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Montabaur

Nr. 1/2/97

Vi

eine Gemeinschaftsaktion

VERLAG ||

von Kreisverwaltung

09

und Verlag Linus Wittich

WITTICH

III

Hl

ein Jahr geht zu Ende, ein neu­es Jahr beginnt -fragen Sie sich auch manchmal, wo bloß die Zeit geblieben ist? Das ab ge­laufene Jahr brachte (wie

sicherlich bei Ihnen) auch in der Kreisverwaltung mancher­lei Veränderungen, darunter eine Neubesetzung der Leitstel­le für Seniorenfragen. Frau Blitzko ist zum Sozialministeri­um in Mainz gewechselt; an ihre Stelle ist Herr Sehr getre­ten, der sich auf dieser Seite kurz vorstellt. Der Übergang war nicht ohne Zeitverzögerung zu machen, weshalb die Leit­stelle im Herbst nicht aktiv sein konnte. Jetzt geht sie aber mit um so größerem Schwung wie­der an ihre Aufgabe, den Seni- orinnen und Senioren im Kreis mit Rat, Auskunft und Anregun­

gen zur Verfügung zu stehen. Im Kreistag konnte ein Antrag, die Mittel dafür zu kürzen, abge­wehrt werden. In seiner Dezem­ber-Sitzung hatte der Kreistag auch darüber zu befinden, in welcher Form die Sanierung der Altenpflegeheime Monta­baur und Hachenburg bezu- schußt werden soll. Es gab zwei Anträge, die beide einen 40%igen kommunalen Zuschuß vorsahen, wobei der eine den Kreis allein in die Pflicht neh­men und der andere die Sitzge­meinden und -verbandsgemein­den beteiligen wollte. Leider haben sich die beiden Anträge

gegenseitig blockiert, so daß am Ende überhaupt kein Beschluß gefaßt wurde. Ich werde aber die Angelegenheit erneut auf die Tagesordnung bringen, sobald eine Mehrheit für einen vernünftigen Beschluß abseh­bar ist. Für 1997 wünsche ich Ihnen Gottes Segen, Gesund­heit, Glück und möglichst wenig Ärger.

Ihr

fAU

Peter Paul Weinert

Landrat des Westerwaldkreises

Bildungsangebote fürSenioren bei Volkshochschulen im Westerwaldkreis

Lernen ist ein lebenslanger Prozeß, schließt also alle Altersgruppen ein. Wenn man älter wird, lernt man anders. Man strukturiert die Inhalte anders, setzt andere Schwerpunkte, tut sich vielleicht ledig­lich bei der Aneignung von rein lexikalischem Wissen etwas schwerer als in jungen Jahren. Spezielle Angebote fürSenioren gibt es daher natürlich auch bei Volkshochschulen - leider noch zu wenig. Andererseits versuchen die Volkshochschulen aber auch, einen Beitrag zur Integration aller Altersgruppen zu leisten. Junge können nämlich von den älteren Menschen ler­nen und umgekehrt. Der heute häufig genannte Generationenkonflikt, daß sich alt und jung nicht verstehen, häufig sogar keine gemeinsame Basis des Gesprächs mehr finden, hat auch ein wenig damit zu tun, daß verschiedene Generationen in vielen Lebensbereichen separiert werden. For­men des Voneinander- und Miteinanderlemens haben deshalb aus unserer Sicht durchaus einen Sinn. Bei Gruppengrößen von 8 bis 14 Teilneh­mern / Teilnehmerinnen ist in sehr vielen Kur­sen ein gemeinsames Lernen von Erwachsenen gleichgültig wie alt sie sind - durchaus möglich und vielleicht sogar auch wünschenswert. Bin­nendifferenzierung und die Berücksichtigung individueller Lembedürfnisse sind für uns keine Fremdworte! An den Stellen, wo es möglich ist, sollten wirMiteinander auf gutem Kurs sein, wie der vhs-Slogan heißt.

KURSE, in denen Senioren besonders will­kommen sind und durchaus mit den Jünge- Irenmithalten können:

(Sonder-/Heil-)Gymnastik in jeder Verbands­gemeinde im Westerwaldkreis Spezielle Gesundheitsfragen (wie Neuroder­mitis, Allergien etc.) in (fast) jeder Verbands­gemeinde

Kreativ-Bereich (Malen, Seidenmalen, Zeich­nen, Klöppeln, Sticken, Töpfern etc.) in (fast) jeder Verbandsgemeinde im Westerwaldkreis Hauswirtschaft (Kochen etc.) in jeder Ver­bandsgemeinde

Theater/Konzert in Hachenburg, Selters, Ren­nerod, Wallmerod, Westerburg, Wirges (Tages-)Fahrten und (mehrtägige) Reisen in Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Westerburg, Wirges

SPEZIELLE KURSE, in denen Senioren unter sich sind:

Englisch in Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Wallmerod, Wirges

(Wasser-)Gymnastik in Höhr-Grenzhausen, Wirges, Rennerod

Gedächtnistraining in Höhr-Grenzhausen (gemeinsam mit dem dortigen Altenheim) ANSCHRIFTEN der Volkshochschulen im Westerwaldkreis, bei denen Sie kostenlos die Programme anfordern können:

Kreis-vhs Westerwald e.V. (Hauptstelle, über­regional), Peter-Altmeier-Platz 1 (Kreishaus), 56410 Montabaur, Tel.: (02602) 124420, Fax: 124578, e-mail: WWGSM@t-online.de

Kreis-vhs Abteilung Höhr-Grenzhausen,

Postfach 1237, 56193 Höhr-Grenzhausen, Tel.: (02624) 7954

Kreis-vhs Abteilung Ransbach-Baumbach,

Rheinstraße 50 (Rathaus), 56235 Ransbach- Baumbach, Tel.: (02623) 8654, Fax: (02623) 8614

Kreis-vhs Abteilung Wallmerod, Amselweg 8,56414 Meudt-Eisen, Tel.: (06435) 8486, Fax: (06435) 50877

vhs in der Verbandsgemeinde Bad Marien­berg e.V., Erlenweg (Realschule), 56470 Bad Marienberg, Tel.: (02661) 63454 o. 5099, Fax: (02661) 63486

vhs Hachenburg e.V., Schießrain 5, 57627 Hachenburg, Tel.: (02662) 6336 vhs der Verbandsgemeinde Montabaur, Kon- rad-Adenauer-Platz 8 (Rathaus), 56410 Monta­baur, Tel.: (02602) 126105, Fax: (02602) 126150

vhs Rennerod in der Kreis-VHS Westerwald e.V., Kohlaustraße 11, 56477 Rennerod, Tel.: (02664) 5453

vhs der Verbandsgemeinde Selters in der Kreis-VHS Westerwald e.V., Amtsstraße 5-7, 56242 Selters, Tel.: (02626) 776458, Fax: (02626)76420

vhs Verbandsgemeinde Westerburg e.V., Wörthstraße 14, 56457 Westerburg, Tel.: (02663) 4321, Fax: (02663) 27021 vhs Wirges e.V., Dresdener Str. 1, 56422 Wir­ges, Tel.: (02602) 60604, Fax: (02602) 81593

Seniorenleitstelle mit neuer Leitung

Seit September 1996 ist Hans-Josef Sehr verantwortlich für die Seni­orenleitstelle bei der Kreisverwaltung in Montabaur. Sehr ist Nach­folger von Maritta Blitzko-Hoener. Der gebürtige Renneroder war lan­ge im Sozialamt von Wiesbaden tätig. Zunächst steht einmal Kon­taktaufnahme mit den vielen Personen und Institutionen, die sich mit 1 Seniorenarbeit beschäftigen, auf seinem Programm. Sehr sieht seine Hauptaufgabe zunächst einmal darin, die Seniorenarbeit im Wester­waldkreis zu koordinieren und Ratsuchende zu informieren. H.-J. Sehr ist in der Kreisverwaltung unter Tel. 02602/124402 zu erreichen.

Kostenfreie Lesungen für Seniorenclubs

Kostenfreie Lesungen aus seinem BuchHeiter betrachtet*' bietet der Autor, Rechtsanwalt Dr. (Hinter Hollj. interes­sierten Seniorenclubs im Westerwald an. ln rund 60 Gedichten hat der Autor auf humorvolle und witzige Art tiefsinnige Betrachtungen über das Leben ein­gebunden. l)r. Ilolly will den Leser b/w. Zuhörer nicht nur erheitern, er will ihn auch nachdenklich stimmen. Interessenten wenden sich bitte direkt an Dr. Günter Ilol­ly, 56412 Untcrshausen, Telefon und Fax: 02602/4484.

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