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Montabaur

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Nr. 27/96

Zeichen bedeutet nicht gleichzeitig, daß alle Verpackungen, die den grünen Punkt tragen, über den gelben Wertstoffsack zu entsorgen sind. Das duale Entsorgungssystem paßt sich an die jeweils bestehenden Wertstoffsammlungen der Kreise und Städte an. Im Westerwaldkreis wird Papier und Pappe schon seit 1988 über die grüne Wertstofftonne gesammelt und dies hat sich nicht durch die Einführung des dualen Systems geän­dert. Auch Papierverpackungen mit dem grünen Punkt gehö­ren nach wie vor in die grüne Wertstofftonne und nicht in den gelben Wertstoffsack.

Für Glas stehen im Westerwaldkreis nahezu 1000 Glascontai­ner zur Verfügung. Hierüber ist auch das Glas mit dem grünen Punkt zu entsorgen und nicht über die gelben Wertstoffsäcke. Als Weiß-, Braun- und Grünglas getrennt, wird es in den Glascontainern gesammelt und entsprechend in der Glasindu­strie verwertet. Die Container sind so im gesamten Kreisgebiet verteilt, daß es jedem Bürger möglich ist, das Glas zu entsor­gen. Zum Altglas gehören neben Einwegflaschen auch alle Konservengläser. Die Deckel sollen nach Möglichkeit vorher abgeschraubt werden und sind über die gelben Wertstoffsäcke zu entsorgen. Tüten und Kisten, in denen das Glas zum Glas­container transportiert wird, müssen wieder mit nach Hause genommen werden.

Die gelben Wertstoffsäcke stehen im Westerwaldkreis nur für die Sammlung von Kunststoff-, Verbund- und Weißblechver­packungen zur Verfügung.

Fehlwürfe von Glas und Papier im gelben Sack werden zwar auf der Sortieranlage aussortiert, stellen aber einen vermeid­baren Mehraufwand dar.

Der Appell des WAB: Werfen Sie Verpackungen aus Papier und Pappe in die grüne Tonne, Glas in die Glascontainer und hinterlassen Sie dort keinen Müllberg. Nutzen Sie die gelben Wertstoffe für alle übrigen Verpackungen.

Für Fragen stehen die Abfallberaterinnen des Westerwald­kreis-Abfallwirtschaftsbetriebes (WAB) gerne zur Verfügung unter Tel.: 02602/680655.

Förderpreis »Frauen in Führung« 1996

Der Frauenanteil in Führungspositionen ist immer noch nied­rig und spiegelt die Entwicklung in den letzten 20 Jahren die kontinuierlich steigende Erwerbsbeteiligung und verbesserte Ausbildungssituation bei den Frauen - nicht wider.

Mit der Verleihung des Förderpreises »Frauen in Führung« will deshalb der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Rai­ner Brüderle ein Signal setzen und ein Unternehmen in Rhein­land-Pfalz auszeichnen, das Frauen den Zugang zu Führungs­positionen durch besondere Frauenforderung und familienge­rechte Lösungen erleichtert hat. Durch die Bekanntmachung der Initiative des Unternehmens in der Öffentlichkeit sollen auch andere Betriebe dazu ermutigt werden, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um den Anteil von Frauen in Füh­rungspositionen zu erhöhen.

Bei der Auswahl des Preisträgers wird besonderes Gewicht auf familiengerechte Arbeitszeitregelungen für Frauen und Män­ner im Führungsbereich gelegt und auf die gezielte Förderung für Mütter mit kleineren Kindern.

Preis:

Der Preis besteht aus einer Urkunde in Verbindung mit einem Kunstobjekt und einem Geldpreis. Die Preisverleihung wird Anfang Dezember durch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle erfolgen.

Teilnahmebedingurigen:

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Unternehmen der Privatwirtschaft mit mehr als 50 Beschäftigten aus den Wirt­schaftsbereichen Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistun­gen und Freie Berufe mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Töchter ausländischer Unternehmen in Rheinland-Pfalz können sich am Wettbewerb beteiligen, wenn sie befugt sind, selbständig Personalentscheidungen zu treffen.

Bewerbungen können von Unternehmensleitungen, Arbeit­nehmervertretungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbei­tern eingereicht werden.

Das Einverständnis der Unternehmensleitung mit einem Be­such der Jury vor Ort wird vorausgesetzt.

Bewerbungsunterlagen:

Teilnahmeunterlagen in Form eines Fragebogens sind beim rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium unter nachste­hender Anschrift erhältlich. Darüber hinaus sind die Unter­nehmen dazu aufgefordert, zusätzliche geeignet erscheinende Unterlagen mit einzureichen, aus denen Näheres zu den ffau- enfördernden Einzelmaßnahmen oder auch - falls vorhanden

- zum frauenfreundlichen Gesamtkonzept des Unternehmens hervorgeht.

Die Bewerbung kann bis zum 30.09.1996 eingereicht werden beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Referat 8104, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, Tel.: 06131/16-2274, 2165 oder 4252, Fax: 06131/16-4033.

Die Versichertenältesten der LVA beraten kostenlos und versichertennah

Wichtige Kontaktstellen für Versicherte und Rentner in Rheinland-Pfalz sind die 55 ehrenamtlich tätigen Versicher­tenältesten der Landesversicherungsanstalt (LVA) Rhein­land-Pfalz.

Die Versichertenältesten stehen unmittelbar vor Ort in den Landkreisen und Städten den Versicherten und Rentnern als Ansprechpartner in allen Angelegenheiten der Rentenversi­cherung zur Seite. Dazu gehören die ausführliche Information und eingehende Beratung, darüber hinaus helfen sie beim Ausfüllen von Anträgen, nehmen diese entgegen und leiten sie an die LVA weiter.

Auch 1995 konnten die Versichertenältesten in zahlreichen Einzelfällen gezielt praktische Hilfe leisten: Rund 14000 Ver­sicherte und Rentner wurden beraten und über 3000 Anträge entgegengenommen und weitergeleitet.

Die Betreuung durch die Versichertenältesten ist kostenlos. Namen und Anschriften der Versichertenältesten können dem Faltblatt »Auskunft und Beratung« entnommen werden, das die Pressestelle der LVA Rheinland-Pfalz, 67340 Speyer, auf Anforderung kostenlos zur Verfügung stellt.

Erwachsenenbildung

Studienreise »Bretagne«

- nur noch wenige Plätze frei -

Die Kreis-VHS führt in den Sommerferien vom 2. bis 11. August 1996 eine lOtägige Studienreise nach Frankreich (Bre­tagne) durch.

Reiseleiter ist Stud. Dir. Helmut Blumenröther, der auch die Programmvorbereitung durchgeführt hat. Veranstalter ist das Reisebüro König in Wirges.

Auf dem Programm der Reise stehen u. a.: Vitre (Stadtmauer, Notre-Dame, Burg), Dinan, Dinard, Cap Frehel, St. Malo, Rance-Tal (Gezeitenkraftwerk), St. Thegonnec, Guimiliau, Brest, Vannes, Golf von Morbihan, Halbinsel Rhuys, Halbinsel Quiberon, Landspitze »Pointe du Raz«, Quimper, Concarneau und vieles mehr.

Interessenten fordern den ausführlichen Reiseprospekt an bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., Peter-Altmeier-Platz 1 (Kreishaus), 56410 Montabaur, Telefon: 02602/124420 oder 124427.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

England ist mehr als nur London!

Studienreise in Rubin Hoods Heimat

Die Kreis-VHS führt in den Herbstferien vom 13. bis 20.10.1996 eine 8tägige Studienreise nach England durch. Reiseleiter ist Karen Wirth (Dozentin für Englisch), die auch die Programmvorbereitung durchgeführt hat. Veranstalter ist die Fa. Schneider, Montabaur.

Auf dem Programm der Reise stehen u. a.: Nottinghamshire, Sherwood Forest Visitors Centre, Meadowhall Shopping and Leisure Centre in Sheffield, York mit Minster und Altstadt, Northamptonshire, Peterborough und Stamford, Lincoln, Der- byshire Peak District (Chatsworth House - Residenz des Duke und Duches of Devonshire), Chesterfield und vieles mehr. Interessenten fordern den ausführlichen Reiseprospekt an bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., Peter-Altmeier-Platz 1 (Kreishaus), 56410 Montabaur, Telefon: 02602/124420 oder 124427.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldeschluß: 01.08.1996.