Montabaur
Nr. 37/96
lenangebot um 10 % zu steigern.« Dennoch dürfe in den Bemühungen, möglichst allen jungen Leuten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, nicht nachgelassen werden. Die Aktion Endspurt gehe nahtlos in die Werbung um Lehrstellen für das Jahr 1997 über. Hier werde die IHK völlig neue Wege beschreiten.
»Sprich mit!«
Ökologie-Jugendwettbewerb bei der Naspa
Nach drei erfolgreichen Ökologie Wettbewerben zu den Themen Müllvermeidung, Artenschutz und Zeit führt die Nassauische Sparkasse vom 01.09. bis 18.12.1996 wieder einen Jugendwettbewerb durch. Der Wettbewerb steht unter dem Motto »Sprich mit!« und greift erstmals das Thema Kommunikation im ökologischen Sinn auf. Er will bei Kindern und Jugendlichen Denkanstöße im Bereich Ökologie geben und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur fördern. Bei dem Wort Kommunikation denkt man heute an Datennetze, Datenautobahnen, Multimedia, Satelliten-TV, interaktives Fernsehen, an Tages- Zeitungen, Fernsehen, Telefon und Telefax. Das größte, faszinierendste und älteste Kommunikationsnetz unserer Welt ist die Natur.
Der Jugendwettbewerb »Sprich mit!« nimmt dieses Kommunikationsnetz unter die Lupe. Er zeigt Kommunikation als Prozeß der Verständigung, als einen Austausch von Informationen, der im Internet genauso funktioniert wie beim Gesang der Buckelwale. Er stellt dar, wie sich Pflanzen und Tiere »unterhalten«. Er erklärt, wie in der Natur mit Düften, Farben, Lauten und Körpersprache »gesprochen« wird. Er gibt Hinweise, wie wir bestimmte Zeichen aus der Natur deuten können. Aufgeteilt in einen Wissensund einen Ideenwettbewerb richtet sich »Sprich mit!« an Jugendliche der Altersgruppen bis 12 Jahre und ab 13 Jahre.
Jeder Schüler und Jugendliche kann daran teilnehmen. Die Teilnahmeunterlagen liegen in jeder Naspa-Ge- schäftsstelle aus. Wer sich mit dem Heft beschäftigt hat, kann die gestellten Fragen zum Wissenswettbewerb leicht beantworten und somit auch gewinnen Der Ideenwettbewerb fordert Kreativität, Ideen und Engagement für das Thema. EinzSl- und Gruppenarbeiten sind möglich und werden getrennt bewertet. Die Teilnehmer sollen sich kommunikativ für die Umwelt stark machen. Sie sollen mit Bildern, Plakaten, Zeitungen oder Berichten andere auffordern, etwas zum Schutz von Umwelt und Natur zu tun. Um den Jugendlichen das Thema »Kommunikation« näherzubringen, haben die Biologen, Dennis Merbach und Marlis Fricke wieder vier Experimentierkoffer mit dem Namen »Sinnesbox« angefertigt, die von den Schulen kostenlos für vier Wochen ausgeliehen werden können.
Die »Sinnesbox« sowie die Lehrerinformationsbroschüren und hochwertige Foliensätze können bei jeder Naspa-Ge- schäftsstelle angefordert werden. Mit Spielen und Experimenten, die kaum Vorbereitungszeit benötigen, können die »Sinne« erforscht werden. Die Handhabung ist einfach und für alle Altersgruppen geeignet.
Die Sieger des Jugend Wettbewerbs erhalten von der Naspa Preise im Gesamtwert von 10.000 Mark. Die Naspa-Ge- winner werden auf Landesebene und die Landessieger wiederum auf Bundesebene prämiert. Unter allen teilnehmenden Schulen werden außerdem bundesweit zehnmal 2.500 Mark für ein ökologisches Projekt der Schule verlost. Jede Schule, die mit mindestens einer Klasse am Ideenwettbewerb teilnimmt, kann mit einer Teilnahmekarte beim zusätzlichen Schulpreiswettbewerb mitmachen.
Herbstliches Spektakel am »Schellenberger Berg«
7. Westerwälder Drachenflugtag für Lenkdrachen
Am Sonntag, 15.09., heißt es wieder »Leinen los« beim Westerwälder Drachenflugtag in Hellenhahn-Schellenberg am Südhang des »Schellenberger Berges«. Erwartet und erwünscht sind ab 11.00 Uhr wieder alle selbstgebastelten oder auch gekauften Lenk- oder Mehrfachdrachen.
Um die Besucher zu betreuen, hat der Ausrichter auch eine Verpflegungsecke eingerichtet, wo Hunger und Durst gestillt werden können. Die Organisatoren bitten die Besucher, nur die ausgewiesenen Parkplätze anzusteuern oder im Ort zu parken. Ferner ist darauf zu achten, daß die Drachenschnüre maximal eine Länge von 100 Metern haben dürfen.
Tips für den Alltag
Karambolage mit ausländischem Fahrzeug: Was muß man tun?
Die Bundesrepublik ist ein Transitland, das Zigtausende ausländischer Autofahrer auf ihrem Weg von Nord nach Süd oder von Ost nach West durchqueren. Dementsprechend sind Unfälle zwischen Deutschen und Ausländern keine Seltenheit. Wie verhält man sich, wenn man einen Unfall mit einem ausländischen Verkehrsteilnehmer hatte? Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe informiert: Liegt die Schuld auf seiten des Deutschen, ist dessen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung zuständig. Im umgekehrten Fall kann der deutsche Fahrer mehrere Wege beschreiten, damit sein Schaden reguliert wird. Er kann seine Ansprüche gegenüber dem Verursacher oder dessen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung geltend machen. Die letztgenannte Möglichkeit besteht nicht, falls der Unfallgegner aus Großbritannien kommt.
Bei den geschilderten Vorgehensweisen wird der Schaden allerdings nicht in Deutschland reguliert, sondern im Heimatland des Verursachers-, Das heißt in der Regel auch: Der Schriftverkehr zwischen dem deutschen Geschädigten und der ausländischen Versicherung wird in der Landessprache des Unfallverursachers abgewickelt.
Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, den Schaden beheben zu lassen. Der deutsche Geschädigte wendet sich an das Deutsche Büro Grüne Karte e.V. (Glockengießerwall 1/20095 Hamburg). Dort beauftragt man eine deutsche Versicherung, die Schadenregulierung im Namen des Büros Grüne Karte e.V. vorzunehmen Diese Form der Schadenabwicklung setzt jedoch voraus, daß dem Deutschen Büro Grüne Karte e.V. genaue Angaben über die Versicherung des ausländischen Unfallverursachers vorliegen. Aun einfachsten ist es, wenn man sich nach der Karambolage die Grüne Versicherungskarte zeigen und deren Doppel aushändigen läßt. Ist das Doppel nicht- vorhanden, muß man die wichtigsten Informationen selber aufschreiben: den Namen und die Adresse des Schadenverursachers, dessen Versicherung, sowie die Versi- cherüngsscheinnummer, das Autokennzeichen -und den Gültigkeitszeitraum der Grünen Karte.
Auf die Vorlage der Grünen Karte sollte man vor allem bei Verkehrsteilnehmern aus den ehemaligen Ostblockstaaten bestehen. Bei ihnen ist die Grüne Karte der Pflichtver- sicherungsnachweis. Bei Fahrern, die aus westeuropäischen Ländern kommen, gilt bereits das Autokennzeichen als Pflichtversicherungsnachweis. Gut ist es auch, die Polizei- zu holen und Beweismittel zu sichern. Äetzteres heißt, sich die Anschriften von Zeugen notieren sowie Fotos und Skizzen vom Unfallort machen.
Neue Kreisbroschüre
Neues und Interessantes über den Westerwaldkreis liefert die aktuelle Kreisbroschüre »Westerwald: Land & Leute«, die ab sofort bei den Verbandsgemeinden, Westerwald Gäste-Service und der Kreisverwaltung erhältlich ist.
Besonders für Neubürger gedacht, gibt sie von A wie Abfall bis Z wie Zahnärzte auch allen Alteingesessenen Hinweise auf wichtige Adressen, Rufnummern und Anlaufstellen.
Die Auflage beträgt 5.000 Exemplare.
HwK Koblenz fährt die Lehrstellen in die Schulen
Im »Infomobil« der Kammer finden Jugendliche ihre Lehrstellen 1997
Die Handwerkskammer Koblenz fährt die Lehrstellen in die Schule! Das »HwK-Infomobil«, ein mit Informationen,

