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Montabaur

können am Jahresende unangenehm hohe Nachzahlungen anfallen« führt ein Sprecher der Gasversorgung Westerwald aus. »Wir empfehlen eine entsprechende Anhebung der Ab­schlagszahlungen, möchten es aber den Kunden überlassen, ob und in welcher Höhe diese erfolgen soll«.

Wer also jetzt monatlich einen etwas höheren Abschlag zahlen möchte, damit es am Jahresende kein »böses Erwachen« gibt, meldet sich einfach bei der Gastversorgung Westerwald, Tele­fon 02624/9101-0. Und wer es ganz genau wissen will, kann mit Angabe seines Zählerstandes - schnell und unkompliziert

- sogar den aktuellen Abrechnungsstand erfahren!

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Firma Reifen-Specht in Freilingen feiert ihr 25jähriges Jubiläum

Mit einem großen Fest feiert die Firma Reifen-Specht in Frei­lingen, Sayntalstraße 20, am Samstag, 20.04.1996, ihr 25jäh- riges Bestehen. Den Besucher erwarten eine Vielzahl an At­traktionen, u. a. Hubschrauberrundflüge, eine Kartbahn und als Höhepunkt eine Autogrammstunde mit Formel 1-Star Heinz-Harald Frentzen.

Reifen-Specht ist als Groß- und Einzelhändler für Reifen seit langem weit über die Grenzen des Westerwaldes hinaus für seinen zuverlässigen Service bekannt. Die Kunden kommen zum Reifenkauf teilweise aus dem Ruhrgebiet, aus dem Großraum Köln oder aus dem Ballungsgebiet Rhein-Main. Über den Großhandel wird inzwischen nicht nur das Bundes­gebiet, sondern fast der gesamte europäische Markt bedient, mit einer ständig wachsenden Steigerungsrate.

Die sehr breite Produktpalette umfaßt alle führenden Reifen­fabrikate. Die Kunden können sich aufgrund der sehr hohen Lagerkapazität vor Ort den gewünschten Reifen aussuchen und montieren lassen. Ebenso verfügt die Firma Reifen-Specht über eine Riesenauswahl an Alufelgen. Auch hier sind alle führenden Hersteller vertreten. Die Kunden können bei der Firma Specht sowohl ein 13-Zoll-Rad als auch ein 18-Zoll-Rad

- im Design speziell auf ihr Fahrzeug abgestimmt - erwerben. Zum Kundenservice gehören neben Verkauf, Auswuchten und Montage der Reifen und Räder, natürlich auch die Beratung und die Achsvermessung mit modernsten technischen Gerä­ten.

Nach der Firmengründung im Jahre 1971 entwickelte sich aus kleinen Anfängen zunächst der Einzelhandel, bevor ab Ende der 70er Jahre auch der Großhandel bedient wurde. Als erster Händler im Westerwald hat die Firma Reifen-Specht Alu-Fel­gen vermarktet. Auch im Bereich der Nutzung von EDV-Anla­gen zählt das Freilinger Unternehmen zu den Vorreitem der Branche.

Der-Betrieb ist unter der Leitung von Rosel und Jürgen Specht sowie durch die Mitarbeit der Söhne Thorsten und Olaf kontinuierlich aufgebaut worden. 24 Beschäftigte zählt das Unternehmen heute, drei Auszubildende erhalten gegenwär­tig in der Verwaltung ihr berufliches Fundament - damit ist Reifen-Specht im Westerwald ein wichtiger regionaler Arbeit­geber. Auf insgesamt 2.200 Quadratmeter summieren sich die Betriebsflächen mit den zwei großen und zwei kleineren La­gerhallen, Verkaufsraum, Werkstatt und Büroetage. Eine zu­sätzliche Erweiterung wird zur Zeit erwogen. Für die Zukunft hat sich das Unternehmen vorgenommen, die Handelsbezie­hungen im In- und Ausland zu erweitern und natürlich vor Ort das hohe Kundendienstniveau zu optimieren.

20 Jahre Deutsche ilco Gruppe Koblenz

Einladung zur Informations- und Jubiläumsveranstal- tung im großen Saal des Soldatenheimes Koblenz, Haus Horchheimer Höhe, Von-Galen-Straße, am 11. Mai 1996, unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters von Koblenz, Dr. Eberhard Schulte-Wissermann. Thema: »Leben mit dem Stoma!«. Veranstaltung für Betroffene, Angehörige und Interes­sierte. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos! Für den Imbiß muß ein Unkostenbeitrag erhoben werden (in der Nähe des Soldatenheimes gibt es keine andere Essensmöglich­keit).

Bitte. Anmeldung (Deutsche ILCO e.V., Region nördliches Rheinland-Pfalz, Telefon 02631/47455) nicht vergessen!

Nr. 16/95

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Ab 1996 Bausparprämie schon ab 16 Jahren

Junge Leute können durch die verbesserte staatliche För- derung des Bausparens jetzt früher und effektiver sparen. Bekanntlich zählt jedes Jahr auf dem Weg zur ersten eige­nen Wohnung!

Seit dem 01.01.1996 erhalten auch sechzehn- und siebzehnjäh­rige selbständig die Wohnungsbauprämie vom Staat. Bisher war das erst ab dem 18. Lebensjahr möglich. Sie bekommen jetzt auf das eigene Bausparkonto 10 % Prämie (max. 100 Mark) auf Einzahlungen von bis zu 1.000 Mark im Jahr, wobei die Einkommensgrenze für Ledige bei einem zu versteuernden Einkommen von 50.000 Mark (brutto: 55.996 Mark) liegt.

Die Auszubildenden unter den jungen Leuten haben meistens Anspruch auf »Vermögenswirksame Leistungen« vom Arbeit­geber. Für sie ist ein Bausparvertrag in doppelter Hinsicht vorteilhaft. Bekanntlich überweist der Arbeitgeber je nach Tarifvertrag bis zu 78 Mark im Monat auf den Bausparvertrag. Auch darauf gibt es eine staatliche Zulage von 10 %. Bedingung: Die derzeit maßgebliche Grenze eines zu versteu­ernden Einkommens von 27.000 Mark für Ledige (brutto 33.618 Mark) wird nicht überstiegen. So läßt sich schon in den Ausbildungsjahren ein stattliches Finanzpolster für die Erfül­lung späterer Wohnwünsche anlegen.

Spar-Beispiel

So wächst das Konto: 78 Mark »Vermögenswirksame Leistun­gen« (zum Beispiel 52 Mark Arbeitgeberanteil, 26 Mark Ei­genanteil) werden monatlich auf den Bausparvertrag überwie­sen. Nach sieben Jahren beträgt das Sparkapital ein­schließlich auf das Bausparkonto eingezahlter Sparzulagen 7.864 Mark. Selbst aufgebracht hat der/die junge Sparer/in aber nur 2.184 Mark. Mit allen Sparvorteilen ergibt das ein Plus von 5.680 Mark!

Um die Wohnungsbauprämie voll auszuschöpfen, lohnt es sich, zusätzlich 84 Mark monatlich in den Bausparvertrag zu investieren. Nach sieben Jahren ergibt dies dann einen Spar­erfolg von über 16.300 Mark. Wenn man davon ausgeht, daß ein LBS-Bausparvertrag zu einem 60%igen Darlehen berech­tigt, dann resultiert aus diesen Zahlen eine empfohlene Bau­sparsumme von 40.000 Mark.

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Schwächeren Berufsanföngem mehr helfen

Berufeberater und Bildungsträger sehen größere »Bugwelle«

»Das Mißverhältnis zwischen den Berufswünschen der Schul­abgänger einerseits und den angebotenen Ausbildungsstellen andererseits, wird in diesem Jahr voraussichtlich noch größer sein als im vergangenen Jahr«, mit dieser Prognose eröffnete Arbeitsamtsdirektor Erwin Spiekermann eine Gesprächsrun­de mit Berufsschulen und Bildungsträgem aus dem Wester­wald und Rhein-Lahn-Kreis. Die besondere Sorge der Berufs­berater gelte dabei den weniger qualifizierten Jugendlichen, die auch jetzt wieder große Schwierigkeiten haben, einen Aus­bildungsplatz zu finden. Dabei sei aber klar, daß das Arbeits­amt immöglich die Ausbildungsmarktprobleme alleine bewäl­tigen könne. Die Chancen für Leistungsschwächere ver­schlechtern sich zunehmend.

Manfred Grohe von der Berufsberatung des Arbeitsamtes Montabaur plant schon jetzt Alternativen für diese Schulab­gänger. Er befürchtet aber, daß die bisherigen Kapazitäten für »Ersatzlösungen« wie berufsvorbereitende Lehrgänge und schulische Maßnahmen im Herbst dieses Jahres nicht ausrei­chen. Die »Bugwelle« an Ausbildungsplatzbewerbern, die kei­ne Stelle finden, werde 1996 noch größer. Dies verstärke auch den Trend, möglichst lange zur Schule zu gehen. Die »Bugwel­le«, die sich jetzt schon im Berufsvorbereitungsjahr bei den Berufsbildenden Schulen und in den Lehrgängen des Arbeits­amtes befindet, hat eine Größe von über 700 Jugendlichen. Die Berufsberatung des Arbeitsamtes Montabaur plant des­halb, die Kapazität ihrer berufsvorbereitenden Bildungs­maßnahmen von bisher 70 auf 130 Plätze aufzustocken. Zu­dem will sie die überbetriebliche Berufsausbildung ebenfalls erweitern. Bisher finanziert das Arbeitsamt überbetriebliche Ausbildungsplätze für sechs Tischler und sechs Metallbauer in Ruppach-Goldhausen und je zwölf Hauswirtschafterinnen in Diez und Westerburg.

Um Lehrabbrüche zu vermeiden und auch um jugendlichen Aussiedlem bessere Chancen beim Berufsstart zu geben, wird in diesem Jahr wieder ein besonderer Stütz- und Förderunter­richt eingerichtet. Zur Zeit stehen im Westerwaldkreis und im

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