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Montabaur

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Neuer Studienschwerpunkt Wertstoffrecycling

Der Fachbereich Keramik (FH Rheinland-Pfalz/Koblenz) wird ab dem Wintersemester 1996/97 als Wahlangebot den neu­en StudienschwerpunktWertstoffrecycling in die Ingenieur­ausbildung einbeziehen. Am Standort des Fachbereichs in Höhr-Grenzhausen bei Koblenz wird damit ein bisher einma­liges Konzept verwirklicht. Nicht nur unvermeidbare minera­lische Reststoffe aus der industriellen Keramik- und Glas­produktion, sondern auch aus der allgemeinen Rohstoffge­winnung, der Hütten- und Bauindustrie oder anderen Bran­chen sollen als Sekundärrohstoffe besserer Nutzung zuge­führt werden. Dabei sollen bewährte und neue Varianten der keramischen Verfahrenstechnik (Zerkleinern - Mischen - For­men - Sintern) zur Anwendung kommen.

Fortschritte in Richtung des Umweltschutzes und der Umwelt­technik sind vielfältig: Wertvolle Primärrohstoffe und Energie können eingespart werden. Für die Reststoffvermeidung, - Verminderung und -Weiterverwendung bietet die sparten­reiche keramische Industrie selbst ein interessantes Betäti­gungsfeld und steht der ThematikWertstoffrecycling - laut Umfragen - sehr positiv gegenüber. Zahlreiche Diplomarbei­ten junger Ingenieure und Ingenieurinnen haben in dieser Zielrichtung schon in vergangenen Semestern im In- und Aus­land zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt.

Der neue Studienschwerpunkt wird sicherlich viele studier­willige, technisch orientierte junge Menschen - mit Ambitio­nen für Werkstoffe, Chemie, Maschinenbau oder Verfah­renstechnik - ansprechen und für den Beruf eines Dipl.-Ing. (FH) im Fachbereich Keramik gewinnen. Interessierte kön­nen sich - auch noch für den Studienbeginn zum Winterse­mester 1996/97 - direkt beim Fachbereich Keramik (FH), Rheinstraße 56, D-56203 Höhr-Grenzhausen, anmelden: auch Tel. (02624) 9109-0 oder Telefax (02624) 910940.

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