Montabaur
Marktanteilsgewinne. So wurde der traditionelle »Autoversicherer« im Jahr 1995 auch Deutschlands zweitgrößter Hausratversicherer.
Rheinland-pfälzische Schulen begeisterten
Finale im Schüler-Musik-Wettbewerb
Mit einem überzeugenden Beweis der großen Leistungsstarke rheinland-pfälzischer Schulmusik endete am 16.06.1996 der 7. Schüler-Musik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz. In der vollbesetzten Mainzer Rheingoldhalle trafen die 17 besten Schulen zum großen Finale aufeinander. In sechs Sparten wurden die Landessieger in dem nur alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerb ermittelt.
Die Sieger in den sechs Sparten
Instrumentale Ensembles:
Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur
Gemischte Ensembles:
Graf Salentin Grund- und Hauptschule Jünkerath Orchester:
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf Bands/Big Bands:
Gymnasium Nieder-Olm
Chöre:
Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur Szenische Ensembles:
Grundschule Wiesbach
Den Sonderpreis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung erhielt das Kant-Gymnasium Boppard. Ein Zusatzpreis der LBS ging an die St.-Laurentius-Sonderschule Herxheim.
Um 10.00 Uhr eröffnete Jürgen Setzkorn, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulmusiker Rheinland-Pfalz, die Endausscheidung des Wettbewerbes. Von 126 gemeldeten Ensembles konnten sich die besten 17 über Vor- und Zwischenausscheidungen für das Mainzer Finale qualifizieren. Setzkorn unterstrich die große Bedeutung des in Deutschland einzigartigen Wettbewerbes für die Förderung der Schulmusik in Rheinland-Pfalz. Er dankte den Mitveranstaltern, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und der LBS, ohne deren Unterstützung dieser Wettbewerb nicht finanzier- und durchführbar wäre.
Als erste Sparte betraten die instrumentalen Ensembles aus Betzdorf, Herxheim und Montabaur die Bühne. Nur jeweils zehn Minuten standen den Gruppen zur Verfügung, die mit Musikfachleuten besetzte achtköpfige Jury zu überzeugen. So kamen u.a. bei den instrumentalen Ensembles die »Queen’s Park Melody« und »Baby Elephant Walk« zur Aufführung. Die gemischten Ensembles aus Kaiserslautern und Jünkerath präsentierten neben anderen Stücken die Kantate »Till Eulenspiegel« und ein Frühlingspotpourri. Geradezu begeisternd waren die Vorstellungen der Orchester aus Montabaur, Landau und Betzdorf. Nicht weniger stark beeindruckten die Bands aus Nieder-Olm, Koblenz und Bernkastel-Kues. Als vorletzte Sparte traten die Chöre aus Landau, Marienstatt und Montabaur ins Scheinwerferlicht der Rheingoldhalle, bevor die szenischen Ensembles aus Mainz, Wiesbach und Boppard den Reigen der 17 Gruppen abschlossen. Gerade diese Sparte mit eindrucksvollen Bühnenbildern und Szenen aus »Mary Poppins«, »Das Fest der Frösche« und »Anatevka« zeigte die Vielfalt und die Begeisterung aller Aktiven an und mit der Musik.
Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als die Jury nach ihren Beratungen wieder den Saal betrat. Zuvor bekräftigte Werner Fuchs, für die LBS zuständiges Mitglied des Vorstandes der Lan’desbank Rheinland-Pfalz, in seinem Grußwort das Engagement der Landes-Bausparkasse für diesen Wettbewerb.
Doris Ahnen, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, überbrachte die Grüße des Ministerpräsidenten und Schirmherrn des Wettbewerbes Kurt Beck. Sie zeigte sich begeistert von dem großen Leistungsspektrum aller 17 Ensembles. Frau Ahnen dankte allen am Wettbewerb Beteiligten und forderte sie auf, sich auch weiterhin an unseren Schulen im Sinne des Kulturgutes Musik zu engagieren.
Mit der Bekanntgabe der sechs Landessieger-Gruppen, die unter dem Jubel der über 2.000 Besucher die Bühne betraten, endete das Mainzer Finale im 7. Schüler-Musik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz. Anschließend war Entspannung angesagt: Die LBS lud alle Finalteilnehmer zu einer Dampferfahrt auf die »Wappen von Mainz« ein, die direkt neben der Rheingold- halle angelegt hatte.
30
Nr. 30/96
- Anzeige -
Fairneß im Fußball zahlte sich aus
Fair-Play-Ehrung v.l.n.r.: Uli Keßler, Kreissachbearbeiter im Fußballkreis We- sterwaldfWied; Claus Weber, SG Borod-Mudenbach; Jürgen Schäfer, Spfr. Elsoff-Mittelhofen; Josef Göbel, Kreissachbearbeiter im Fußballkreis Westerwald! Sieg; Matthias Weyand, SG Mogendorf-Siershahn; Walter Müller, Filial- direktorKreissparkasse; UwePüsch, SpVgg. Steinefrenz! Weroth II;Horst Wirth, SC Dreikirchen
Für sechs Vereine der Fußballkreise Westerwald/Sieg und Wied zahlte sich die Fairneß ihrer Mannschaften in der vergangenen Saison besonders aus.
Die SpVgg. Steinefrenz/Weroth II, SG Mogendorf/Siershahn und die SG Girkenroth erhielten als jeweils Erstplazierte des Fair-Play-Cups der Kreissparkasse auf Kreisebene 500,00 DM, die Sportfreunde Elsoff-Mittelhofen als Zweitplazierte 400,00 DM und der SC Dreikirchen und die SG Borod-Mudenbach als jeweils Drittplazierte 300,00 DM.
Die SpVgg. Steinefrenz/Weroth II und die SG Mogen- dorf/Siershahn waren in der Fair-Play-Tabelle punktgleich, so daß der 1. Platz zweimal vergeben wurde.
Außer den Geldpreisen erhielten die Vereinsvorsitzenden noch den neugeschaffenen »Fair-Play-Pokal«.
In einer kleinen Feierstunde im Sitzungsraum der Kreisspar- kässe wurden die Mannschaftsvertreter von Kreissparkassen Filialdirektor Walter Müller geehrt und ausgezeichnet.
Die Kreissachbearbeiter Josef Göbel und Ulrich Keßler bedankten sich für das Engagement der Kreissparkasse im Fair- Play-Wettbewerb und gaben der Hoffnung Ausdruck, daß die Unterstützung der Sparkasse für die Fair-Play-Aktion auch in der neuen Saison fortgeführt werde.
Altersrente hat Vorrang vor Arbeitslosenhilfe
Arbeitsamt Montabaur informiert über gesetzliche Neuregelung
Bezieher von Arbeitslosenhilfe, die die Voraussetzungen für eine Altersrente erfüllen, müssen diese jetzt zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Anspruch nehmen. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, sobald sie Anspruch auf eine ungekürzte Altersrente haben. Arbeitslosenhilfe kann dann nicht mehr bezogen werden.
Der Gesetzgeber will so den Grundsatz der Nachrangigkeit von Sozialleistungen gegenüber Versicherungsleistungen auch im Verhältnis von Arbeitslosenhilfe zur Altersrente verwirklichen. Auf diese ab Juli 1996 geltende gesetzliche Neuregelung hat das Arbeitsamt Montabaur hingewiesen.
Alle Empfänger von Arbeitslosenhilfe, die das 60. Lebensjahr bereist vollendet haben oder demnächst vollenden werden, werden derzeit vom Arbeitsamt angeschrieben und gebeten, innerhalb einer bestimmten Frist Altersrente zu beantragen.
Zukünftig vierköpfiges Redaktionsteam
für die Zeitschrift »Der Westerwald« des Westerwaldvereins
Mit großem Bedauern verabschiedet der Geschäftsführer des Westerwaldvereins, Amtstrat Aloisius Noll (Montabaur), den langjährigen Schriftleiter der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift »Der Westerwald«, Hans-Joachim Freytag (Hillscheid).
Zusammen mit seiner Frau Ute, habe, so Noll, Hans-Joachim Freytag, sich um die Zeitschrift und für den WW-Verein große Verdienste erworben.

