Montabaur
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Nr. 50/96
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Naspa-ec-Karte mit Chip
Bargeldlos zahlen mit »elektronischer Geldbörse«
Mit der Ausgabe von Chip-Karten beginnt für die deutsche Kreditwirtschaft und ihre Kunden eine neue Ära im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Auch die Nassauische Sparkasse gibt Ende 1996 als eine der ersten Kreditinstitute in Deutschland neue ec-Karten mit Chip an ihre rund 180.000 ec-Karten-In- haber aus. Diese ec-Karten werden mit dem Chip zur »ec-Geld- Karte«. Neben den bisherigen Anwendungsmöglichkeiten besitzt die ec-Geldkarte eine »elektronische Geldbörse«, mit der die Karteninhaber künftig kleine Beträge bequem bargeldlos bezahlen können.
Größere Einkäufe können wie bisher mit Electronic Cash oder mit der Naspa-Eurocard bezahlt werden. Die ec-GeldKarte ist damit eine optimale Ergänzung der bereits bestehenden bargeldlosen Zahlungssysteme.
Ab Anfang 1997 können Naspa-Kunden an einigen zentralen Schwerpunkten der Naspa von ihrem Privatkonto bis zu 400 Mark auf ihre »elektronische Geldbörse« buchen. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre wird in nahezu jeder Naspa- Geschäftsstelle ein »Ladegerät« installiert sein. In Geschäften, in denen das GeldKarten-Symbol zu sehen ist, können zukünftig Waren des täglichen Bedarfs mit der Karte bargeldlos bezahlt werden. Die Handhabung ist sehr einfach. Die ec-Geld- Karte wird in das Terminal gesteckt und die Kaufsumme per Knopfdruck bestätigt. Eine Geheimzahl oder Unterschrift ist nicht erforderlich. Auf einem Display sieht der Kunde sein noch vorhandenes Guthaben. Ist der Betrag von 400 Mark durch Einkäufe verbraucht, wird der Chip einfach wieder an einem Ladegerät »aufgefüllt«. Zum Jahresende 1996 werden etwa 18 Millionen ec-GeldKarten der Sparkassen ihre Besitzer erreichen. Bis Ende 1997 werden insgesamt rund 58 Millionen Karten im Umlauf sein.
Künftig werden diese Karten aber noch weitere Anwendungsmöglichkeiten bieten, die über die reine Zahlungsfunktion hinausgehen. In der Entwicklung befinden sich beispielsweise die Nutzung der Chip-Karte als papierloses Busticket und als > elektronischer Parkschein.
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Kreissparkasse bietet jetzt die neuen ec-Karten mit Chip
Bargeld ade? Kein lästiges Kramen nach Münzen vor dem ; Geldautomaten. Keine unnütze Sammlung von Pfennig- i stücken. Keine Geldbörse mehr, die vor lauter Kleingeld die Hosentasche ausbeult. Ein GeldKarten-Chip macht dies mög- ’ lieh. Alle neuen ec-Karten, die die Kreissparkasse Westerwald I im Rahmen der ec-Umtauschaktion derzeit ausgibt, enthalten 1 diesen Chip. Er vereinfacht und verbilligt den bargeldlosen täglichen Einkauf. GeldKarten-Nutzer müssen keine Schecks mehr ausfüllen, nichts unterschreiben, keine Geheimzahl eintippen. An der Kasse wird nur noch die Geldkarte in das Terminal geschoben und der zu zahlende Betrag bestätigt. Ist ; der Chip leer, kann der Kunde an einem Sparkassen-Terminal ■ in gewünschter Höhe bis maximal 400 Mark kostenlos wieder ' aufladen. Den Betrag bucht dann die Sparkasse von seinem Konto ab. Einkäufen und das Bezahlen an Fahrkarten- oder Pärkhausautomaten wird damit in Zukunft sehr viel einfacher. Auch für die Händler bringt die GeldKarte Vorteile. Sie | brauchen nicht mehr so viel Wechselgeld und senken das | Überfall- und Betrugsrisiko. Automatenknacker haben wenig i Freude an kartenbedienten Automaten, die kein Geld enthal- ! ten. Händler, die schnell handeln, sparen zusätzlich die Ein- | stiegskosten. Die Kreissparkasse übernimmt sie für die ersten 100 Händler, die ein Geld-Karten-Terminal einfiihren.
IHK: Vorsicht bei Kettenbriefen
Visitenkarten für Datenbank statt todkrankes Kind
In letzter Zeit sind, wie die Industrie- und Handelskammer Koblenz mitteilt, auch im nördlichen Rheinland-Pfalz wieder dubiose Kettenbrief- und Schneeballaktionen bekanntgewor- j den. Vorsicht sei etwa bei einem Kettenbrief geboten, der dazu auffordert, Visitenkarten an ein angeblich todkrankes Kind zu I senden, das diese Karte für einen Eintrag ins »Guinness-Buch | der Rekorde« sammele. Die Sammlung der Karten diene wahr- ) scheinlich vielmehr dazu, Datenbanken für betrügerische :! Zwecke aufzubauen. Bei anderen »Schneeballaktionen« werde
den Adressaten immer wieder vorgespiegelt, es sei mühelos möglich, in kurzer Zeit zu großem Reichtum zu gelangen. Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität (DSW) hat jetzt beim Landgericht Offenburg eine einstweilige Verfügung gegen den Veranstalter von zwei Kettenbriefsystemen erwirkt, deren Teilnehmer gegen Zahlung eines Entgelts Unterlagen erhielten, um alsdann weitere Mitspieler zu gewinnen, von denen ebenfalls wiederum Geldzahlungen geleistet werden sollten. Die IHK-Rechtsabteilung warnt daher erneut vor solchen Aktionen, die - planmäßig durchgeführt - innerhalb weniger Wochen eine Teilnehmer zahl erfordern würden, welche die Bevölkerung des Bundesgebietes übersteigt. Letztlich wird daher - so die Kammer - nur den Veranstaltern viel Geld in ihre Kasse gespielt, während die meisten Teilnehmer leer ausgehen.
Teimisverein Hübingen
Jahresabschlußveranstaltung am Freitag, 20. Dezember 1996
1. Preisverleihung Luftballonwettbewerb »lOjähriges Vereinsjubiläum«
Da bis jetzt noch Teilnahmekarten eingegangen sind, konnte der Vorstand des TV Hübingen nun endlich die Preisträger des Luftballonwettfliegens anläßlich des 10jährigen Vereinsjubiläums bekanntgeben. Diese sind nach Flugentfemung gestaffelt und werden als Geldpreise in Form von Einkaufsgutscheinen des Sportgeschäfts »Top-Sport Montabaur« am 20. Dezember um 17.00 Uhr im Vereinshaus ausgegeben.
Die Gewinner sind: 1. Preis 200,- DM Oliver Noll (Fundort Fribourg/Frankreich), 2. Preis 150,- DM Laura Quirm- bach (Reichenbach/Pfalz), 3. Preis 50,- DM Carmen Knopp/Julia Zimmermann (Kaiserslautern/Pfalz), 4. bis 8. Preis jeweils 20,— DM Steffen Zimmermann (Otterberg/Pfalz), Nina Graf (Gerolsheim/Idar-Oberst.), .jBeate Noll (Hennweiler/Hunsrück), Stefanie Rosenberg (Gehlweiler/Hunsrück) und Nils Quirnbach (Simmern/Huns- rück). Alle Preisträger sind aus Hübingen. Alle Preisträger sind herzlich mit Anhang zur Preisverleihung eingeladen.
2. Siegerehrung und Preisverleihung Jugendvereinsmeisterschaften 1)6
Weiterhin werden anschließend die Sieger der Kinder- und Jugendvereinsmeisterschaft geehrt und die Preisverleihung vorgenommen sowie eine Preisverlosung unter allen Teilnehmer-/innen durchgeführt. Darum kommt alle, denn jeder, der teilgenommen hat, bekommt einen Preis! Aber nicht nur deshalb sollt Ihr alle kommen - nein, denn dies alles findet im Rahmen einer Weihnachtsfeier statt!
3. Weihnachtseier für Kinder (mit Eltern)
Alle Kinder — groß und klein — sind mit ihren Eltern herzlich zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Um diesen einen »würdigen Rahmen« zu geben werden sie erstmalig während einer Weihnachtsfeier, die gleichzeitig eine Jahresabschlußfeier bedeutet, vorgenommen! Beginn: 17.00 Uhr im Vereinshaus des TV Hübingen.
4. Anschließend ab 19.00 Uhr Weihnachtsfeier für die Erwachsenen!
Auftritt des REFUGIUM Kammerchors UTK
Der REFUGIUM Kammerchor LIK, ein Chor für geistliche und weltliche Musik aus Kaliningrad, Rußland, wird im Rahmen einer Weihnachtsfeier, am 19.12.1996 im REFUGIUM Wilhelmsallee in Bad Ems auftreten. Im Anschluß an die Weihnachtsfeier in Bad Ems wird der REFUGIUM Kammerchor LIK am 19.12.1996, um 19.30 Uhr, ein Konzert in der ev. Kirche in Neuhäusel geben.
Der Kartenvorverkauf erfolgt zum Kartenpreis von 12,00 DM an der Abendkasse. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, die im Sommer produzierte CD und MC den REFUGIUM Kammerchors LIK zu erwerben.
»Engelsgesang, musikalische Zauberer« - so schrieb der Rezensent einer deutschen Zeitung nach dem Auftritt des Chores. Ein hoher Grad an Professionalität, ständiges Suchen und

