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Montabaur

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Nr. 11/96

ter. Anzugeben sind alle Schweine, die sich zum 3. April in Ställen und auf Flächen des Betriebes befinden, einschließlich aufgenommenes fremdes Vieh. Bestehen Anordnungen der Veterinärbehörden, die den Personenverkehr auf einzelnen Betrieben beschränken, werden die Auskunftspflichtigen ge­beten, darauf hinzuweisen.

Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.

Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwen­dung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen.

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

31. März 1996

Letzter Termin für die Zahlung freiwilliger Beiträge für 1995

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 1995 können nur noch bis zum 31. März 1996 wirk­sam gezahlt werden. Darauf weist die Landesversicherungs­anstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, hin. Wichtig ist dies vor allem für Versicherte, die sich durch die regelmäßige Zahlung von freiwilligen Beiträgen den Anspruch auf Berufs­oder Erwerbsunfähigkeitsrente aufrechterhalten.

Der Versicherte kann jeden Betrag zwischen dem monatlichen Mindestbeitrag in Höhe von 113,28 DM und dem Höchstbei­trag in Höhe von 1.497,60 DM zahlen.

Auf dem Überweisungsauftrag sind die Versicherungsnum­mer, der Vor- und Familienname sowie der Zeitraum, für den die Beiträge gelten sollen, anzugeben.

Hessischer Rundfunk warnt vor Betrüger

Angeblicher »hr-Mitarbeiter« bietet hr3-Club-Discos an

Der Hessische Rundfunk (hr) macht darauf aufmerksam, daß in letzter Zeit in Südhessen ein Fan der hr3-Sendung »Pop und Weck« unberechtigterweise als hr3-Mitarbeiter auftritt. Ünter Verwendung eines gefälschten Briefkopfes und einer entspre­chenden Visitenkarte bietet der Mann, der sich »hr3-Pop und Weck-Pressesprecher« nennt, die Veranstaltung von »hr3- Club-Discos« bzw. »Pop und Weck-Discos« an. Es handelt sich hierbei um unlautere Machenschaften, die nicht mit dem Hes­sischen Rundfunk in Zusammenhang stehen.

Der Hessische Rundfunk weist insbesondere darauf hin, daß freie Mitarbeiter keine Inkasso-Vollmacht haben. Bei Geldfor­derungen angeblicher hr3-Mitarbeiter sei daher Vorsicht ge­boten.

Der hr empfiehlt, bei derartigen Kontakten nach dem Dien­stausweis zu fragen. Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks haben einen Dienstausweis aus Kunststoff mit Lichtbild und Namen des Mitarbeiters sowie dem hr-Logo. In Zweifelsfällen können Interessierte sich durch telefonische Rückfrage (069/1553494) erkundigen, ob jemand im Namen und im Auf­trag des Hessischen Rundfunks vorspricht.

Erwachsenenbildung

»A slight ache«

by Harold Pinter Die VHS Montabaur bietet am

Montag, 18. Marz 1996,19.30 Uhr, in der Atda der Joseph-Kehrein-Schule, Montabaur

ein englischsprachiges Theaterstücken.

Zum Inhalt: Edward und Flora, ein bürgerliches Ehepaar, unzufrieden mit ihrem Leben, streiten schon beim Frühstück darüber, ob eine Wespe sticht oder beißt. Edward, der über einen leichten Schmerz im Auge (a slight ache) klagt, beobach­tet etwas beunruhigt einen Mann, der vor seinem Haus Streichhölzer verkaufen will, obwohl nur wenige Leute die ruhige Straße passieren. Um Näheres über diese mysteriöse Person zu erfahren, bittet Edward den Mann in sein Haus. Hier muß er jedoch feststellen, daß der Mann kein Wort spricht.

Seine Angst vor der mysteriösen Gestalt wächst, es ist auch die Angst vor allem Unbekannten. Seine Augenschmerzen werden stärker, und er stürzt sich mehr und mehr in eine hysterische Panik. Er sieht in dem Fremden den Tod.

Seine Frau Flora jedoch- wird durch den Fremden an ihre Jugendzeit und an eine frühere Begegnung erinnert. Sie fühlt sich von dem Streichholzverkäufer angezogen. Edwards Au­genleiden führt schließlich zur völligen Erblindung.

In dieser Situation sieht er die fremde Gestalt nicht mehr als den Tod, sondern als außergewöhnlich jung an. Flora entschei­det sich für den Streichholzverkäufer und schickt ihren Ehe­mann mit dem Tablett Streichhölzer fort.

Die Hauptfrage des Stückes ist: Wer oder was ist der Streich­holzverkäufer? Er ist kein wirklicher Charakter. Für Edward ist er die Angst, der größer werdende Schmerz, ein Metapher für den Tod. Für Flora bedeutet er die zurückgeholte Jugend und die Loslösung von ihrem verhaßten Ehemann.

Möchten Sie sich das Stück ansehen? Karten gibts bei der VHS-Geschäftsstelle Rathaus Montabaur, Telefon 02602/ 126105 (mittwochs, donnerstags, freitags). Erwachsene 10,- DM; Schüler 8,- DM.

Studienreise Moskau - St. Petersburg

Die Kreis-VHS in Zusammenarbeit mit der VHS Bendorf führt in den Sommerferien vom 21. bis 28. Juli 1996 eine Studien­reise nach Moskau - St. Petersburg durch. Reiseleiter istrAOR Gottfried Wolfram, Dozent a.D., der auch die Programmvorbe­reitung durchgeführt hat.

Auf dem Programm der Reise stehen u.a. in Moskau (Kreml, Kaufhaus GUM, Lomonossow-Universität), und in St. Peters­burg (Ermitage, Isaaks-Kathedrale, Peter-Paul-Festung, Pe­terhof).

Interessenten fordern den ausführlichen Reiseprospekt an bei der VHS der Stadt Bendorf (Rathaus), Im Stadtpark 2, 56170 Bendorf, Telefon: 02622/703-158. Anmeldeschluß: 31.03.1996.

Bücherei-Info

Französisches Wochenende

am 22. und 23. März in der Stadtbücherei Montabaur »Die Franzosen kommen« - 200 Jahre Revolutionskriege am Freitag, dem 22. März, um 16.00 Uhr

Es lädt ein die Geschichts- und Kulturwerkstatt Westerwald und die Deutsch-französische Gesellschaft in Verbindung mit den Städten Montabaur und Weißenthurm sowie dem Stadtar­chiv und der Stadtbücherei Montabaur mit folgenden interes­santen Vorträgen:

Die »Franzosenzeit« als Zäsur in der rheinischen Geschichte Eine Einführung, Georg Mölich, Landschaftsverband Rhein­land, Fachstelle Regionalgeschichte.

Revolutionskrieg und Besatzungszeit in Koblenz (1792-1799), Dr. Jürgen Müller, Universität Frankfurt am Main Der Rheinübergang der französischen Armee zwischen Weißenthurm und Neuwied, Reinhard Gilles, Weißenthurm Revolutionstruppen und ihre Gegner im Westerwald - Bilder, Urkunden, Karten, Dr. Hermann Josef Roth, Kultur- und Geschichtswerkstatt Westerwald Vorbesprechung für die Exkursion am 23. März

Französische Chansons und Eröffnung der »Französischen Abteilung« in der Stadtbücherei Montabaur am Samstag, dem 23. März, um 17.00 Uhr Die Stadtbücherei Montabaur und die Deutsch-Französische Gesellschaft haben unter Mithilfe der Tonnerre Freunde und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Montabaur, dem Freundschaftskreis Rheinland-Pfalz Burgund und dem Haus Burgund eine »französische Abteilung« eingerichtet. Das An­gebot an Büchern in französischer Sprache reicht von Kinder- und Jugendbuch über Lehrbücher, Sprach- und Sachbücher bis hin zu alten und neuen Werken französischer Literatur. Darüber hinaus finden Sie in einer Sonderausstellung eine Zusammenstellung der aktuellen Bücher in deutscher Sprache zum Thema »Frankreich«. Vorgetragen werden französische Chansons und eine Darbietung der Schülerinnen und Schüler der Französisch AG der Joseph-Kehrein Schule Montabaur.

Öffnungszeiten der Stadtbücherei Montabaur

Montag...geschlossen

Dienstag.15.00 bis 18.30 Uhr

Mittwoch.10.00 bis 14.00 Uhr

Donnerstag.10.00 bis 18.30 Uhr

Freitag. 10.00 bis 16.00 Uhr

Samstag. 10.00 bis 13.00 Uhr