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Montabaur

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Nr. 3/97

Aus Laurenburg A. Trieb, G. Windecker, K. Stubenrauch; aus Horbach: M. Kober; aus Dies B. Meffert; aus Horhausen L. Keuper, T. Herbert, E. Künzler; aus Scheidt S. Meyer-Schäfer, A. Bornwasser-Zengerling, L. Meffert; aus Holzappel K.-W. Schmidt, B. Gabel, I. Thorn, M. Seebauer, I. Berkessel, H.-J. Herbener, M. Pettis.

In der Gemeindeversammlung kann diese Liste ergänzt wer­den.

Wissenswertes

Nur begrenzter Vertrauensschutz

Bei rechtswidrigen Kündigungen mit verbindlicher Wiederein­stellungszusage tritt in der Bauwirtschaft künftig in aller Regel eine Sperrzeit ein. Das Arbeitsamt muß in diesen Fällen davon ausgehen, daß der Arbeitnehmer an seiner Arbeitslosig­keit mitgewirkt hat. Nach den tarifvertraglichen Regelungen in der Bauwirtschaft darf im Winter aus witterungsbedingten Gründen nicht gekündigt werden.

Bauarbeiter, die mit ihren Arbeitgebern vor dem 01.01.1997 für diesen Winter ein vorübergehendes Ausseheiden aus ihrem

Arbeitsverhältnis vereinbart haben, müssen allerdings noch nicht mit einer Sperrzeit rechnen. Aus Gründen des Vertrau­ensschutzes hat die Bundesanstalt für Arbeit in Übereinstim­mung mit dem Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung diese Frist eingeräumt.

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HUK-Coburg-Leben:

Überschußbeteiligung bleibt 1997 stabil - Neuzugang 1996 plus 25 %

Die HUK-Coburg-Leben wird die Überschußbeteiligung der Versicherten in der kapitalbildenden sowie in der Risiko-Le­bensversicherung auch 1997 auf dem unverändert hohen Ni­veau der vergangenen Jahre halten.

Im ablaufenden Geschäftsjahr hat die HUK-Coburg-Leben ihren Neuzugang um rund 25 % auf 4,2 (Vorjahr: 3,6) Mrd. DM erhöht. Der Versicherungsbestand wuchs in der Anzahl um 8 % auf rund 488.000 (452.000) Verträge und in der Summe um rund 12 % auf 28 (24,9) Mrd. DM.

Die Beitragseinnahmen belaufen sich auf über 670 Millionen DM (+ 10 %). Damit lagen die Zuwachsraten der HUK-Coburg- Leben erneut in allen Belangen deutlich über denen des Mark­tes.

Märchenhafter Kinderkameval 1997 in der Kreisstadt

Michael VII. und Gesa-Fee I. zur Übernahme der Regentschaft bereit

Wer den unbefangen heiteren Auftritt des diesjährigen Kinderprinzenpaares der »Großen Karnevalsgesellschaft Monta­baur« (GKM) bei seiner Vorstellung am 11.11. im Pfarrzentrum erlebt hat, weiß, daß die Kinder wie auch die Erwachsenen der Stadt Montabaur in dieser Session ein närrisch-explosiver »Doppelpack« erwar­tet. Es ist soweit: Nach Weihnachtsfeier­tagen und Jahreswechsel stellen sich die närrischen Kindertollitäten jetzt in vol­lem Ornat vor. i

Der Kinderprinz, der in der Gelbachstraße wohnt, heißt Michael Hoffmann und trägt sich als Michael VII. vom »Goldenen Schloß« in die lange Liste der Montabau- rer Kinderprinzen ein. Der bürgerliche Name der Prinzessin an seiner Seite lau­tet Gesa-Fee Lindner. Sie wohnt im Stadt­teil Bladernheim und hinterläßt als Gesa- Fee I. von der Gelbach-Oase im Monta- baurer Kinderkarneval eine bleibende Spur.

Die Frage nach karnevalistischer »Vorbe­lastung« beider Tollitäten erübrigt sich:

Sowohl Kinderprinz als auch Kinderprin­zessin gehören seit Jahren als aktive Mit­glieder der Schloß-Garde Mons Tabor an.

Michael Hoffmann besucht die vierte Klasse der Joseph-Kehrein-Schule, Gesa- Fee, seit bald vier Jahren »Neubürgerin« von Bladernheim, ist Schülerin der 5. Klasse des Musikgymnasiums Montabaur. Während der Prinz in seiner Freizeit dem Kartfahren huldigt (er hat bereits mehrere Pokale errungen), widmet sich die Prinzessin seit dem dritten Lebensjahr dem klassischen Ballett. Ihre weiteren Hobbies sind das Geige- und Klavierspiel.

Bei ihren zahlreichen Auftritten wollen das Kinderprinzenpaar und sein stattlicher Hofstaat die Narren unter dem Motto »1001 Nacht« mit prachtvollen Kostümen und heiter-orientalischen Elementen begeistern. So ist unter anderem ein Fakir auf dem Nagelbrett in der Person des elfjährigen Frederik Bach der beiden Begleiter. Auf jeden Fall treten die Montabaurer Jungnarren auch 1997 den Beweis an, daß es in ihren Reihen genügend Jungen und Mädchen gibt, die bereit sind, dem Karneval in der Kreisstadt neue Impulse zu geben.

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Jungtollitäten mit ihrem Hofstaat

Foto: Mosler

Ab Januar gibt es für das erste und zweite Kind 220,00 DM Kindergeld

12.000 Familien erhalten jetzt eine Kindergeldbescheini­gung für den Arbeitgeber

Für 51.500 Kinder im Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis gibt es ab Januar monatlich 20,00 Mark mehr Kindergeld. Nach der bereits im vergangenen Jahr vom Bundestag beschlossenen Erhöhung steigt das Kindergeld für das erste und für das

zweite Kind von 200,00 auf 220,00 Mark. Die Familienkasse des Arbeitsamtes Montabaur beziffert die Mehrausgaben für 1997 für die beiden Landkreise auf über 12 Millionen Mark. 12.200 Familien aus dem heimischen Bereich, denen das Kin­dergeld mit dem Lohn von ihrem Arbeitgeber ausgezahlt wird, bekommen in den nächsten Tagen Post von der Familienkasse. Die hierin enthaltenen Kindergeldbescheinigungen für 1997 sollen umgehend im Personalbüro des Arbeitgebers abgegeben