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Montabaur

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Nr. 7/97

I!

Das Jugendtheater-Ereignis 1997 in Westerburg

Das junge Ensemble Düsseldorf präsentiert »Die Weile«

»Wenn die Mehrzahl der Deutschen keine Nazis waren, warum haben sie dann nicht versucht, den Holocaust zu verhindern?«

Die Schüler des Geschichtskurses einer kalifornischen High School glauben nicht, daß eine Minderheit eine Mehrheit gegen ihren Willen einschüchtern und beherr­schen kann. Daraufhin startete Ron Jones, ihr Lehrer, ein gewagtes Experiment.

Disziplin und Gemeinschaftssinn wurden in der Klasse exerziert. Die Klasse schreitet zur Aktion und das Expe­riment gerät außer Kontrolle. Die Schüler sind nicht nur bereit, ihre Individualität zugunsten eines bequemeren, unselbständigen und disziplinären Verhaltens aufzuge­ben, sie zwingen auch andere Schüler, Mitglied der Weile zu werden.

Das Experiment beweist, daß Faschismus kein typisch deutsches Phänomen ist und daß Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken noch und überall latent vorhanden ist.

Termin: Freitag, 28.02.1997. Ort: Stadthalle Westerburg. Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- DM (Schulklassen und Jugendgruppen), 7,- DM Einzelpersonen (Jugendliche), 10,- DM Erwach­sene.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Kreisjugendpflege Montabaur und Verbandsgemeindejugendpfle­ge Westerburg. Anmeldungen von Schulklassen und Jugendgruppen (Gruppenermäßigung) an: Verbandsgemein­dejugendpflege (H. Wirth), Telefon 02663/291-0; Kreisjugendpflege Montabaur, Telefon 02602/124-453.

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Foto: Markus Halberschmidt

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Über die Ortsgrenze hinaus...

SPD in der VG Montabaur

Unterbezirksparteitag am 22.02.

Alle Genossinnen und Genössen aus der VG Montabaur sind zum Unterbezirksparteitag der SPD-Westerwald am Samstag, 22.02., ab 09.30 Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus Weidenhahn eingeladen. Um die Parteiarbeit auch bei diesem Anlaß in eine attraktivere Form zu bringen, werden Ablauf und Gestaltung für viele ungewohnt sein.

Geplante Elemente neben den üblichen Regularien sind: Talkshow mit Rudolf Scharping, Sketch der ASF zur Parteiar­beit und eine »Zukunftswerkstatt«. Neu ist daneben, daß auch Freunde/innen der SPD als Gäste willkommen sind.

Bildungsprogramm für Kommunalpolitiker/innen Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet die SPD in der VG Montabaur allen unseren aktiven Mandatsträgern und sonstigen interessierten Mitgliedern wieder viele interessante Fortbildungen und Seminare an. Hier einige Themen: Aufga­ben der Selbstverwaltung von Nahverkehr bis Jugendpflege, Mitwirkung der Bürger an der kommunalen Planung, Öffent­lichkeitsarbeit in der Kommunalpolitik sowie Rhetorik.

Infos: Uli Schmidt, Tel. 02608/636.

Klemkunstbühne Mons Tabor e.V.

Jahreshauptversammlung am 07.03.

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung lädt die Klein­kunstbühne am Freitag, 07.03., um 20.00 Uhr, alle Mitglieder herzlich ein.

Auf der Tagesordnung stehen Bericht des Vorstandes, Neu­wahl und geplante Aktivitäten in 1997 wie Kabarettnacht, Festival of Folk & Fools, Musik in alten Dorfkirchen, Saalü, Kultursommer-Kirmes.

Auch interessierte Nichtmitglieder sind willkommen. Im An­schluß an die Versammlung lädt ein Spender alle ehrenamtli­

chen Mitarbeiter/innen zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Der Ort wird noch mitgeteilt.

Kultur im Dorf fördern

Kleinkunstbühne sucht Kooperationspartner für 1997

Im Programm der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. dreht sich 1997 fast alles um die Kultur in den Dörfern. Hierbei sollen im Sinne einer »Beteiligungskultur« die angestammten dörflichen Traditionen und spezifisches Brauchtum möglichst berücksichtigt werden. Beteiligen können sich an den Aktio­nen interessierte Vereine und Gemeinden. »Zeitlich einge­rahmt von der 4. »Westerwälder Kabarettnacht« am 19.04. in Oberelbert und dem 7. »Festival öf Folk & Fools« am 22.11. in Wirges sollen 3 Kooperationsprojekte im Mittelpunkt der dies­jährigen Aktivitäten stehen: Musik in alten Dorfkirchen, Saalü und eine Kultursommer-Kirmes«,, so der Vorsitzende des regen Kulturvereins, Uli Schmidt (Oberelbert).

Die Veranstaltungsreihe »Musik in alten Dorfkirchen« wurde 1996 erstmals von der Kleinkunstbühne im Rahmen des Kul­tursommers Rheinland-Pfalz organisiert. Die alten Gottes­häuser wurden als Veranstaltungsorte gewählt, um mit deren besonderer Atmosphäre in Verbindung mit eher ungewohnten Musikgruppen einen optimaleh Könzertgenuß zu ermögli­chen. Auch diesmal sollen wieder in 4 Kirchen außergewöhn­liche Klänge wie Lieder aus China oder von Zigeunern erklin­gen. Gesucht werden nun 4 Pfarrgemeinden, die bei minima­lem eigenen Kostenrisiko ein solches Gemeinschaftskonzert in ihrer Kapelle oder Kirche erleben wallen. Die Kreissparkasse hat bereits ihre Bereitschaft erklärt, das Projekt wie im ver­gangenen Jahr zu fördern.

Erstmals will die Kleinkunstbühne auch ein bisher völlig neues Konzept mit Hilfe des Kultursommers umsetzen: eine »Kultursommer-Kirmes«.

Mit Hilfe des Landes und eines Sponsors sollen bis zu vier dörfliche Kirchweihfeste um kulturelle Beiträge wie Comedy, Theater, Kabarett, Kinderzirkus oder Musik bereichert wer­den. Auch für dieses Projekt werden Kooperationspartner vor Ort gesucht. Dies können Kirmesgesellschaften, Ortsgemein­den oder sonstige Träger der Kirmesveranstaltungen sein. Daneben sollen auch 2 bis 3 alte Dorfsäle 1997 die Heimatre­vue »Saalü« erleben. Hierbei geht es darum, die Geschichte des