Montabaur
Zeit vom 30. September 1996 bis 13. Oktober 1996 aufgrund einer offiziellen Einladung ebenfalls nach Texas reisen und dort sieben Auftritte absolvieren, darunter auch anläßlich des Jubiläumsoktoberfestes in der Partnerstadt Fredericksburg gastieren. Da sie für die Auftritte keine Vergütung bekommen und alle Kosten selbst tragen müssen, haben sie um einen finanziellen Zuschuß seitens der Verbandsgemeinde Montabaur gebeten.
Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, der Deutsch-Texanischen Gesellschaft im Rahmen der für die Begründung der Partnerschaft zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel einen Zuschuß in Höhe von 5.000 DM zu bewilligen.
Die Deutsch-Texanische Gesellschaft soll dann ihrerseits entscheiden, in welcher Höhe sie anderen Gruppen, die sich im Rahmen der Partnerschaft engagieren, einen Zuschuß für die Texas-Reise zur Verfügung stellt.
Beschilderung des Rathauses
Durch die zusätzliche Nutzung von Büroräumen im teilerworbenen Nebengebäude des Rathauses, der Einrichtung eines Bürgerbüros und dem Umzug von Dienststellen innerhalb der schon bisher genutzten Gebäude ist es erforderlich, den Besuchern des Rathauses eine noch umfassendere Hilfe für das Auffinden ihrer Gesprächspartner im Rathaus anzubieten als bisher. Ein von der Verwaltung erarbeitetes Konzept wurde mit zwei Anbietern besprochen.
Die Entscheidung wurde zurückgestellt. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beauftragten die Verwaltung, weitere Angebote für die Beschilderung des Rathauses bis zur nächsten Ausschußsitzung einzuholen. In der Zwischenzeit soll eine Arbeitsgruppe - bestehend aus je einem Vertreter pro Fraktion - das vorgelegte Konzept vor Ort im Rathaus überprüfen.
Bf. Gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zusammen mit dem Ausschuß für Bauwesen und Raumordnung
Regenwassernutzung;
Einbau einer Photovoltaik- oder Solaranlage an der El- berthalle
Die Fachingenieure für Heizung, Lüftung, Sanitär sowie die Elektroanlage wurden beauftragt, im Rahmen einer Studie zu ermitteln, ob der Einbau einer Photovoltaik, von Solaranlagen und die Nutzung des Regenwassers zur Brauchwasserversorgung wirtschaftlich wäre. Sie kamen zu dem Ergebnis, daß eine Wirtschaftlichkeit der erforderlichen Investitionen angesichts der geringen Kosteneinsparungen, die durch diese technischen Einrichtungen möglich wären, nicht nachzuweisen ist. In der Sitzung wurde näher dargelegt, daß der relativ geringe Wasserverbrauch, aber auch die geringen Zeiten, zu denen Energie verbraucht wird, der Wirtschaftlichkeit entgegenstehen.
Die CDU-Fraktion und die FWG-Fraktion sprachen sich deshalb gegen die ins Auge gefaßten Maßnahmen aus. Die SPD- Fraktion hingegen plädierte für den Einbau einer Solaranlage und bat um eine ergänzende Untersuchung, ob bei einer Einbeziehung der Raumheizung in die Nutzung von Solarenergie die Wirtschaftlichkeit der Investition zu gewährleisten sei. Die Fraktion »Bündnis 90/Grüne« teilte die grundsätzliche Befürwortung des Einbaus einer Solaranlage.
Die Entscheidung wurde zurückgestellt. Nach Vorliegen der weiteren Untersuchungsergebnisse wird der Haupt- und Finanzausschuß darüber entscheiden, ob eine Solaranlage eingebaut wird.
Auftragsvergaben
a) Wiederaufbau der Elberthalle und Erweiterung des Schulgebäudes in Niederelbert
Das Ergebnis der Ausschreibung zum Wiederaufbau der Elberthalle und der Erweiterung des Schulgebäudes in Niederelbert, die vom Architektenbüro Heinrich, Bendorf, vorgenommen wurde, lag den Ausschußmitgliedern in der Sitzung vor. Jeweils einstimmig beschlossen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, die nachfolgenden Gewerke zu vergeben:
Gewerk Angebotspreis
Erdarbeiten.115.615,48 DM
Maurer- und Betonarbeiten...'..561.808,47 DM
Stahlkonstruktion.263.350,00 DM
Dackdecker- und Klempnerarbeiten.355.108,12 DM
Metallbauarbeiten.196.753,44 DM
Holzfenster- und Türanlagen.70.700,39 DM
Verglasungsarbeiten.63.340,45 DM
Innenputzarbeiten.29.081,37 DM
Außenputzarbeiten. 49.481,63 DM
Nr: 12/96
Estricharbeiten. 29.948,93 DM
Stahlzargen und Türblätter.21.605,05 DM
Fliesenarbeiten.50.776,99 DM
Natursteinarbeiten.39.216,90 DM
Sportboden.78.919,33 DM
Parkettarbeiten...:.31.576,58 DM
Lüftungsanlage.143.385,45 DM
Heizungsanlage.173.009,27 DM
Sanitärarbeiten. 43.786,30 DM
Elektroarbeiten.255.959,62 DM
b) Übertragung der Proj ektbetreuung für die Sanierung und Erweiterung des Hallen- und Freibades auf die Kommunalbau Rheinland-Pfalz GmbH
Der Minister des Innern und für Sport hat mitgeteilt, daß 1996 eine Bewilligung von Landesmitteln für die Sanierung und Erweiterung des Hallen- und Freibades Montabaur erfolgen wird. Einzelheiten über die Höhe der Landesförderung sind noch nicht bekannt.
Es muß überlegt werden, welche Maßnahmen zur Substanzerhaltung und für ein Mindestprogramm zur Attraktivierung des Bades erforderlich und sinnvoll sind.
Die jetzt anstehende Investition bedarf der intensiven Betreuung durch den Bauherrn. Es muß jedoch festgestellt werden, daß angesichts der Vielzahl und des Umfangs der anstehenden Investitionen in den Jahren 1996/97 nicht die erforderlichen Personalkapazitäten frei sind, um die notwendige intensive Betreuung des Projektes seitens der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur sicherzustellen. Gerade weil es sich um eine schwierige Sanierungsmaßnahme des fast 30 Jahre alten Bades handelt, ist eine intensive Kostenkontrolle erforderlich. Aus den vorgenannten Gründen beschloß der Haupt- und Finanzausschuß mehrheitlich (bei zwei Gegenstimmen), die Projektbetreuung für die Sanierung und Erweiterung des Hallen- und Freibades Montabaur der Kommunalbau Rheinland- Pfalz GmbH zu übertragen, da diese über umfangreiche einschlägige Erfahrungen beim Bau von Hallen- und Freibädern verfügt.
c) Herstellung des Wendeplatzes und des Parkplatzes an der Grundschule Nentershausen
Im Zuge des Neubaues der Grundschule Nentershausen soll im Einmündungsbereich des Grundschulgrundstückes zur Aarstraße ein Wendeplatz mit Bushaltestelle sowie ein Parkplatz für die Lehrkräfte geschaffen werden. Die Arbeiten sollen in der Zeit vom 18.03. bis 13.05.1996 wie folgt ausgeführt werden:
Der Wendeplatz wird bituminös befestigt. An der äußeren Führung des Wendeplatzes begrenzen Hochborde und an der inneren Führung Rundborde die Fahrbahn. Der Parkplatz für die Lehrer wird gepflastert: die Zufahrt in braunem Rechteckpflaster und die Tellflächen in grauem Okopflaster. An der Haltestelle werden Absperrgitter angebracht.
Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses vergaben einstimmig den Auftrag für o. g. Arbeiten an die Firma Ferdinand, Heiligenroth, zum Angebotspreis von 45.000 DM.
Stellenausschreibung
Die Ortsgemeinden Heilberscheid und Nomborn suchen für den in gemeinsamer Trägerschaft zu betreibenden kommunalen Kindergarten mit Sitz in Heilberscheid eine(n) Kindergartenleiter/in sowie Erzieher/iimen und Kinderpfleger/innen (Vollzeit und Teilzeitkräfte).
(Die Trägerschaft soll durch einen noch zu gründenden Zweckverband übernommen werden.)
Die Eröffnung der Kindertagesstätte und damit zugleich die Einstellung, ist ab August 1996 vorgesehen.
Der Kindergarten wird als zweigruppige Einrichtung betrieben.
Die Vergütung erfolgt nach dem Bundesangestelltentarifvertrag (BAT). Darüber hinaus werden die im öffentlichen Dienst obligatorischen Sozialleistungen gewährt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild) werden bis zum 12.04.1996 erbeten an die
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur
Nähere Informationen können telefonisch erfragt werden unter der Rufnummer 02602/126.131.

