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Montabaur

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Nr. 11/96

Karl Vater, Leiter der Verkehrswacht, bedankte sich für das langjährige finanzielle Engagement der Kreissparkasse.

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Vater betonte, daß die Notwendigkeit von Verkehrsübungs­spielen und das Vorbild der Eltern unverzichtbar für die Ver­meidung von Kinderunfällen seien. Dies insbesondere, da die Kinderunfälle erschreckend zugenommen haben. 1994 gab es im Westerwaldkreis 73 Kinderunfälle und 1995 waren es be­reits 104 Unfälle, bei denen Kinder verletzt wurden.

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Schüler-Musik-Wettbewerb

Foto: LBS Rheinland-Pfalz

Beim Vorausscheidungs-Konzert am 4. März 1996 in Mayen war in der Sparte »Bands/Big Bands« das Mons-Tabor-Gymna- sium aus Montabaur unter der Leitung von Hans-Otto Wies am Start. Auch wenn die Gruppe am Ende der Qualifikation für die Zwischenrunde knapp verpaßte, hat es den jungen Musikern großen Spaß gemacht.

Der Schüler-Musik-Wettbewerb wird in diesem Jahr zum 7. Mal vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiter­bildung, der Landes-Bausparkasse und dem Verband der Schulmusiker durchgeführt.

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Vollständiger Kostenvergleich spricht für die Erdgasheizung

Gasversorgung Westerwald: Reine Brennstofükosten sind nicht ausschlaggebend

Für Bauherren oder bei der Modernisierung des Eigenheims steht meist auch die Entscheidung für eine bestimmte Heiz­energie an. Wer dabei die reinen Brennstoffkosten zugrunde legt, erhält jedoch ein unvollständiges und schiefes Bild. Nur ein umfassender Vergleich, der auch die Anschaffungs- und Betriebskosten der Heizung einbezieht, ermöglicht fundierte Aussagen.

Studien renommierter Institute weisen nach, daß bei einem solchen vollständigen Vergleich die Erdgasheizung am gün­stigsten abschneidet. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für die Heizungsmodernisierung.

Der beste Beweis für die Preiswürdigkeit des Erdgases ist, daß jedes Jahr viele neue Kunden für die Gasheizung gewonnen werden können, die vorher mit Öl geheizt haben.

Sicherlich spielen bei der Entscheidung für eine Gasheizung auch andere Argumente eine Rolle. Im Blick auf die umwelt- und klimaschonende Verwendbarkeit nimmt Erdgas eine Vor­zugsstellung unter den fossilen Energieträgern ein. Seine che­mische Zusammensetzung und der gasförmige Zustand ermög­lichen eine schadstoffarme Verbrennung. Die moderne Gasge­rätetechnik kann diese Vorteile effizient nutzen. Die Emission unverbrannter Bestandteile wie zum Beispiel Ruß wird nahe­zu vollständig verhindert.

Nicht ohne Grund also wird die Erdgasheizung in den deut­schen Haushalten immer beliebter. Allein im vergangenen Jahr haben sich über 70 Prozent aller Bauherren für die Erdgasheizung entschieden. 1979 waren es erst rund 36 Pro­zent. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der ölbeheizten Neubauwohnungen von rund 55 auf rd. 25 Prozent gesunken. Die Entwicklung im Versorgungsgebiet der Gasversorgung Westerwald verläuft ähnlich; über 80 % aller Bauherren im Westerwaldkreis entscheiden sich für Erdgas. Allein im Jahr 1995 konnten rd. 2.300 Wohnungen mit einer Erdgasheizung ausgestattet werden. Der Anteil der erdgasbeheizten Wohnun­gen im Westerwald erhöhte sich dadurch von 38 auf über 40 %. Übersichtliche und umfassende Informationen gibt die Bro­schüre »Heizkosten vergleichen leicht gemacht«, die kostenlos unter der Telefon-Nummer 02624/9101-16 bei der Gasversor­gung Westerwald abgerufen werden kann

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Glück im Spiel 77

Lottoglück fiel in Annahmestelle Gerlinde Langshausen

Dienst am Kunden in seiner wohl schönsten Art und Weise konnte Lotto-Annahmestellenleiterin Gerlinde Langshausen aus Montabaur ausüben. Ihre Kundin Heidemarie Böckling aus Dernbach hatte mit einem bei ihr abgegebenen Spielschein Riesenglück in der Sonderauslosung von Toto-Lotto Rhein­land-Pfalz. Für nur 2,50 DM Einsatz im Spiel 77 gewann Heidemarie Böckling einen schnittigen BMW 316i Compact.

Gerlinde Langshausen (links) begleitete Heidemarie Böckling (Mitte) zur Ge­winnübergabe nach Koblenz, wo Christoph Becker (rechts), von Toto-Lotto Rhein­land-Pfalz, die Wagenschlüssel überreichte und allzeit »Gute Fahrt« wünschte.

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Mehr Krankenschwestern und Altenpflegerinnen weniger Keramiker, Dreher und Maurer

Die Sozial- und Gesundheitsberufe sind in der heimischen Region weiter im Vormarsch, während einige Arbeitsplätze für Industrie- und Handwerksberufe Mitte 1995 weniger besetzt waren als ein Jahr zuvor. Das berichtet das Arbeitsamt in Montabaur.

Trotz der seit dem letzten Jahr wieder steigenden Arbeitslo­senzahlen weist die Beschäftigungsanalyse des Arbeitsamtes Montabaur zum Stand 30.06.1995 noch weitere Arbeitsplatz­gewinne für die heimische Region aus. Konkret heißt das, daß es in den Betrieben und Verwaltungen des Westerwald- und des Rhein-Lahn-Kreises mit 84.061 versicherungspflichtigen Beschäftigten insgesamt fast 1.200 besetzte Arbeitsplätze für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende mehr gab als ein Jahr zuvor. Dies bedeutete einen Zuwachs von 1,4 Prozent. Die höchste Steigerungsrate weisen im Jahresvergleich die versicherungspflichtigen Teilzeitjobs auf. Sie werden überwie­gend von Frauen eingenommen. In den heimischen Betrieben und Behörden wurden mit zuletzt 617 Männern 33 mehr als