den Jugendlichen und den Spendern für den ansehnlichen Betrag, der dabei zusammengekommen ist. Mit freundlichen Grüßen Hermann Schaa, Ortsbürgermeister

WK - Verkehrs- und Verschönerungsverein

»Aktion Saubere Umwelt«

Leider hinterlassen gedankenlose, oberflächliche Zeitgenos­sen viel Unrat und Abfall in unserer Gemeinde. Am Samstag, 1. März 1997, (09.00 Uhr/Kirmesplatz), treffen sich engagierte, umweltbewußte Bürgerinnen und Bürger zur Aktion »Saubere Umwelt«. Ganz besonders sprechen wir auch Kinder und Ju­gendliche an, sich an der Aktion zu beteiligen. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Auf Ihr Kommen und Mitmachen freuen wir uns.