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Montabaur

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Nr. 44/96

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Neuer Kurs in Airbrush für Einsteiger

Zeichnen und Malen mit der Spritzpistole. Unter diesem Motto wird erstmalig ein heuer Kurs angeboten: von Konnys Bastei- und Künstlerbedarf in Montabaur. Neben Material und Grundtechniken, lernen Sie auch den Ge­brauch der Spritzpistole kennen und erleben die Airbrush- Malerei in der Praxis. Der Kurs geht über zwei Abende, am 15. und 22.10.1996, sowie am 29.11. und 05.12., jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr. Anmeldung und weitere Informatio­nen bei Konnys Bastelstube, Teestube, Stoffe und Zube­hör, Steinweg 40, 56410 Montabaur, Tel.: 02602/2027.

Unverbindlicher Lerntechnik-Rurs im Studienkreis

Wie jedes Jahr seit 1990 führt der Studienkreis auch in diesem Jahr wieder einen unverbindlichen Lerntechnik-Kurs durch. Die unverbindlichen Lerntechnik-Kurse im »Studienkreis« sol­len den Schülerinnen und Schülern helfen, den täglichen »Hausaufgabenberg« richtig einzuteilen und sich so mit Sy­stem auf Klassenarbeiten vorzubereiten.

Interessenten wenden sich bitte an die Studienkreise in: Mon­tabaur, Tel.-Nr. 02602/19441, Westerburg, Tel.-Nr. 02663/19441 und Hachenburg, Tel.-Nr. 02662/19441 zu den Bürozeiten: Montag bis Freitag, 14.30 bis 17.00 Uhr.

Am Steuerschräubchen drehen - nicht mit dem Bundesfinanzhof

Ohne Trauschein Zusammenleben und dabei zum eigenen Vor­teil am Steuerschräubchen drehen - so einfach gehts dann doch nicht! Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte es, wie die Lan- des-Bausparkasse (LBS) mitteilt, mit einem solchen Fall zu tun, in dem er die Vermietung einer Wohnung an die Lebens­gefährtin steuerrechtlich zu beurteilen hatte.

Eigentümer und Lebensgefährtin nutzten gemeinsam die dem Mann gehörende Wohnung. Die Frau zahlte aufgrund eines Mietvertrages über die »halbe« Wohnung Miete an ihn, den Gefährten und Eigentümer. In seiner Steuerklärung machte dieser daher das Bestehen eines Mietverhältnisses und hierbei - mietzinsübersteigende - Werbungskosten geltend. Die Rech­nung machte er allerdings ohne den »Wirt«.

Das Bundesverfassungsgericht hat vor dem Hintergrund, daß immer mehr Paare in einer nichtehelichen Lebensgemein­schaft leben und daher steuerliche Aspekte einer solchen Le­bensform zunehmend an Bedeutung gewinnen, bereits 1992 in einem Urteil diese Auffassung vertreten: Es gibt zwar unter­schiedliche Erscheinungsformen der Lebensgemeinschaft, sie sind jedoch fast alle eine Wirtschaftsgemeinschaft. Ihr wesent­licher Bestandteil sei - von Ausnahmen abgesehen - das ge­meinsame Wohnen. Grundlagen des gemeinsamen Wohnens seien wiederum die persönliche Beziehung und die innere Bindung der Partner.

Daraus schließt der Bundesfinanzhof, so die LBS, daß beide Partner dieser Lebensgemeinschaft nach ihren Kräften finan­ziell zur gemeinsamen Lebensführung beizutragen haben. Für das Wohnen sind daher die als »Mietzins« bezeichneten Zah­lungen als Beitrag zur gemeinsamen Haushaltsführung anzu­sehen. Ein Mietvertrag über einen Teil der Wohnung sei daher steuerrechtlich nicht anzunehmen.

Das heißt: Der Eigentümer braucht die an ihn geleisteten Zahlungen der Lebensgefährtin nicht als Einkünfte aus Ver­mietung und Verpachtung zu versteuern. Aber: Die geltend gemachten Aufwendungen können auch nicht gegengerechnet werden.

grund eines sich zurückbildenden Zinsniveaus im Jahresver­lauf spürbar.

Als »Renner in der Gunst des Kunden«, so war es landauf und landab zu hören, erwiesen sich im Einlagengeschäft in der ersten Jahreshälfte vor allem die höherverzinslichen und bo- nifizierten Sparformen innerhalb der Spareinlagen, bei denen das eine oder andere Institut gar zweistellige Prozent-Zu­wachsraten im Vergleich zum Vorjahreszeiträum erzielen konnte.

Dies schlägt'sich auch in der Halbjahresstatistik des Deut­schen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in Bonn nieder: Danach wuchsen die Spareinlagen bis Ende Juni 1996 auf einen Gesamtbestand von 565,1 Milliarden DM, wobei die Spareinlagen in Westdeutschland um 17,1 auf 489,3 Milliar­den DM und in den neuen Bundesländern um 3,1 auf 75,8 Milliarden DM zulegten. Einen buchstäblich herausragenden Boom verzeichneten in diesem Gesamtumfeld die Sonderspar­formen einschließlich der bonifizierten Einlagen, die im We­sten um 18,5 Milliarden DM bzw. 5,7 % auf 342,6 Milliarden DM und in Ostdeutschland um 2,7 Milliarden DM bzw. 5,6 % auf 50,8 Milliarden DM anschwoljen.

»Umschichtungen« lautete die »Zauberformel«, die diese nun seit rund drei Jahren andauernde und sich immer weiter verstärkende Renaissance einer schon oftmals totgesagten Geldanlageform bewirkt. Eine Renaissance, hinter der sich allerdings mehr verbirgt als nur die Reaktion der Kunden auf die Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus. Innovationsfä­higkeit und Phantasie waren vielmehr auslösende Momente dieser Entwicklung. Mit neukonzipierten Produkten gelang es den Sparkassen, das wachsende Bedürfnis der Spareinlagen in nahezu idealer Weise zu erfüllen. So ist es strenggenom­men - denn auch nicht gerade »Opas Sparbuch«, das sich da wie ein Phönix aus der Asche erhob und zu einem neuen Siegeszug ansetzte. Und doch: Im Kern basieren all diese neuen Produkte - ob sie sich nun mit Titeln wie »Sparkassen Zins-Plus-Sparen«, »Sparkassen Vermögenssparen« oder »Sparkassen Zuwachszertifikat« schmücken - auf den bewähr­ten Prinzipien des traditionellen Sparbuches. Vorteile, die sich unter den Eigenschaften Sicherheit, schnelle Verfügbarkeit des Ersparten, Kostenneutralität und unkomplizierte Anlage subsumieren lassen.

Und weil es gelungen ist, die Vorteile des Klassikers mit der Erfüllung aktueller individueller Kundenwünsche in Einklang zu bringen, eben deshalb kann und wird die Spareinlage auch in einem immer differenzierten Anlagemarkt ihre Erfolgsstory schreiben.

Ausbildungsstellenzuwachs im Westerwald

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse im Westerwald von 530 auf560 (+ 5,7 %) gestiegen. »Wenn man bedenkt, daß die Ausbildungsbereit­schaft der Betriebe im Westerwald schon immer hoch war, so bedeutet diese erneute Steigerung ein erhöhtes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten für die Jugendlichen«, sagt IHK- Geschäftsführer Frank Beilstein.

Etwas unterdurchschnittlich war die Steigerung der Ausbil­dungsverhältnisse von 358 auf 373 (+ 4,2 %) in den kaufmän­nischen Berufen. In den gewerblichen Berufen stieg die Zahl der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse von 172 auf 187 (+ 8,7 %). Gerade die Verstärkung der gewerblich-technischen Ausbildungsberufe sei erfreulich, da hier in manchen Berei­chen (z. B. Metallberufe) die Anzahl der Ausbildungsstellen die der Bewerber immer noch übersteigt, obwohl in diesen Berufsbereichen attraktive Berufsausbildungsmöglichkeiten, Verdienstchancen und Berufsaussichten bestehen.

Diese zum 01.10. gezogene Bilanz soll Auftrieb sein, diesen Trend der Steigerung der Ausbildungsverhältnisse fortzuset­zen. »Dies ist schon deshalb nötig, weil in den kommenden Jahren starke Schulabgängerzahlen auf den Ausbildungs­markt drängen«.

Wie Phönix aus der Asche

Wenn es so etwas gäbe wie einen »Spruch des Jahres« - bezogen auf die Bilanzpressekonferenzen der Sparkassen in Ost und West -, wäre ganz sicherlich die Formulierung »Opas Sparbuch lebt« mit weitem Abstand als Sieger durchs Ziel gegangen. Denn bildete schon in der Vergangenheit bei der Schaffung von finanziellen Reservepolstern das Sparbuch ei­nen nicht wegzudenkenden Baustein in der Anlagepalette, so steigerte sich seine Attraktivität nicht zuletzt wegen wachsen­der wirtschaftlicher Imponderabilien und vor dem Hinter­

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