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Montabaur

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Nr. 24/96

Reiswerfen nach Hochzeiten

fuhrt zur Verunreinigung des Rathauses und zu Unfallgefahren

Leider gibt es am Rande von Eheschließungen immer wieder unerfreuliche Begleiterscheinungen. Die Verwaltung bemüht sich, für alle Brautpaare und ihre Familien die Trauung in einem würdigen und angemessenen Rahmen durchzuführen. Aus diesem Grund wurde vor kurzem ein neues Trauzimmer eingerichtet, das allgemein als sehr positiv und geschmackvoll bewertet wird. Wir bieten auch in der Bürgerhalle die Gelegen­heit, mit Verwandten, Freunden und Bekannten einen Um­trunk zu veranstalten. Das darf aber nicht als Einladung zur Verunreinigung des Rathauses mißverstanden werden.

Nach Trauungen wird in der Bürgerhalle und auf der Treppe vor dem Rathaus immer wieder kräftig Reis gestreut.

Die nachfolgenden Brautpaare, die auch in der Bürgerhalle mit ihren Familien, Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunden feiern wollen, und sonstige Besucher der Verwaltung finden also die Bürgerhalle und den Rathauseingang in einem unsau­beren Zustand vor. Für die Verbandsgemeinde Montabaur entsteht dadurch auch erhöhter Reinigungsaufwand.

Neben dem Aspekt, daß es für andere Besucher und nachfol­gende Hochzeitsgesellschaften alles andere als angenehm iät, wenn sie sich in einem verschmutzten Raum aufhalten müs­sen, birgt das Ausstreuen von Reis aber auch noch Unfallge­fahren. Gerade auf Steinbelag kann es leicht zu Unfällen kommen. Besonders auf der Treppe kann es leicht zu gefährli­chen Stürzen kommen.

Die oben geschilderte Verunreinigungen erfolgen, obwohl im Rathaus gut sichtbar Schilder au%estellt sind, auf denen wir darum bitten, auf das Werfen von Reis zu verzichten.

Es wäre schade, wenn wegen des uneinsichtigen Verhaltens Einzelner die Möglichkeiten, im Rathaus eine kleine Feier zu veranstalten, eingeschränkt werden müßten.

Rattenbekämpfimgsaktion 1996

In der Zeit vom 01.07.1996 bis 31.07.1996 wird im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde eine Rattenbekämpfungsaktion durchgeführt. Das Gift wird bei Befallsfeststellung in der Kanalisation und in Bachläufen so ausgelegt, daß keine Kinder oder Haustiere damit in Berührung kommen.

Wir fordern alle Haus- urid Grundstückseigentümer auf, sich bei Rattenbefall an dieser Aktion zu beteiligen. Sie können sich ab sofort direkt mit dem Schädlingsbekämpfermeister Helmut Diefenbach, Dornburg-Talheim, Tel. 06436/7509, oder mit der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Tel. 02602/ 126.206, in Verbindung setzen.

Besitzer von Hunden und Katzen werden vorsorglich aufgefor­dert, in dem genannten Zeitraum ihre Tiere nicht frei herum­laufen zu lassen, da die ausgelegten Giftköder (Wirkstoff Kumarin) für Haustiere schädlich sein können. Wir weisen darauf hin, daß Vitamin K Tabletten als Gegenmittel zu dem Kumarinwirkstoff zu verwenden sind. Diese Vitamin KTäblet- ten sind in jeder Apotheke erhältlich.

Bitte beachten Sie, daß die Giftköder nach dem Ende der Bekämpfungsaktion aus Sicherheitsgründen von den Grund­stücken entfernt werden müssen.

yerbandsgemeindeverwaltung - Ortspolizeibehörde -

Personenstandsmeldungen im Monat Mai 1996

in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Ana Marijanovic, Montabaur, Oderstraße 16 Armin Pajic, Montabaur, Vorderer Rebstock 38 David Vivas Estevao, Girod, Backhausweg 1 Darius Heinke, Montabaur, Barbarastraße 7 Friederike Roßbach, Montabaur, Bahnhofstraße 65 Mara Schulmeyer, Eitelborn, Hunselweg 20 Anna-Lena Jung, Horbach, Hauptstraße 16 Selma Kujundzic, Montabaur, Sauertalstraße 1 Moritz Rüster, Heiligenroth, Bergstraße 34 a Jessica Ichin Volz, Untershausen, Gartenstraße 23 Corolin Zöller, Montabaur, Am Bornrain 4

Eheschließungen

Bernhard Karl-Heinz Vogt und Britta Horstkamp, Montabaur, Lilienstraße 4

Ulrich Gottfried Wilhelmi und Tanja Theresia Henschel, Hol­ler, Lahnstraße 2

Thomas Maik Küseling und Nicole Ganswich, Großholbach, Alte Straße 11

Peter Hoffarth und Christine Maria Hörter, Girod, Schul­straße 18

Stefan Saul und Ruth Maria Dorothea Walzik, Kadenbach, Brunnenstraße 6

Markus Maria Wilhelm Stock und Esther Burkholz, Un­tershausen, Am Beul 21

Benno Hans Demel, Frankfurt am Main, Johannesallee 28, und Andrea Mechthild Reusch, Montabaur, Warthestraße 5 Francisco Werner Rios Jimenez und Marion Theis, Niederel­bert, Hollerer Straße 21

Gerhard Richard Widmann und Elvira Best, Kadenbach, Rö­merstraße 75

Thomas Ecker und Birgit Gisela Maria Kuhn, geb. Altenhofen, Montabaur, Amselstraße 1

Arndt Rudolf Best und Ruth Klimaschka, Kadenbach, Mittelweg 3 Markus Biebricher und Tanja Niederkofler, Nentershausen, Moselstraße 29

Thomas Kauth und Annette Wiek, Montabaur, Eifelstraße 15 Gerold Martin Hoschkara, geb. Lipfert, Eitelborn, Helfenstein­straße 34, und Dagmar Petra Günther, geb. Grundhöffer, Eitelborn, Steinstraße 15

Alexander Stradl und Diana Elisabeth Schmidt, Kadenbach, Am Hohlgraben 1

Peter Reifenscheidt, Nentershausen, Rheinstraße 13, und Ste­phanie Metz, Nentershausen, Waldstraße 7

Sterbefalle

Willi Puderbach, Holler, Hauptstraße 24

Gemüseanbau und Zierpflanzenerhebung 1996

Vom 1. bis 9. Juli 1996 findet eine allgemeine Erhebung über den Anbau von Gemüse und Erdbeeren sowie von Zierpflanzen und Blumen statt. Auskunftspflichtig sind die Inhaber oder Leiter von Betrieben, die Gemüse oder Erdbeeren oder Zier­pflanzen und Blumen auf dem Freiland oder in Unterglasan­lagen anbauen sowie sonstige Bewirtschafter Von Flächen mit Anbau zum Verkauf. Anzugeben sind alle zum Betrieb gehö­renden mit Gemüse, Erdbeeren, Zierpflanzen und Blumen bestellten Flächen unter Berücksichtigung des mehrfachen Anbaues während des Jahres auf derselben Fläche.

Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig han­delt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.

Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwen­dung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Heimbewohner - Urlaub an der Mosel

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Heimbewohnerinnen und Heimbewohner der Alten- und Pfle­geheime des Hospitalfonds Montabaur GmbH, verbrachten einen Urlaub an der Mittelmosel. In einem Feriendorf in Mont Royal bei Kröv wurden für eine Woche zwei Ferienhäuser bezogen. Hier war dann der Ausgangspunkt für viele Unter­nehmungen in dieser Woche. Zum Programm gehörte eine Fahrt nach Trier, der Besuch eines Bauernmarktes im Huns­rück, eine Schiffahrt auf der Mosel, der Besuch der schönen Stadt Bernkastel und eine Weinprobe in einer Straußwirt­schaft in Traben Trarbach. Im Ferienpark spielten die Heim­bewohnerinnen zusammen mit dem Betreuungspersonal Mi­nigolf. Im dazugehörenden Restaurant konnte man sich den