Montabaur
Nr. 29/96
“Öffentl. Bekanntmachungen”
Öffentliche Bekanntmachung der Verbandsgemeinde(werke) Montabaur
Beschränkungen in der Trinkwasserverwendung müssen vorerst bestehen bleiben!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bereits Anfang Juni haben wir auf die erheblich zurückgegangenen Leistungen der Quellen und Tiefbrunnen hingewiesen, die insbesondere auf die fehlenden Niederschläge im vergangenen Herbst und Winter zurückzuführen sind.
Im Wochenblatt Nr. 25 vom Freitag, 21. Juni 1996, müßten wir zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung — im Interesse aller Abnehmer - Beschränkungen in der Verwendung von Frischwasser aussprechen.
Nach den Regenfällen in den letzten Wochen wurde vielfach nachgefragt, ob das ausgesprochene Verbot nicht gelockert oder ganz aufgehoben werden könnte.
Da der größte Teil der Niederschläge die grundwasserführenden Bodenschichten nicht erreicht hat, ist es uns aus Gründen der Versorgungssicherheit zur Zeit leider noch nicht möglich, die angeordneten Beschränkungen aufzuheben.
Sobald sich die Lage wieder verbessert hat, erfolgt eine entsprechende Aufhebung der Einschränkungen im Wochenblatt.
Wir bedanken uns nochmals für Ihr Verständnis.
Verbandsgemeindewerke Montabaur
“Die Verwaltung informiert”
Öffnungszeiten
der Verwaltung
Montag bis Freitag.08.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag auch.16.00 bis 18.00 Uhr
des Bürgerbüro’s
Montag bis Mittwoch.... 08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend
Donnerstag.08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend
Freitag.08.00 bis 12.00 Uhr
für öffentlich ausliegende Bebauungspläne
(Zimmer 211 und 213)
Montag bis Mittwoch
und.
Donnerstag.
und.
Freitag.
08.00 bis 12.30 Uhr 14.00 bis 16.00 Uhr 08.00 bis 12.30 Uhr 14.00 bis 18.00 Uhr 08.00 bis 12.30 Uhr
Sprechzeiten der Gleichstellungsbeauftragten
Montag bis Freitag.08.00 bis 11.30 Uhr
oder nach Vereinbarung
Rollstuhlfahrer bitte den Eingang am Konrad-Adenauer- Platz benutzen.
Haupt- und Finanzausschuß Stadt tagte am 9. Juli 1996
Aufnahme eines langfristigen Kredites für das Haushaltsjahr 1995
Mit Stimmenmehrheit (9 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme) empfahl der Haupt- und Finanzausschuß dem Stadtrat, der Aufnahme eines langfristigen Kredites zur Teilfinanzierung von Maßnahmen des Vermögenshaushaltes 1995 in Höhe von 1.173.000 DM zuzustimmen (der Kreditbedarf der Stadt Montabaur für das Haushaltsjahr 1995 betrug nach den Festsetzungen des Nachtragshaushaltsplanes 2.605.415 DM. Nach der Jahresrechnung ermäßigte sich der Kreditbedarf auf 1.173.000 DM). Die Verbandsgemeindeverwaltung wird mit der Kreditaufnahme zu den zu diesem Zeitpunkt günstigsten Konditionen beauftragt. Bei gleichen Bedingungen soll ortsansässigen Instituten der Vorzug gegeben werden.
Gewährung von Zuschüssen
Gewährung städtischer Zuschüsse für Maßnahmen zur Gestaltung und Instandhaltung der Behauung im Stadtgebiet' und in den Stadtteilen der Stadt Montabaur
a) Antrag auf Neueindeckung des Objektes Kirchstraße 44 mit Naturschiefer
b) Antrag auf Naturverschieferung des Giebels am Gebäude Kirchstraße 1
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, den Antragstellern zu a) und b) einen Zuschuß in Aussicht zu stellen. Die Maßnahmen wurden als forderungsfähig anerkannt. Die endgültige Höhe der Zuschüsse wird nach Abschluß der Maßnahmen und Vorlage der geprüften Rechnungsbelege durch die Verwaltung festgelegt.
Auftragsvergaben
a) Beauftragung einer orientierenden Studie zur innovativen Energieversorgung
Der Haupt- und Finanzausschuß stimmte mit 9 Ja-Stim- men und 1 Nein-Stimme der Beauftragung einer in Trier ortsansässigen Firma zur Fertigung einer orientierenden Studie zur innovativen Energieversorgung zum Ange- i botspreis von 49.507,50 DM - vorbehaltlich der Anerken- j nung der Förderfähigkeit der Maßnahme durch die Be- j : zirksregierung Koblenz - zu.
Ziel ist es, den Entwicklungsbereich »ICE-Bahnhof Montabaur« mit einem innovativen Energieversorgungskonzept zu überziehen, um zukunftsweisend Einsparpotentiale im Energieverbrauch (Kraft und Wärme) nach dem jeweiligen Stand der Technik ausnutzen zu können. Hierzu ist bereits frühzeitig die Erstellung einer orientierenden Studie über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Potentiale notwendig, um im Rahmen der städtebaulichen Planung bestmöglich den energetischen Anforderungen Rechnung j tragen zu können. ;
b) Untersuchungen zum Zwecke der Gefahrenerfor- |
schung auf dem Gelände der ehemaligen Eisengießerei Ölig i
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig (10 j Ja-Stimmen), der Beauftragung einer in Bonn ortsansässi- | gen Firma zum Zwecke der Gefahrenerforschung auf dem i| Gelände der ehemaligen Eisengießerei Ölig zum Ange- v botspreis von 44.189,90 DM (brutto) - vorbehaltlich der j Anerkennung der Förderfähigkeit der Maßnahme durch i die Bezirksregierung Koblenz - zuzustimmen. i
Die im Rahmen der »Städtebaulichen Entwicklungs- i : maßnahme ICE-Bahnhof Montabaur« durchgeführte »hi- | storische Recherche« zur Altlastenverdachtsituation im ? Entwicklungsgebiet begründet einen Altlastenverdacht i aufgrund der vorherigen industriellen Nutzung, der weite- j. re Schritte zur Gefahrenerforschung notwendig macht. j;
c) Vergabe der Straßenbauarbeiten und Kabelverle- | gung in der Flieder- und Lilienstraße in Montabaur- I Eschelbach
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig (10 |
Ja-Stimmen), einer in Siershahn ortsansässigen Firma den Auftrag für die Straßenbauarbeiten zum Angebotspreis von 396.871,26 DM und für die Straßenbeleuchtung zum Angebotspreis von 16.884,88 DM zu erteilen. Der Ausbau erfolgt entsprechend der vom Planungsbüro vorgestellten Planung. Der überplanmäßigen Ausgabe von 59.000 DM wurde zugestimmt. Die Deckung erfolgt durch Verschie- 1 bung der Baumaßnahmen Kopernikusstraße und Roßbergstraße. '
d) Erweiterung des Auftrages um die Leistungsphase »Bauleitung« für den Ausbau der Flieder- und Lilienstraße, Montabaur-Eschelbach
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig (10 Ja-Stimmen), den vorhandenen Auftrag um die Leistungsphase »örtliche Bauleitung HOAI § 57« zu erweitern und an ein in Dreikirchen ortsansässiges Planungsbüro zu ver- i geben.
Da mit dem Ausbau der Lilien- und Fliederstraße in Montabaur-Eschelbach kurzfristig begonnen werden soll und das Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung aufgrund der vorhandenen Arbeitskapazität die Leistung nicht erbringen kann, wurde ein Planungsbüro mit der Bauleitung beauftragt.
e) Erweiterung des Auftrages »Architektenleistungen Tiefgarage Süd« um die Leistungsphase »Bauleitung«
Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig (10 Ja-Stimmen), den vorhandenen Auftrag mit einem in Münster ortsansässigen Planungsbüro um die Leistungsphasen

