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Montabaur

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Nr. 40/96

Frist endet am 31. Dezember 1996

Anerkennung von Kinderberücksichtigungszeiten in der Rentenversicherung beantragen!

Nur noch bis zum 31. Dezember 1996 können Mütter, -und Väter, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren wurden, ihrem Rentenversicherungsträger gegenüber erklären, daß die sogenannte Kinderberücksichtigungszeit bis zum 31. De­zember 1991 anstelle der Mutter dem Versicherungskonto des Vaters für die spätere Rente gutgeschrieben werden soll. Ohne eine solche besondere Erklärung wird die Kinderberücksichti­gungszeit stets bei der Mutter angerechnet. Sollte ein Eltern­teil bereits gestorben sein, kann der überlebende Elternteil die Erklärung noch bis zum 31. März 1997 allein abgegeben. Darauf weist die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rhein­land-Pfalz, Speyer, hin.

Die Kinderberücksichtigungszeit umfaßt - anders als die Kindererziehungszeit die Zeit der Erziehung eines Kindes von seiner Geburt bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres. Mit solchen Berücksichtigungszeiten können Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten bzw. erfüllt werden, z. B. kann der Versicherungsschutz für eine Rente wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit aufrecht erhalten oder die Wartezeit von 35 Jahren für eine Altersrente für langjährig Versicherte erfüllt werden.

Die Abgabe einer übereinstimmenden Erklärung, daß die Be- rücksichtigüngszeit dem Vater zugeordnet werden soll, ist beispielsweise dann ratsam, wenn die Mutter während der Kindererziehung rentenversichert war, der Vater aber z. B. als Hausmann Lücken in seinem Versicherungskonto aufweist. Die entsprechende Erklärung kann bei den Auskunfts- und Beratungsstellen oder Versichertenältesten der LVA, bei den Versicherungsämtern der Kreis- und Stadtverwaltungen so­wie bei den Gemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen abgegeben werden.

Japaner besuchten Montabaur

Am Mittwoch, 25.09.1996, besuchte eine Delegation der Partnerschaftsschule Ichinotani Primary-School in Japan die Stadt Montabaur. Die Gäste, die eine mehrjährige Partnerschaft mit der Augst-Schule in Neuhäusel pflegen, wurden von Bürgermei­ster Dr. Possel-Dölken in der Bürgerhalle des Rathauses in Montabaur empfangen.

In seiner Rede, die von Peter Himmelfeld übersetzt wurde, stellte Dr. Possel-Dölken die Verbandsgemeinde und Stadt Monta­baur vor.

Die Partnerschaft, die meist per Brief ge­pflegt wird, ist nur durch Zufall vor 11 Jahren entstanden. Die Schule in Japan bekam ein Kartentelefon installiert und gleichzeitig ein Gratisgespräch mit einer deutschen Lehranstalt geschenkt. Am an­deren Ende meldete sich dann die Augst- Schule in Neuhäusel.

Als Zeichen der Gastfreundschaft über­reichte der Bürgermeister Dr. Possel-Döl­ken dem Rektor, der japanischen Schule einen Bildband der Stadt Montabaur. Fer­ner wurden Keramikbecher, Fähnchen,

Aufkleber und Gläser an die Gäste aus dem. »Land der aufgehenden Sonne« über­reicht. Auch der Bürgermeister bekam ein Präsent überreicht; eine Münze, die das »Wahrzeichen« der Stadt Kanonji dar­stellt.

Die Gäste , die am Sonntag, 29.09.1996, wieder die Heimreise angetreten haben, möchten die außergewöhn­liche Partnerschaftauch in Zukunft weiterhin pflegen; auch wenn diese meist-nur durch einzelne Brieffreund­schaften aufrechterhalten wird.

Sperrung der Gelbachstraße L 313 am 05.10.1996

Die Gelbachstraße (L 313) muß zwischen Wirzenborn und Reckenthal am Samstag, 05.10.1996, ab 06.00 Uhr, wegen Bauarbeiten an der Pumpstation der neuen Abwasseranlage voll gesperrt werden.

Die Umleitung führt über die L 318 (Nentershausen/Heilber­scheid), aus Richtung Montabaur ist die Zufahrt bis Wirzen­born möglicH, der Anliegerverkehr nach Reckenthal muß die o. g. Umleitung befahren.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Be­achtung.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - als Straßenverkehrsbehörde -

DorfgCmeinschaftshaus für Stahlhofen

Grundstein für neuen Stahlhofener Bürgertreff gelegt

Mit der Grundsteinlegung haben Ortsbürgermeister Hubert Diel und der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Mon­tabaur, Heinz Reusch, den Startschuß zum Bau von Stahlho­fens Dorfgemeinschaftshaus gegeben.